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2. bis 6.Oktober

Liebe Eltern»Liebe Spielerinnen und Spieler Vom 2. bis 6. Oktober (erste Schulferienwoche), bietet sich den Spielerinnen und Spielern des CVJM…

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Buchtipp: 111 Gründe, Basketball zu lieben

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Herren U19: BC Arlesheim 2 - CVJM Riehen Basket 76:40 (37:22)

pl: Am 05.05. hatten wir unser letztes Spiel der Rückrunde und damit auch das letzte der Saison. Wir fuhren nach Arlesheim und begannen das Spiel um 18:30 Uhr.

In den ersten Minuten des ersten Viertels gelangen uns einige Treffer und die Gegner kamen nicht an unserer Verteidigung vorbei, sodass wir uns einen leichten Vorsprung erspielen konnten. Doch leider war dieser nur von kurzer Dauer. Arlesheim verteidigte bald effektiver und wir kamen weniger an den Korb heran, was zu einer sinkenden Trefferquote führte. In der Defensive wurde zwar nicht prinzipiell schlecht verteidigt, doch die Mann-Mann Defense hatte einige Lücken und so mussten wir das erste Viertel mit 14:12 beenden.

Auch wenn zwischen den Vierteln konstruktiv besprochen wurde, was wir an unserem Spiel verbessern müssten um wieder in Führung gehen zu können, fiel uns die Umsetzung im zweiten Viertel schwer. Durch fehlende Initiative und einige unnötige Ballverluste z.B. durch Fehlpässe, kamen wir in diesem Viertel nicht zum erhofften Ausgleich. Auch in der Verteidigung waren wir nicht konsequent genug und als wir gegen Ende des Viertels noch mehrere Dreier bekamen, die wir nicht zu verhindern wussten, liessen uns die Arlesheimer mit 23:10 Punkten weit zurück. Zur Pause führte Arlesheim deshalb bereits mit 37:22.

Trotz der Zeit für Erholung in der Pause, waren wir im dritten Viertel zu langsam um den entstandenen Punkteunterschied wieder aufzuholen. Wir spielten phasenweise sehr unkonzentriert, woraus sich viele Balleroberungen und Gegenstösse der gegnerischen Mannschaft ergaben. Ausserdem waren wir recht unentschlossen, kamen nach wie vor nur selten an der gegnerischen Verteidigung vorbei und konnten auch nicht mit offensiven Rebounds verschossene Bälle zurückerobern. An Rebounds fehlte es auch in der eigenen Platzhälfte. Zu oft hatten die Gegner zwei oder sogar dreimal die Möglichkeit auf unseren Korb zu werfen. So beendeten wir das Viertel mit 16:8 ebenfalls recht unbefriedigend (Zwischenstand: 53:30).

Im letzten Viertel änderte sich nicht viel. Wir spielten zu nervös und zu unsicher um unser System wirklich gut umsetzen zu können. Wieder gingen einige Pässe in die Hände der Gegner und die Verteidigung kam nicht gegen die Mischung aus Dreierwürfen und schnellen Angriffen der Arlesheimer an. Ausserdem war die Motivation und Kondition teilweise schon etwas ausgeschöpft. Leider konnte man deshalb nicht von einer Steigerung im letzten Viertel sprechen. Am Ende des Viertels stand es erneut 23:10. Leider verloren wir unser letztes Saisonspiel deshalb mit dem Gesamtergebnis von 76:40 für Arlesheim klar und deutlich.

CVJM Riehen: Castagnaro Filippo, Castagnaro Francesco, Bartha Josua, Pijpers Fabian, Weissenberger Joel, Achermann Valentin, Lessing Paul, Scharf Noah, Friedlin Joel, Stirnimann Matthias. - Coach: Walther Pascale

Es fehlten: Saez Daniel, Sidler Diego, Guntrum Felix, Zanetti Gierom, Nett Corsin.

