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Buchtipp: 111 Gründe, Basketball zu lieben

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Trainings Camp «2017» in Fiesch

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2. bis 6.Oktober

Liebe Eltern»Liebe Spielerinnen und Spieler Vom 2. bis 6. Oktober (erste Schulferienwoche), bietet sich den Spielerinnen und Spielern des CVJM…

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Herren 4.Liga: CVJM Riehen – BC Allschwil 31:39 (13:25)

Die Heimaffiche gegen den BC Allschwil stand unter zwei Vorzeichen. Erstens wollte man das Desaster der Vorwoche in Arlesheim vergessen machen und so einen versöhnlichen Jahresabschluss 2016 feiern und zweitens Oli „el capitán“ P. würdig nach Argentinien verabschieden.

Thomas Oppliger: Einfach alles anders machen als 6 Tage zuvor in Arlesheim, dann sollten die erfahrenen und körperlich robusten Herren aus Allschwil durchaus in Reichweite liegen. Dazu lautstarke Unterstützung der Zuschauer (in der VIP Lounge: Oli L.) und ein bis in die blonden Haarspitzen motivierter Captain – die Ingredienzien für einen tollen Basketballabend im Wassi standen bereit.

Erster Schuss, erster Treffer; Oli P. machte klar, dass er gewillt war, sein Team zum Sieg zu führen. Und auch sonst sah das gar nicht so schlecht aus, was die Riehener im Startviertel aufs Parkett (resp. den staubigen Hallenboden) brachten – zumindest war es um Welten besser als in Arlesheim. Ein Dreier zu viel auf der Gegenseite, 7:10 nach den ersten 10 Minuten.

Im zweiten Durchgang kam der riehener Motor leider wieder etwas ins Stottern und vor allem defensiv gab es doch einiges zu bemängeln, was sich auch im Resultat niederschlagen sollte. Man agierte in der Zonenverteidigung einfach einen Tick zu unkonzentriert und liess so zu einfache Punkte zu. In der Offense zeigte sich einmal mehr, dass der Schlüssel zum Erfolg weniger in den Systemen als im schnellen Passen und Laufen liegt. Mit einem doch etwas enttäuschenden Halbzeitscore von 13:25 ging bat Mena die Jungs in die Kabine.

Im dritten Viertel besannen sich die Männer vom CVJM wieder auf ihre Stärken. Der Ball lief flott, die Defense griff wieder und v.a. war der Wille sichtbar, das Spiel noch zu drehen. Hätte man in der Offense noch mehr den Drive zum Korb gesucht, wäre die Aufholjagd wohl schon eröffnet gewesen; so beendete man das Viertel mit 7:7 und dem Gefühl, dass da noch was geht.

Und es ging was! 3 verwertete Dreier und 2 Freiwürfe sprachen für sich: Die Riehener wagten es, die durch geschicktes Passspiel erarbeiteten Würfe zu nehmen und zogen zum Korb (und damit Fouls). Auch wenn es schlussendlich nicht ganz reichte, blieben viele positive Erkenntnisse, wie zum Beispiel die Ausgeglichenheit bei der Punkteverteilung, der Biss in der Mann-Mann Verteidigung zum Schluss und der sicht- und spürbare Teamspirit. Schlussviertel 11:7, Endstand 31:39.

Lieber Oli: Tausend Dank für deinen Einsatz als Captain – du wirst uns menschlich und sportlich fehlen! Trotzdem kannst du mit gutem Gewissen in den Flieger steigen (bloss nicht Aerolineas Argentinas..), denn du hinterlässt ein tolles Team! Hasta la próxima, hermano!!

CVJM Riehen: Fabian (3), Beni (2), Dani (3), Marvin (5), Oli P. (8), Rapha, Luki K. (3), Nick (4), Thomi (4), Yannick – Coach: Mena


Damen 2.Liga: BBC Laufen - CVJM Riehen 59:56 (22:24)

Ein verfluchtes drittes Viertel

Lorine Wachsmuth: Diesen Dienstag fand für das Damen Team aus Riehen das letzte Spiel im 2016 statt. Und zwar gegen den schon Anfang Saison besiegten Gegner aus Laufen. Damals ein sehr eindeutiges Spiel, dieses Mal leider nicht mehr, wie sich gezeigt hat.

