Buchtipp: Spiel- und Übungsformen im Basketball

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Basketball wird ein Erfolgserlebnis, wenn viele Körbe fallen! Deshalb konzentriert sich dieses Buch vor allem auf die Angriffselemente des Spiels.…

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Buchtipp: 111 Gründe, Basketball zu lieben

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H2L: BC Bären 2 – CVJM Riehen 48:53 (34:30); BC Moutier - CVJM Riehen 44:81 (20:41)

(Just Like) Starting Over

„Basketball is math on a macro level, but zoomed in, it’s all egos and human error.” – Danny Chau, theringer.com, 22.11.2017

In der vergangenen Woche bestritten die Herren des CVJM Riehen zwei Auswärtspiele in zwei aufeinanderfolgenden Tagen: Donnerstag Abend im Kleinbasel gegen die Bären und tags darauf in Moutier. Die zwei Spiele hätten (fast) nicht unterschiedlicher sein können.

Das Spiel gegen die Bären war eine Zitterpartie von Anfang bis Schluss. Auf beiden Seiten lies sich alles finden, was Basketball an Kontrasten zu bieten hat: Intensität und Unkonzentriertheit; gutes Teamspiel und schlechte Einzelaktionen; schlechtes Teamspiel und gute Einzelaktionen; verpasste Korbleger und unmögliche Dreipunktewürfe die in den Korb fielen.

Bei den Herren war es – wie schon so oft – Saif Al-Rubai, der letztendlich den Unterschied ausmachte. Der „Schmunzelnde Titan“ hisste die ansonsten ruhende Riehener Fahne auf Halbmast und erzielte game-high 19 Punkte bei einer 50%-igen Trefferquote. (So nebenbei: seit 2012 hat Al-Rubai 98 Partien für den CVJM Riehen bestritten. Mit einem Durchschnitt von 13.73 Punkten punktete er in fast zwei Drittel dieser Partien zweistellig.)

Die restlichen Akteure der Gäste taten sich gegen die bissigen Bären schwer. Al-Rubai ausgenommen warfen sie lausige 22.2% (!) aus dem Feld und hatten eine „season high“ an Turnovers; geschlagene 23 an der Zahl. Doch schlussendlich zählte die Defense und vor allem die Reboundarbeit (46 total), so dass die Bären ihre letzten Möglichkeiten nicht umsetzen und die Riehener – glücklich und erleichtert – den zweiten Saisonsieg abhaken konnten. Es ist anzumerken, dass die Riehener sich langsam gewohnt sind, schlechte Leistungen mit knappen Siegen abzubuchen. Dies musste auch gelernt werden.

Im allerersten Spiel, welches die Herren jemals gegen Moutier bestritten, waren die Gäste aus Riehen durchaus etwas nervös. Nicht nur spielte man „nur“ zu zehnt (das erste Mal in dieser Saison ohne volles Kader), man war sich auch bewusst, dass Moutier im Cup auswärts in Liestal gewonnen hatte. Eine ernstzunehmende Leistung.

Das erste Viertel verlief wie erwartet: Beide Teams tasteten sich ab und versuchten die Spielweise des anderen zu umschlingen. Zwei Dreipunktewürfe auf beiden Seiten untermauerten das knappe Resultat des ersten Viertels (14:16).

Dann jedoch folgten die bisherig besten zehn Minuten der Riehener Saison: Sechs Riehener punkteten aus allen Lagen (inklusive fünf Dreier), zeitgleich waren die Gäste gegen die Defense hinten machtlos. 25:6 im zweiten Viertel. Damit ging Riehen mit dem ersten Halbzeit-Vorsprung der Saison in die Kabine.

Nach fünf Minuten des dritten Viertels wuchs der Vorsprung schnell auf 30 Punkte und man wusste, dass das Spiel praktisch gewonnen war. Somit konnten einige Spieler Minuten sammeln und ganz tolle Leistungen zeigen. Doch nicht nur als Team konnte man stark auftreten, es gab sensationelle Einzelleistungen:

Von Rohr verteilte den Ball mühelos und spektakulär zugleich, so dass er – nebst seinen sechs Steals – acht Assists sammeln konnte. Noah Aebi punktete zum ersten Mal zweistellig diese Saison und Dragan Ilic hatte sein höchstes Punktetotal seit 15 Spielen. Doch wieder war es Al-Rubai, der allen die Show stahl: Unglaubliche 8 Blocks hatte der Riehener Topscorer der Saison und zeigte damit wieder einmal, dass er wohl der stärkste two-way Player der Liga ist.