Herren 4.Liga: TV Muttenz – CVJM Riehen 44:57 (25:25)

Nachdem die Angst vor dem dritten Viertel letzte Woche in Münchenstein überwunden werden konnte, folgte nun die Bestätigung. Dafür war erneut eine Konfrontation mit der Furcht notwendig, was Coach Mena einiges an Nerven kostete.

Thomas Oppliger: Freitasgsspiele im Margelacker in Muttenz sind für die riehener Herren 2 erfahrungsgemäss eine enge Angelegenheit. Obwohl das Endresultat ganz und gar nicht darauf schliessen lässt, sollte es auch in der Affiche vom Mai 17 nicht anders sein.

Wenn es in einem Fussballspiel nach 5 Minuten 2:0 steht, spricht man von einem fulminanten Auftakt – im Basketball eher weniger. Dass dies im Spiel Muttenz-Riehen der Fall war, war weniger der bissigen Defense zu zuschreiben als vergeigten Wurfchancen. Das Positive am ersten Viertel aus riehener Sicht: Man kam von Beginn weg zu Chancen und konnte einen zwischenzeitlichen 8:2 Rückstand bis zum Ende des Viertels auf 11:8 verkürzen.

Mena hatte mittlerweile von Zone auf Mann-Mann umgestellt und das bewährte sich über weite Strecken. Offensiv fielen die Bälle öfters dorthin, wo sie sollten und v.a. Beni erarbeitete sich und dem Team über starke Rebounds zweite Wurfchancen. Dass es zur Halbzeit trotzdem 25-25 stand, lag an einigen defensiven Unachtsamkeiten gegen Ende und Danis Wurf, der sich nach gefühlten 7 Runden auf dem Ring dazu entschloss, nach aussen zu kullern. Halbzeitstand 25:25

Drittes Viertel.. Trotz der Erfahrung aus dem letzten Spiel wollten die Jungs aus Riehen offensichtlich nochmals spüren, wie sich ein wackliger Start in den zweiten Spielabschnitt anfühlt. Um dies zu erreichen, liess man den mit Abstand kleinsten Spieler auf dem Feld werfen und rebounden (!!), wie es ihm gefiel. Gerade noch rechtzeitig besannen sich die Riehener eines Besseren und legten offensiv wie defensiv den Schalter wieder um. So konnte man mit einem freundlichen 6 Punkte Vorsprung ins Schlussviertel starten. 31:37

Das letzte Viertel wurde in einem Teameffort (Unterstützung von der Bank: stark!) souverän gespielt und man lag 2 Minuten vor Schluss mit 11 Punkten vorne; Mena dachte schon an die Bestellung in der Pizzeria Muschti. 30 Sekunden später sah das Ganze anders aus: Muttenz war wieder bis auf 3 Punkte herangekommen! Wie? Keine Ahnung. Die Antwort: ein 13:2 Run in den letzten 90 Sekunden, bei dem Dani mit Zug zum Korb und weichem Händchen und sein Bruderherz mit klugen Pässen herausstachen. Man of the Match war aber eindeutig Berni mit 18 Punkten (davon 8 von der Freiwurflinie). Endstand 43:57

CVJM Riehen: Berni (18), Sammy, Dani (11), Luki R., Fabian (8), Rapha (4), Beni (6), Marvin (7), Thomi (1), Luki K. (2). – Coach: Mena

Herren BVN Cup-Halbfinale: CVJM Riehen 1 – Jura Basket 1 44:78 (24:38)

Destination: Void

Ein kurzer, historischer Rückblick über die wichtigsten drei Spiele des CVJM Riehen Herren 1 der letzten sieben Jahre.

Im Mai 2011 reisen acht hungrige Riehener nach Münchenstein. Es ist das letzte Spiel der Saison und nur eines steht fest: wer heute gewinnt, wird Meister. Riehen kämpft, verliert aber schlussendlich 70:79.

Im Mai 2014 reisen 12 nervöse Riehener nach Allschwil. Es ist das letzte Spiel der Saison und zwei Sachen stehen fest: wenn Riehen gewinnt, bleiben sie in der 2. Liga; wenn Riehen verliert, steigen sie ab. Riehen kämpft, aber verliert schlussendlich 65:70.