Die Riehenerinnen starteten dementsprechend sehr zuversichtlich ins erste Viertel, wurden aber gleich überrumpelt. Das Team Laufen schien wie ausgewechselt. Vor allem die Nummer 11 fiel auf mit ihrem Können. Nach einer ersten Überraschungsphase, erholte sich das Riehen Team allerdings wieder und konnte den Abstand zu Laufen wieder einholen. Auch im zweiten Viertel leisteten sich die zwei Teams ein Kopf- an- Kopf- Rennen. Und Riehen schaffte es schlicht nicht Laufen hinter sich zu lassen. So gingen sie nur mit einem Korb Vorsprung in die Halbzeit.

Nach einer kurzen Besprechung ging das Team aus Riehen trotz allem wieder zuversichtlich in das dritte Viertel. Doch wie schon so oft schien das Spiel der Riehenerinnen verflucht. Kein Korb wurde getroffen, viele Fehlpässe gemacht und weder in der Offense noch in der Diffense konnten sie sich beweisen. So überholte Laufen Riehen mit 16 Punkten. Die Stimmung im Auswärtsteam war am Boden. Doch auf diesen Moment hat Coach Sarah Wirz nur gewartet, um das Team noch ein letztes Mal zu motivieren und anzustacheln.

Und so zeigten die Riehenerinnen im letzten Viertel noch einmal eine unglaubliche Leistung. Etwa 10 Sekunden vor Spielende war Riehen bis auf drei Punkte an Laufen heran gekommen. Ein letztes Timeout, eine letzte Besprechung und es wurde entschlossen auf Manuela Stalder und ihre Dreier- Treffsicherheit zu setzte. Die letzte realistische Chance auf eine Verlängerung. Nach zwei gewollte Fouls, ging der Ball an Riehen, ein schneller Einwurf, dann der Pass auf Manuela und ihr Wurf. Leider verfiel sie knapp den Korb und Laufen gewann das Spiel mit drei Punkten Vorsprung.

Alles in Allem ein sehr spannendes Spiel, welches Riehen hätte gewinnen können, hätten sie von Anfang an den Biss des vierten Viertels gezeigt.

CVJM Riehen: Anke Wischgoll, Daniela Hof, Leila Isner, Sabina Kilchherr, Anne Gattlen, Manuela Stalder, Barbara DeCarli, Sonja Heidekrüger, Anja Waldmeier, Marion Schneider, Lorine Wachsmuth. - Coach: Sarah Wirz

Junioren U14L BCM Reinach Dragons - CVJM Riehen 29:59 (18:22)

«Three, two, one, win!» Erster Saisonsieg für die U14-Junioren des CVJM Riehen

Das Spiel gegen die Junioren des BCM Reinach Dragons war ein Erfolgserlebnis für die Mannschaft aus Riehen. Nach zögerlichem und nervösem Start konnte das Team seine Überlegenheit je länger je mehr ausspielen. Die knappe Pausenführung von 22:18 konnte im dritten Viertel in einen komfortablen 22-Punkte Vorsprung verwandelt werden –diesen Vorteil gaben die Jungs dann nicht mehr aus der Hand. Die gute Leistung in der Offensive machte die Mängel am eigenen Brett wett und viele verschiedene Spieler in den Reihen der Riehener trugen zum positiven Gesamtskore bei.