Vor Weihnachten kommen noch die beide starken Arlesheimer Teams in die Niederholzhalle. Mit der Leistung, die man gegen Moutier gezeigt hat, ist aber alles möglich.

Gegen Bären (A):
Del Moral, Aebi J , Von Rohr (5), Ilic, Moser (4), Immoos (2), Lee (3), Gentsch (5), Pappacena (4), Aebi N (2), Al-Rubai (19), Kölliker (5)
Viertelresultate: 14:17, 20:13, 8:14, 6:9
FG: 20/73 (27.40%)
3PTFG: 6/22 (27.27%)
FT: 7/12 (58.33%)

Gegen Moutier (A):
Del Moral (3), Aebi J (2) , Von Rohr (8), Ilic (5), Moser (6), Lee (16), Gentsch (6), Pappacena (8), Aebi N (12), Al-Rubai (15)
Viertelresultate: 14:16, 6:25, 13:20, 11:20
FG: 31/69 (44.93%)
3PTFG: 10/28 (35.71%)
FT: 9/17 (52.94%)

H2L: Jura Basket – CVJM Riehen 68:62 (27:24); CUP: TV Magden – CVJM Riehen 42:65 (10:23); H2L: BC Allschwil – CVJM Riehen 76:70 (37:30); H2L: CVJM Riehen – BC Pratteln 60:51 (25:26)

Wake Me Up Before You Go-Go

Die ersten vier Akte der neuesten Saison des CVJM Riehen Herren 1 Teams unterschieden sich lediglich in den Gegnerteams und Hallen. Das Spiel der Herren hatte hingegen eine zwiespältige Konstanz.

Im ersten Spiel der Saison auswärts gegen Jura reiste man (zum ersten Mal?) mit einem vollbesetzten Team nach Porrentruy. Motiviert und unruhig nach der langen Vorbereitungszeit startete man nervös ins Spiel gegen die kleinen aber gewieften Jurassier. Es war ein widersprüchliches Spiel: Immer war man dran, und doch immer hinkte man hinterher, wohl zu imponiert vom abgeklärten Heimteam. Sogar eine beeindruckende Aufholjagd reichte nicht: zu souverän waren die letztjährigen Cupsieger. Man musste mit einer 6-Punkte Niederlage nach Hause fahren.

Eine Woche später spielte man mit einem vollbesetzten Team gegen den TV Magden im Cup. Der Drittligist war eine (fast) unbekannte Grösse, doch war man zuversichtlich, dass man eine ausgeglichene und disziplinierte Leistung zeigen konnte. Nun, Zuversicht alleine reicht offenkundig nicht. Etliche Turnovers und verpasste Korbleger führten zum Halbzeitsstand von 23:11 für die Riehener. In der zweiten Halbzeit taten beide Teams alles, damit das Resultat mehr einem Basketballspiel als einem Handballspiel ähnelte. Die Lösung war eine gekonnte: man spielte praktisch keine Defense mehr! Somit konnten beide Team nach Herzenslust punkten und erzielten zusammen in der zweiten Halbzeit mehr als doppelt so viele Punkte wie in der ersten. Schlussendlich avancierte Riehen ins Achtelfinal des Cups mit einem 65:42 Sieg.

Eine Woche darauf reiste man zu zwölft nach Allschwil, um gegen den letztjährigen Meister anzutreten. Die Halle in Allschwil gehört zu den Lieblingen der Riehener, haben sie doch als eine der wenigen Teams während zwei der letzten drei Saisons dort gewonnen. So startete man motiviert und zuversichtlich (schon wieder?) ins Spiel. Das Heimteam zeigte, dass Basketball nicht nur ein Teamsport ist: In der ersten Halbzeit erzielten Clerugues und Bartek zusammen 24 der 37 Allschwiler Punkte, mehrheitlich jenseits der Dreipunktelinie. Die Riehener fanden wenig Platz und Glück gegen die disziplinierten Baselbieter. Nichtsdestotrotz kämpfte man sich zurück und entschied das dritte Viertel mit 16:13 für sich. Von Rohr und Fretz – die zusammen über 60% der Riehener Punkte erzielten – waren die Anführer dieser Aufholjagd. Doch Allschwil ist nicht umsonst seit Jahren eines der stärksten Teams der Region. Nachdem die Riehener die Werfer von aussen kontrolliert hatten, waren nun die Innenspieler dran: Unter dem Korb dominierten die Grossen des Heimteams und trotz eines hektischen Welle an schnellen Punkten von Riehen kurz vor Ende reichte es nicht zum Sieg.