Am 3. Mai 2017 spielten die Herren des CVJM Riehen zum ersten Mal in ihrer Geschichte im Halbfinale des BVN-Cups. Die Umstände waren eigentlich gut: man spielte zu Hause gegen ein Team, das man gut kennt. Zudem reisten die Jurassier lediglich mit 7 Spielern an. Nur die Tatsache, dass man ohne die wichtigen Stammspieler Al-Rubai, Sonderegger und Fretz spielen musste, verunsicherte ein wenig. Doch angesichts der souveränen Saison, die man bisher gespielt hatte, war man zuversichtlich.

Die Zuversicht hielt nicht lange. Die Jurassier spielten zwar nur zu siebt, aber es schien so, als ob praktisch alle das Spiel ihrer Saison hatten. In der Defensive hatte man gegen die zweitstärkste Offense der 2. Liga (NB: Riehen verfügt über die zweitbeste Defense) zu keiner Zeit Erfolg. Wurf um Wurf landete im Korb. Stets schien es, als ob man eine Sekunde zu spät am Mann war.

In der Offensive lief es nicht besser. Die Ausfälle der obengenannten Stützen führten dazu, dass andere Spieler neue Rollen übernehmen mussten. Dadurch hinkte man bereits nach drei Minuten dem Spiel hinterher. Das wurde im Verlauf des Spiels auch nie wirklich besser, so dass man jedes Viertel verlor und an den Traum „Finale“ zu keinem Zeitpunkt ernsthaft glauben konnte.

Um die gute Defense von Jura wie auch die schlechte Offense des Heimteams zu veranschaulichen, muss man bloss einen Blick auf die Wurfquoten werfen:

Die sechs Innenspieler trafen lediglich 12 ihrer 33 Würfe (36.4%; NB: über die ganze Saison warfen dieselben sechs bis zum Halbfinale 48.9%). Die fünf Aussenspieler schnitten noch schlechter ab: Ganze 5 ihrer 26 Würfe innerhalb der Dreipunktelinie führten zu Körben, eine miserable Quote von 19.2% (Saisonschnitt: 42.2%). Als Team traf man zudem 2 von 12 von der Dreipunktelinie (16.7%; Saisonschnitt 29.1%).

Anscheinend liegen die wichtigen Spiele den Riehenern nicht besonders. Es verbleiben in dieser Saison noch drei Meisterschaftsspiele, allesamt zu Hause. Der vierte Platz (und die beste Saisonleistung seit vier Saison) hat man bereits auf sicher. Und obwohl keines dieser drei Spiele so wichtig ist wie das Cup-Halbfinale, kann sogar noch der zweite Platz erreicht werden. Wir sind auf unsere Reaktion gespannt.

CVJM Riehen: Aebi J. (5), Von Rohr (12), Ilic (2), Moser (6), Immoos, Gentsch (7), Frei (4), Pappacena (2), Aebi N, Zenklusen (2), Arheit (4)
Viertelsresultate: 12:21, 12:19, 14:18, 6:20 | Freiwürfe: 4-8

Damen U19: CVJM Riehen – BC Arlesheim 61:76 (31:35)

Eine Liebeserklärung:

Nach dem einzigen Sieg in der Vorrunde, der nur knapp errungen wurde, war längst klar, dass das Spiel vom Dienstagabend, 02.05.17 einen spannenden Saisonabschluss geben würde. Nur gerade der BC Arlesheim war und ist in der Lage, mit seinen Juniorinnen DU19 den Spielerinnen aus Riehen Paroli zu bieten. Es war ein hartes, zeitweise fast brutales Spiel, welches diesmal zu Ungunsten des CVJM Riehen ausging. Die Riehenerinnen sind damit zwar nicht mehr unbezwungen, dennoch führen sie die Tabelle am Saisonende mit grossem Punktevorsprung an. Durch ihr unermüdliches Fairplay gelang es ihnen, sich in die Herzen des heimischen Publikums und natürlich des Coaches zu spielen.