CVJM Riehen: Nolan Tierney, Lucien Grand-Guillaume, Simon Ramp, Lilian Gorgerat, Asmir Baftijari, Balakrishnan Mani, Arthur Wüthrich, Tassilo Fakler, Seon-Yong Anh. - Coach: Claudio Larghi

Damen U16: BC Münchenstein-Reinach - CVJM Riehen 64:37 (32:10)

Das junge Team des CVJM Riehen Basketball trat auswärts gegen die motivierten und athletischen Spielerinnen des BC Münchenstein-Reinach an. Einmel mehr nur mit 8 Spielerinnen, wobei eine mit einer Fussverletzung angereist war. Auch in diesem Spiel zeigte sich, dass körperliche Grösse auf dem Basketball-Feld ein wesentlicher Vorteil ist, denn die Gegnerinnen dominierten die Zone fast nach Belieben. Erfreulich war daher, dass die jungen Spielerinnen aus Riehen das letzte Viertel mit Full-court-pressing für sich entscheiden konnten. Dennoch mussten sie auch aus dem letzten Spiel der Vorrunde mit einer Niederlange zurückkehren.

Ein glorreiches Spiel verläuft zweifelsfrei anders - am Spiel selbst, wie auch in der Vorbereitung. Klar liegen die schulischen Verpflichtungen in der Priorität vor dem Breitensport und vor der Freizeit. Dennoch ist Basketball ein Teamsport und ein Team stets nur so gut, wie sein"schwächstes Glied". Auch ist es selbstredend, dass man sich nicht im Schlaf verbessert, sondern im Training. Da die Trainingsbesuche doch sehr unterschiedlich sind, machen die Spielerinnen auch unterschiedliche Fortschritte. Erfreulich, dass sich die vielen Trainings von Gianna Gattlen, Nina Bilic und Meltem Karanfil ausbezahlt haben und sie das Spiel für Riehen gestalten konnten. Aber auch die erst elfjährige Nora de Carli, die rekonvaleszente (nach Operationen an beiden Knies) Teme Serpi, Gioia Zerbini, Emma Taubert und Josephine Prime haben ihr Bestes gegeben.

Dennoch liess das Heimteam aus Münchenstein und Reinach gleich ab Beginn keinen Zweifel daran, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Mit Kampfgeist und laufen, laufen, laufen und nochmals mit laufen machten sie spielerische Mängel wett und angelten sich so gleich schon zu Beginn viele Rebounds und Pässe der Riehenerinnen. Glücklicherweise war ihre Treffsicherheit nicht so hoch, wie ihr körperlicher Einsatz. So gab es viele Abpraller, verrschossene Würfe und damit auch Chancen für die Riehenerinnen, es den Gegnerinnen mit schnellen Gegenstössen gleichzutun. Denn mit der Zeit fanden auch die Riehenerinnen dazu, sich derart zu positionieren, dass sie zumindest die defensiv-rebounds und später auch die offensiv-rebounds holen konnten.

Eigentlich sollte die angeordnete 1:2:2 Aufstellung den Riehenerinnen viel Platz für Durchbrüche, für ein Zusammenspiel, Doppelpässe und Blocks bieten. Doch sie waren über lange Zeit viel zu unsicher, brachen ihre Aktionen ab, kamen gar nicht erst dazu, sich aufzustellen oder verhederten sich. Dies hat einige Zeit auch auf die Moral geschlagen. Erst im viertel Viertel kamen sie in Fahrt, als der Coach auf eine Mann-Mann Pressing-Verteidigung über das ganze Feld gewechselt hat. Obschon das mit diesem jungen Team noch nie geübt wurde, konnten sie in diesem Viertel mehrfach die Oberhand gewinnen und Vorteile erspielen. So erzielten sie einen 5-Sekunden-Ballverlust der Gegnerinnen, Fehlpässe ins Out und abgebrochene Dribblings. Da nutzte es auch nur ganz kurze Zeit etwas, dass der amerikanische Coach der Gegnerinnen einen Block-Wechsel gemacht hat und alle Spielerinnen auf dem Feld mit solchen ersetzt hat, welche auf der Bank noch taktische Anweisungen gegen das Pressing erhalten hatten. Dennoch liessen die Riehenerinnen nicht locker und erkämpften sich bis zum Ende des Spieles auch weiterhin Bälle, welche sie dank dem Kampf unter dem Korb immer wieder erfolgreich zu Punkten verwerten konnten. So gingen die Spielerinnen dennoch mit erhobenem Haupt vom Spielfeld, auch wenn das Spiel als solches verloren war: Denn das letzte Viertel vor Weihnachten, das gehört dennoch ihnen...