Zwei Tage darauf empfing man im ersten Heimspiel der Saison den neu zusammengesetzten Gegner aus Pratteln. Ein volles Kader und viel Motivation brachten die Riehener mit, doch die ersten 28 Minuten verliefen harzig. Beide Teams boten sich die Stirn und konnten mit teils guten, teils interessanten Aktionen das Spiel gestalten. Nachdem die Riehener ihre ersten 12 Dreipunktewürfe danebenlegten, brach der Damm endlich. 15 der letzten 25 Punkte erfolgten jenseits der Dreipunktelinie (bei lediglich 7 Versuchen). Zudem zahlte sich die Erfahrung des Heimteams gegen den neuen, jungen und sympathischen Gegner aus Pratteln aus. Endlich der erste Sieg.

Das erste Herrenteam ist bisher – trotz Motivation und sehr breitem und tiefem Kader – noch nicht in die Gänge gekommen. Die Wurfquote ist durchzogen, unter dem Korb überzeugte man bisher auch nicht. Doch man ist zuversichtlich: Das kommt schon noch...

Gegen Jura (A):

Von Rohr (13), Fretz (11), Moser, Immoos (2), Gentsch (2), Lee (13), Frei (2), Pappacena, Al-Rubai (13), Aebi N (4), Zenklusen (2), Kölliker

Viertelresultate: 14:12, 13:12, 17:15, 24:23
FG: 21/73 (28.77%)
3PFG: 8/35 (22.86%)
FT: 12/18 (66.67%)

Gegen Magden (A, CUP):

Del Moral (2), Aebi J (2), Ilic (1), Moser (8), Immoos (10), Gentsch (9), Lee (6), Frei (2), Pappacena (6), Al-Rubai (12), Aebi N (2), Zenklusen (5)

Viertelresultate: 5:12, 5:11, 20:18, 12:24
FG: 25/66 (37.88%)
3PTFG: 6/18 (33.33%)
FT: 9/24 (37.50%)

Gegen Allschwil (A):

Aebi J, Von Rohr (20), Fretz (21), Ilic, Moser (2), Immoos (4), Gentsch (5), Frei (8), Al-Rubai (3), Aebi N (4), Zenklusen, Kölliker (3)

Viertelresultate: 18:12, 19:18, 18:18, 21:22
FG: 26/66 (39.39%)
3PTFG: 8/28 (28.57%)
FT: 10/21 (47.62%)

Gegen Pratteln (H):

Del Moral, Aebi J (6), Von Rohr (6), Fretz (10), Ilic, Moser (4), Immoos (11), Lee, Frei (10), Pappacena (5), Aebi N (6), Zenklusen (2)

Viertelresultate: 13:13, 12:13, 16:13, 19:12
FG: 25/69 (36.23%)
3PTFG: 5/19 (26.32%)
FT: 5/8 (62.50%)

Damen 2.Liga: BC Pratteln – CVJM Riehen 24:45 (13:14

Zweiter Sieg gegen BC Pratteln

Jil Wachsmuth: Diesen Mittwoch spielten die Riehenerinnen zum zweiten Mal in dieser Saison gegen Pratteln. Eine halbe Stunde vor Spielbeginn machte sich das Team motiviert ans Aufwärmen, jedoch bei Spielbeginn hatte man eher das Gefühl, dass die 10 Spielerinnen schon schliefen. Was sich dann zum Glück verbesserte nach einem Spielerwechsel und Wechsel von Zone- zu Frau-Frau Verteidigung, jedoch war das nur ein kurzer Aufschwung in dem das Team einige Punkte und einen Vorsprung erarbeiten konnte. Denn der BC Pratteln kam mit guten Reboundern gegen diesen Punktestand an. Die Motivation hatten die Riehenerinnen anscheinend in Riehen vergessen. So ging es in die Halbzeit mit einem Vorsprung von einem Punkt (13:14)

Weiter ging es nach der Halbzeit mit der wieder gefundenen Motivation in das dritte Viertel. Nicht nur wegen schnippischen Aussagen der Gegenspielerinnen, sondern auch weil wir aufgewacht sind und mehr Energie hatten. Es wurde viel gefault somit musste eine Gegenspielerin das Spielfeld verlassen. Durch die wieder gefundene Energie und Motivation konnten die Spielerinnen des CVJM den Gegner überrennen, gute Fast Breaks durchführen und dadurch ihren Punktestand erhöhen. Neben dem konnten sie durch eine engagierte Defence die Spielerinnen von Pratteln vom Korb fernhalten. Dadurch, dass die Riehenerinnen CVJM nach der Halbzeit aufgewacht sind konnten sie durch den Vorsprung von 21 Punkten einen Sieg einholen.