Die erste Schreckensnachricht kam schon vor Wochen. Ausgerechnet am Termin des Spitzenspiels der Saison, bei dem die erstplatzierten Spielerinnen aus Riehen auf ihre zweitplatzierten Erzrivalinnen stossen würden, musste sich die routinierteste Aufbauspielerin mit Nati-Erfahrung wegen Auslandaufenthalt abmelden (Belinda Mensah). Dann wurde klar, dass auch eine der Centerspielerinnen, die regelmässig Punkte macht, fehlen würde (Celine Payran). Eine weitere Centerspielerin hatte sich vor 3 Wochen im Schulsport derart verletzt, dass sie erst an diesem Spiel das erste Mal wieder auf dem Feld stehen konnte (Nina Seibold). Weitere Spielerinnen wollten sich schonen, da sie am Folgetag ihr Sportabitur hatten. Dennoch schickte sich das Team motiviert in die Aufgabe und hat schon im Einlaufen gezeigt, dass es heute um die „Ungeschlagenheit“ kämpfen würde. Um dennoch ein Auswechseln zu ermöglichen, wurde das Team noch mit Bahar Yüksel von den DU16 ergänzt. So waren die Riehenerinnen immerhin zu neunt.

Die Gegnerinnen aus Arlesheim traten dagegen in vollständiger 12-er Starbesetzung an – gewillt die Revanche gegen Riehen zu nutzen. Und so hatten die Spielerinnen aus Riehen ab den ersten Minuten nichts zu lachen. Es wurde hart, rücksichtslos gespielt und wenn eine Arlesheimerin überrannt werden konnte, dann hielt sie sich noch am Leibchen der Riehenerin fest oder fiel zu Boden und riss sie dabei mit. Es wurde um den Ball gekämpft als ginge es ums nackte Überleben – ungeachtet, ob dabei die Hände ins Gesicht, in die Augen wanderten oder schlicht Zylinder und andere Regeln verletzten. Entglitt einer Riehenerin ein Ball, reichte es nicht aus, nach diesem zu greifen, sondern es wurde gleich mit einem Hechtsprung nachgesetzt, egal ob sich dabei jemand verletzen konnte oder nicht. Das hat auch dazu geführt, dass die erst souverän agierenden Schiedsrichter gerade bei BC Arlesheim Foul um Foul sanktionieren mussten.

Das prominent aus Arlesheim angereiste Publikum hat letztlich theatralisch, dann mit Rufen und Beleidigungen die Schiedsrichterleistung zu kritisieren begonnen. Diese haben dann jede noch so kleine Chance genutzt, jedes mögliche oder unmögliche Foul seitens Riehen zu sanktionieren, als hätten sie zu beweisen, dass sie ausgeglichen pfeifen würden. Da die Riehenerinnen jedoch nicht derart aggressiv spielten, kamen hier erst höchstens Fouls in Frage, die durch Unsicherheit oder Fehler entstanden. So kam spätestens im zweiten, dann im dritten Viertel schleichend das Gefühl auf, dass man ungerecht, nicht mit gleichen Ellen gemessen wurde. Dennoch haben sich die Riehenerinnen stets bemüht, ruhig zu bleiben, einzustecken und ihr Spiel auch ohne die nötige Unterstützung der Regeldurchsetzung zu machen. Oft war es aber noch der kleine Rempel, der versteckte Stoss, der zum Fehlpass oder verpatzten Wurf führte. So gelang den Riehenerinnen während langer Zeit kaum eine Aktion, sondern führte zu Kontern der Gegnerinnen aus dem Birstal.