Auch diesem Team wird es gut tun, nun über die Feiertage wohlverdiente Ferien zu geniessen, um sich vom Schulalltag und Prüfungsstress zu erholen und im neuen Jahr mit neuer Energie auf die Rückrunde vorzubereiten.

CVJM Riehen: Josephine Prime, Emma Taubert, Teme Serpi (2), Meltem Karanfil (4), Gioia Zerbini (4), Nina Bilic (13), Gianna Gattlen (10), Nora de Carli (4). - Coach: Urban Müller Freiburghaus

Herren 4.Liga: BC Arlesheim – CVJM Riehen 103:29 (42:18)

Würde man einem Kind das Wort „Klatsche“ im sportlichen Zusammenhang erklären wollen, würde dieses Spiel alles sagen, was es zu sagen gibt.

Thomas Oppliger: Nach dreiwöchiger Spielpause seit der zu erwartenden Niederlage im Cup, wollten sich die Herren aus Riehen wieder in ihrer Spielklasse messen und dabei vor allem an das exzellente erste Viertel gegen den Zweitligisten aus dem Jura anknüpfen. Man wusste, dass Arlesheim mit einem jungen, athletischen Team bisher erfolgreich durch die Saison gerannt ist und das Credo war: „Bereit in Kopf, Beinen und Herz!“

Das erste Viertel liess sich gar nicht so schlecht an. Zwar musste man bereits 2 Dreier (von insgesamt 13 – doch dazu später mehr) hinnehmen, doch setzte Marvin, der allgemein einer der wenigen Lichtblicke aus riehener Sicht war, mit 8 Punkten im Startviertel ein offensives Ausrufezeichen. 17:10, soweit, so ok.

Im zweiten Viertel begann dann die riehener Zonendefense zu bröckeln; man war schlicht und ergreifend zu wenig bissig, zu wenig flink und zu wenig bereit. Daraus resultierten 25 gegnerische Punkte, während vorne bloss die zwei Youngsters Fabian und Marvin scorten. Das Viertel endete 25:8 und ausser Beni (auch er zeigte v.a. in kämpferischer Hinsicht eine starke Leistung) punktete kein erfahrener Spieler des CVJM – zu wenig!

Nach der Halbzeitpause stellte Coach Mena (braungebrannt) auf eine Mann-Mann Defense um. Doch leider schien bei den Herren nicht angekommen zu sein, dass auch – oder gerade – diese Form der Verteidigung mit Einsatz gespielt werden muss. Es war eine ganz schwache Vorstellung und aus „Bereit in Kopf, Beinen und Herz!“ musste mindestens ersteres gestrichen werden. 22:4.

Und auch das letzte Viertel ging im gleichen Stile weiter. Warum nach 8,9,10 getroffenen Dreiern noch immer nicht konsequent auf diese Würfe verteidigt wird, bleibt neben den Gründen für Trumps Wahlsieg das bestgehütete Geheimnis des letzten Halbjahres. Und manchmal sagen Statistiken eben mehr als 1000 Worte: Hätten bei Arlesheim nur die Dreier gezählt, sie hätten immer noch 39:29 gewonnen; dasselbe gilt, wenn nur die Punkte aus dem letzten Viertel gezählt hätten. Endresultat 103:29 – abhaken, vergessen, trainieren, besser machen.

CVJM Riehen: Sämmy, Fabian (4), Marvin (12), Dani (7), Luki R., Oli, Rapha, Beni (2), Thomi (4), Nick. – Coach: Mena

Damen U19: BC Arlesheim - CVJM Riehen 52:62 (29:26)

Wie erwartet, war ein Spitzenspiel in der Affiche, wenn das erste gegen das zweite Team der Tabelle aufeinander treffen. So konnten die zahlreichen Zuschauer wohl das erste spannende Spiel der Saison miterleben. Erfreulich, dass die Spielerinnen des CVJM Riehen Basketball auch dieses letzte Spiel der Vorrunde gewinnen konnten und damit ohne Punkteverlust unangefochten den ersten Platz verteidigen und gar festigen konnten. Mit 10 Punkten wurde der Kampf der Titan(inn)en gewonnen!