CVJM Riehen: Ariane Moore, Daniela Spitteler, Sabina Kilchherr, Gerschwiler Sarah, Jil Wachsmuth, Anke Wischgoll, Brigitte Jungblut, Nicola Grether, Sophie Wachsmuth, Celine Pairan. - Coach: Marion Schneider

Mix U13: Spieltag im Niederholz am 19.11.

hm: Am kommenden Sonntag, 19.11. findet im Niederholz ein Spieltag der Minis U13 statt.

09:30   CVJM Riehen Basket - BC Münchenstein 1

10:45   BC Bären Kleinbasel - JuraBasket 2

            BC Münchenstein 2 - BC Arlesheim

             TV Muttenz Basket 2 - BC Pratteln

13:15   BC Münchenstein 1 - BC Arlesheim

            BC Münchenstein 2 - BC Bären Kleinbasel

            BC Pratteln - CVJM Riehen Basket

14:30   Jura Basket 2 - TV Muttenz Basket 2

15:45   BC Arlesheim - BC Pratteln

            BC Münchenstein 1 - BC Bären Kleinbasel

            CVJM Riehen Basket - BC Münchenstein 2

Die Kinder freuen sich über Unterstützung.

Mix U9

Die Kleinsten sammeln Spielerfahrung

Parallel zum U11-Turnier konnten sich die kleinsten Riehener Kinder auf dem Spielfeld mit zwei Teams aus Allschwil und einem Team aus Muttenz messen. Die U9-Teams spielen quer drei gegen drei auf niedrige Körbe.
In den ersten beiden Partien musste Riehen noch auf Emily und Sai verzichten, da beide gegen Liestal im U11-Team im Einsatz waren. Doch die vier Neulinge Noah, Lena, Voss und Marlene kamen ganz gut zurecht. Im dritten Spiel war das Team dann komplett und liess einige schöne Zusammenspiele und engagierte Defense sehen. Zwar konnte man keines der drei Spiele gewinnen, doch einzelne Drittel konnte Riehen sehr wohl für sich entscheiden und hat gezeigt, dass einiges Potential vorhanden ist.

Coach: Amanda de Laat

Mix U11 Low: CVJM Riehen : BC Bären 2 : 3 / CVJM Riehen : Liestal Basket 44 4 : 1

Niederlage und Sieg zum Saisonauftakt

hm: Am So, 12.11.17 starteten die Riehener U11 Low in die Saison. Einige Kinder haben bereits letztes Jahr Spielerfahrung gesammelt, für vier Kinder war es allerdings das erste Turnier, darunter drei U9-Spieler. Die Nervosität war bei allen Spielern deutlich zu spüren, auch bei den erfahrenen. So verliefen die ersten beiden Sechstel der Partie gegen den BC Bären sehr holprig: Riehen verschlief den Start und liess sich ohne Gegenwehr überrennen. Mit 6:0 und 10:0 dominierten die Bären diese beiden Sechstel klar. Doch die Riehener Kinder kamen allmählich ins Spiel, verteidigten etwas aggressiver und punkteten endlich. Das 3. und das 5. Sechstel konnte Riehen gewinnen, im 4. wurde ein Unentschieden herausgespielt. Somit stand es 2 : 2 und das letzte Sechstel sollte über Sieg oder Niederlage entscheiden. Leider war Riehen v. a. in der Verteidigung zu langsam und schaffte es nicht, die Bären zu stoppen. Mit einer knappen Niederlage war der Saisonstart nicht gelungen.
Im zweiten Match traf Riehen dann auf Liestal und war anders als noch in der ersten Partie von Anfang an präsent in der Verteidigung und recht treffsicher. Mit 12 : 0 ging das erste Sechstel klar an Riehen. Zwar mussten sich die Riehener Kinder im 2. Sechstel geschlagen geben und im 3. Sechstel ein Unentschieden hinnehmen, doch sie entschieden das 4., 5. und 6. Sechstel für sich.
Auch wenn die Leistung insgesamt stimmte, so wurden in den beiden Spielen einige Mängel offensichtlich. Zu langsam bewegen sich die Kinder in die Verteidigung, zu sehr orientieren sie sich am Ball (statt am Gegner) und zu wenig wissen sie die eigene körperliche Überlegenheit auszunutzen. Bis zum nächsten Turnier am 26.11. bleiben zwei Wochen, um weiter im Training zu arbeiten.
CVJM Riehen: Willow Greenleaf, Jon Waltimo, Dimitris Karanatsios, Kabir Narasimhan, Sai Narasimhan, Emily Hills, Victoria Schwab, Johanna Renz, Noah Bauer
Coaches: Helena Mastel und Amanda de Laat