Neidlos muss man anerkennen, dass das Team des BC Arlesheim seine Aufgaben gemacht und aus den Fehlern gelernt hat. Sie haben ein perfektes Full-Court-Double-Pressing gespielt. Mit zwölf recht ausgeglichenen Spielerinnen, die man regelmässig auswechseln konnte, war das auch konditionell zu verkraften, ohne einzuknicken. Bei jedem Einwurf, jedem Patzer, waren sofort zwei eng verteidigende Spielerinnen zur Stelle, die ihr das Leben schwer machten. Wurde ein Ball nur ein kurzer Moment vor dem Körper gehalten, wurde das Angebot sofort wahrgenommen und danach gegriffen oder geschlagen. Dem hatten die Riehenerinnen wenig entgegen zu stellen. Man war schon froh, dass man den Ball innert fünf Sekunden loswerden konnte und innert den acht Sekunden über die Mittellinie brachte. Erst nach einiger Zeit und mit viel Mühe gelang es jeweils, sich nicht an die Aussenlinie drängen zu lassen, sondern über die Mitte nach vorne zu kommen und von dort den Ball zu verteilen. Die Leistung der Arlesheimerinnen war in diesem Sinne ein Lehrstück in Bezug auf Konzentration und Präzision.

Fünfzehn Punkte sind nicht viel, doch mehr als genug, um ein Spiel zu gewinnen. Es ist müssig festzustellen, wo und wie man sie verloren hat. Ein Bruchteil der Fehlpässe, der Schrittfehler, der Fehlwürfe hätte gereicht und das Spiel wäre anders entschieden worden. Mahatma Ghandi wäre Stolz auf die Riehenerinnen und so ist es auch der Coach und das heimische Publikum. Es braucht Grösse, Charakterstärke, um nicht auf die gleiche harte Weise auszuteilen, wie man einstecken muss. Das Gros der Spielerinnen konnte trotz allem Unbill ruhig bleiben, sich stets von Neuem motivieren, obschon sich das Betreten des Spielfeldes für sie wohl mehr als einmal wie das Betreten eines Schlachtfeldes anmuten musste. Deshalb muss man dieses Team einfach lieben und freut sich darauf, dass es in den „Final four“ Spielen am Wochenende vom 13. / 14. Mai Revanche nehmen und den Titel verteidigen kann! Trotz dieser Niederlage bleiben die DU19 des CVJM Riehen Basketball dank dem grossen Punktevorsprung nun zum Saisonende an der Tabellenspitze. Herzliche Gratulation zu der konstanten und tollen Leistung über die ganze Saison hinweg!

Details zu den „Final four“ werden hier unter „NEWS“ angekündigt werden.

CVJM Riehen: Wachsmuth Sophie (11), De Laat Amanda (3), Biester Luisa (5), Seibold Nina, Biester Julia (10), Gattlen Gianna (1), Yüksel Bahar (3), Bartelmus Elisabeth, Trüeb Jana (28). - Coach: Müller Freiburghaus Urban

Herren U19: BCM-Reinach Dragons 2 - CVJM Riehen 51:75 (12:33)

Guter Einstieg nach den Ferien

fc: Als die junge Herrenmanschaft (U19) am Samstag den 28.4. als Gast in Münchenstein spielte, gelang ihnen ein guter Start nach den Ferien.
Durch die gute Erholung und das intensive Training war die Mannschaft gut vorbereitet. Trotzdem hatten die Riehener im ersten Viertel noch mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen. Kurz vor Ende des ersten Viertels begann das System zu funktionieren. Dank der Steigerung vor dem Viertelsende gelang es schliesslich mit einem Viertelsresultat von 8:12 in die erste Pause zu gehen.

Im zweiten Viertel setzte die Mannschaft ihr System um. Die Gegner aus Münchenstein wurden bereits in der eigenen Platzhälfte unter Druck gesetzt. Dies wurde versucht, um Ballverluste der Gegner zu provozieren und zu versuchen, dass diese es nicht schaffen, den Ball innert acht Sekunden über die Mittellinie zu bringen (was einen Abbruch des Angriffs und einen Einwurf für die verteidigende Mannschaft bedeutet). Obwohl die acht Sekunden-Grenze selten provoziert werden konnte, gelang es Riehen, sehr wenige Punkte des Gegners zuzulassen. Mit einem Viertelsresultat von 4:21 konnte der Vorsprung bis zur Halbzeit auf 12:33 ausgebaut werden.