Zwei Teams, beide haben noch kein Spiel verloren und sind gewillt, auch dieses letzte Spiel zu gewinnen. Was braucht es mehr, um beste Voraussetzungen für ein spannendes Spiel zu bieten? BC Arlesheim wollte auf jeden Fall den Juniorinnen des CVJM Riehen Basketball nichts schenken – von Beginn an schlossen sie die Zone, versuchten auf jeden Preis ein Eindringen zu verhindern und schossen Ihrerseits bereits mit hoher Treffsicherheit aus grosser Distanz ihre Körbe. Insbesondere die Nummer 7 war kaum zu stoppen und hat ein Drittel aller Punkte gemacht und fast alle Punkte im ersten Viertel. Das verletzungsgeplagte Riehen war aber fast komplett angereist. Man musste allerdings ohne Nina Seibold auf eine zuverlässige Zenterspielerin und ohne Luisa Biester auf eine routinierte Flügelspielerin verzichten. Verletzt und dennoch aufgerappelt für das Spiel waren Belinda Mensah (Gehirnerschütterung) und Julia Biester (Rückenverletzung) mit dabei. Als Ersatz aus dem DU16 Team haben Nina Bilic und Meltem Karanfil das Team verstärkt. So konnte das erste Viertel mit 4 Punkten Rückstand abgeschlossen werden und alles war noch offen.

Die 1:3:1 Aufstellung der Riehenerinnen wurde vom Coach im zweiten Viertel umgestellt, da die Zenterspielerinnen keinen Raum zur Entfaltung bekommen haben. Die Erwartung war, mit einer ausgedehnten 2:2:1 Aufstellung ausreichend Raum zu schaffen, um Schnitte zum Korb zu ermöglichen. Doch die Halle war zu eng und die Spielerinnen gelangten bei jedem Angriff in kurzer Zeit auf Positionen in Zonennähe. Damit hatte die gegnerische Verteidigung einfaches Spiel und konnte mehrere Bälle abfangen. Auch das Mann-Mann Pressing war zweischneidig: Es gelang zwar mehrfach, ausreichend Druck für Ballverluste bei den Gegnerinnen aufzubauen, doch gleichzeitig wurden die Riehenerinnen mit weiten Pässen und schnellen Gegenangriffen überrannt. Daher hatte der Coach nach kurzer Zeit wieder auf das Pressing verzichtet, um die Kondition zu schonen. Die gegnerische Nummer 7 wurde durch ausgezeichnete Verteidigung von Gianna Gattlen und Amanda de Laat kaltgestellt. Die Riehenerinnen konnten aber auch beweisen, dass sie Winner-Typen sind, denn sie haben das zweite Viertel bereits für sich entscheiden können, wenn auch nur mit einem Punkt. Damit ging das Team noch immer mit drei Punkten Rückstand in die Pause.

Bereits hier musste die routinierte Aufbauerin Belinda Mensah ein erstes Mal aus dem Spiel genommen werden, weil sie von einer Gegnerin einen Schlag auf den Schädel erhalten hatte und die Hirnerschütterung ihr wieder zu schaffen gemacht hat. Auch litten die Riehenerinnen sehr darunter, dass bei ihren Durchbrüchen zum Korb die Mehrheit der Fouls beim Abschluss nicht sanktioniert wurden. Nur dank hartem Kampf um den Offensiv-Rebound, konnten viele Spielzüge so letztlich noch mit Punkten für Riehen beendet werden. Bei Distanzwürfen liessen die Arlesheimerinnen dagegen den Riehenerinnen keine Chance in die Zone vorzudringen und an die Rebounds zu gelangen. Die Wende hat im dritten Viertel der erneute Aufstellungswechsel gebracht. Neu wurde eine 1:2:2 Aufstellung gespielt und so gelang es endlich, durch mehr Raum immer wieder mittels Doppelpässen, Blocks oder durch gewonnene 1:1 bis zum Korb vorzudringen und erfolgreich abzuschliessen. So wurde auch das dritte Drittel knapp zu Gunsten des CVJM Riehen entschieden und der Rückstand betrug lediglich nur noch ein Punkt.