Nach der Halbzeitpause erhielten die Riehener taktische Anweisungen von Coach Walther. Da diese aber nicht immer zu deren Zufriedenheit umgesetzt werden konnten, gelang es den Gegnern wieder besser ins Spiel zu kommen. Dies führte dazu, dass das dritte Viertel sogar mit 19:16 an die Mannschaft aus Münchenstein-Reinach ging. Dank der Führung aus der ersten Halbzeit lag der CVJM Riehen aber immer noch mit 31:49

Zu Beginn des letzten Viertels erhielten dann auch die Ersatzspieler des CVJM Riehen mehr Einsatzzeit. Diese spielten das System ruhig durch, setzten die Anweisungen der Coaches so gut wie möglich um und konnten das Viertel mit 20:26 gewinnen. Mit einem Schlussresultat von 51:75 konnten die U19-Herren des CVJM Riehen schlussendlich einen zufriedenstellenden Sieg feiern.

CVJM Riehen: Castagnaro Filippo, Castagnaro Francesco, Sidler Diego, Stirnimann Matthias, Nett Corsin, Weissenberger Joel, Achermann Valentin, Friedlin Joel, Scharf Noah. - Coach: Walther Pascale | Ass. Coach: Spitteler Daniela

Es fehlten: Saez Daniel, Bartha Josua, Pijpers Fabian, Guntrum Felix, Lessing Paul, Zanetti Gierom

H2L: BC Pratteln 1 - CVJM Riehen 1 56:51 (27:30)

Captives of the Flame

In den letzten 2.5 Wochen der Saison bestreiten die Herren 1 des CVJM Riehen mindestens fünf Spiele. Das erste endete mit einer enttäuschenden Niederlage.

Auswärts gegen den aufmüpfigen BC Pratteln mussten die Riehener ohne ihre Leistungsträger David Fretz und Marc Sonderegger auskommen. Beide werden aus diversen Gründen bis Ende Saison nicht mehr dabei sein können. Die Last fiel auf die Schultern der restlichen Spieler.

Diese neue Situation brachte Unruhe in das Spiel der Riehener. In der ersten Halbzeit schaukelte man stets zwischen Führung und Rückstand. Nichtsdestotrotz wurde der Ball effizient verteilt und man konnte den eigenen Saisondurchschnitt für die erste Halbzeit (32 Punkte) fast erreichen. Sieben der zehn Riehener Spieler punkteten in der ersten Halbzeit und so ging man guten Mutes ins dritte Viertel.

Ach, ja, das vermaledeite dritte Viertel. In dieser Saison ist den Riehenern das dritte Viertel ein Dorn im Auge. Acht der letzten elf dritten Viertel verlor man. Selten jedoch war dies ein Omen: die Riehener verloren lediglich zwei dieser elf Spiele. Gegen Pratteln hingegen erreichte man neue Tiefen und sollte das schlechteste Offensivviertel der Saison bestreiten. Traurige vier Punkte - davon zwei von der Linie – sorgten dafür, dass Pratteln den Lead übernehmen konnte. Wenigstens liess man defensiv weniger Punkte zu als im Saisonschnitt.

Im letzten Viertel dann Chaos auf beiden Seiten. Lasche Verteidigungsarbeit und einfach verworfene Möglichkeiten führten dazu, dass die Riehener am Ende des Spiels noch zwei Versuche jenseits der Dreipunktelinie hatten, um das Spiel auszugleichen. Keiner davon fand den Weg in den Korb.

Am Mittwoch, 3. Mai folgt nun das wichtigste Spiel der Saison: das Cup-Halbfinale zu Hause gegen Jura. Unterschätzen wird man die starken Jurassier nicht. Sollte der Traum des Cupfinals an der letzten Hürde scheitern, werden beim Heimteam traurige Gesichter zu sehen sein.


Riehen mit Aebi J (2), Von Rohr (11), Ilic, Aebi N (4), Gentsch (2), Arheit (2), Lee (13), Frei (6), Pappacena (4), Al-Rubai (7)

Viertelsresultate: 20:9, 11:9, 13:16, 18:11

Freiwürfe: 5-5