Nachdem die grösste Centerspielerin nach vier Fouls vorsorglich auf die Bank genommen wurde, kam sie im letzten Viertel nochmals zum Einsatz. Zusammen mit mehreren erfolgreichen Würfen aus grosser Distanz von Amanda de Laat hat sie durch viele Rebounds und erfolgreiches Nachsetzen den nötigen Vorsprung herausgespielt, bevor sie mit dem fünften Foul das Spielfeld verlassen musste. Auch sonst hat sich die letzte Spielminute spannend gestaltet. Der Coach hat bei fünf Punkten Vorsprung ein Time-out genommen, um durch die Verlegung des Einwurfs ins Vorfeld einen taktischen Vorteil zu erhalten. Es ging ihm zudem darum, diese letzte Minute möglichst lange und sicher den Ball zu spielen, um die Zeit ablaufen zu lassen und nur gegen Ende der 24 Sekunden den Abschluss zu suchen. So war zumindest die Absicht, denn damit wäre das Spiel auf jeden Fall gewonnen worden, da die Arlesheimerinnen maximal einen Gegenangriff hätten versuchen können, also auch maximal 3 Punkte erzielen. Doch trotz mehrfacher Ermahnung vom Coach haben die Spielerinnen in ihrer Dynamik diese Anweisung nicht beachtet: So musste die grösste Centerspielerin mit dem fünften Foul (einem Stürmerfoul nach nur 6 Sekunden Spielzeit nach dem Time-out) vom Platz. Aber auch Amanda hat direkt einen 3-Punktewurf versucht, ohne den Ball vorab möglichst lange im Team-Play zu halten. Zum Glück hat sie diesen erneut getroffen. Wäre ein Abpraller in die Hände der Gegnerinnen gefallen, hätten diese ausreichend Zeit für 2 Konter gehabt und damit 4 bis 6 Punkte erzielen können. So wurden selbst die letzten Sekunden im Spiel noch zu einem Finale, welches nicht einmal Hitchcock hätte besser inszenieren können. Denn Belinda hat im vierten Viertel zudem einen zweiten und etwa 20 Sekunden vor Schluss bei ihrem letzten Durchbruch zum Korb noch einen dritten Schlag (bei einem wiederum nicht sanktionierten Foul) auf den Schädel bekommen, so dass sie nach einem Zusammenbruch verletzt aus dem Spiel genommen werden und zum Verarzten nach draussen gebracht werden musste. Ihr Abschiedsgeschenk waren allerdings die letzten beiden Punkte, welche das Resultat auf gute 62 Punkte gegenüber 52 der Gegnerinnen abrundeten.

Nun haben sich die erfolgreichen Juniorinnen aus Riehen eine Weihnachtspause verdient, bevor es im 2017 in die Rückrunde gehen wird. Diese wird hart werden, denn erneut führen die unterschiedlichen Ferientermine im grenznahen Ausland, sowie mehrere Wochen schulische „Praktika“ zu vielen Absenzen von tragenden Spielerinnen. Dennoch ist der verdiente erste Tabellenplatz ein wunderbares Weihnachtsgeschenk, welches hart erarbeitet wurde und nun alle ins neue Jahr mitnehmen dürfen. Herzliche Gratulation!

CVJM Riehen Basketball: Kristen Liebetanz, Sophie Wachsmuth (6), Belinda Mensah (14), Amanda de Laat (10), Julia Biester (4), Nina Bilic, Gianna Gattlen, Jil Wachsmuth (22), Elisabeth Bartelmus, Meltem Karanfil, Celine Pairan (6)
Coach: Urban Müller Freiburghaus