Buchtipp: 111 Gründe, Basketball zu lieben

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BVN-CUP Damen: CVJM Riehen - Liestal Basket 44 | 36:56 (19:27)

Ein sehenswertes Spiel

Anke Wischgoll. Am Dienstagabend fand in der Wasserstelzenhalle das Cup-Spiel zwischen den 2.-Liga-Damen aus Riehen und Liestal statt. Ein Spiel zwischen zwei Mannschaften, die sich gut kennen. Einige der Spielerinnen waren in der letzten Saison noch Teamkameradinnen: die einen in der 1.-Liga-Mannschaft des CVJM Riehen unter dem Trainer Raphael Schoene, die anderen in der 2.-Liga-Mannschaft des CVJM Riehen unter der Trainerin Jasmine Schoene. Nach Ende der letzten Saison formierten sich die Mannschaften neu. Beide Trainer gingen nach Liestal; für den Verein blieb Raphael Schoene in der Funktion des Vereinspräsidenten erhalten. Die Damenmannschaft in Riehen wurde trainerlos und organisiert sich in dieser Saison selbst. Im Gegensatz zum in der Liga bisher ungeschlagenen Gegner Liestal, schauen die Riehener Damen auf eine eher durchwachsene Vorrunde zurück, in der es nicht gelungen war, das vorhandene Potenzial in Erfolge umzusetzen. Unter diesen Vorzeichen erwarteten die zahlreich erschienenen Zuschauer ein brisantes Spiel.

Die Riehener Damen setzten sich als Ziel, über eine starke Defense ins Spiel zu kommen, mit Ruhe Lücken aufzutun und diese mit Spielspass zu nutzen. Mit dieser Zielsetzung starteten sie gut ins Spiel, das Sarah Wirz mit einem Drei-Punkte-Wurf eröffnete. Durch die konsequente Defense gelang es, Liestal auf Augenhöhe zu begegnen und das Spiel offen zu gestalten. Das temporeiche erste Viertel war hart umkämpft und bot den Zuschauern ein attraktives Spiel, das Liestal mit 14:18 knapp für sich entscheiden konnte. Im zweiten Viertel verteidigten beide Mannschaften noch konsequenter und liessen nur wenige Abschlüsse zu. Somit endete die erste Halbzeit mit 19:27.

Zufrieden mit der Leistung der Mannschaft forderte Coach Schneider im Spiel so fortzufahren und bereitete die Spielerinnen auf einen Wechsel in der Defense von Zonen- auf Frau-Frau-Verteidigung vor. Jedoch konnten die Spielerinnen im dritten Viertel die gute herausgespielten Wurfchancen zu wenig nutzen und verloren vermehrt die Offensivrebounds an die Gegnerinnen aus Liestal, die das dritte Viertel mit 6:17 deutlich für sich entscheiden konnten.

Zu Beginn des letzten Viertel brachte Sarah Wirz, die die Hälfte der Riehener Punkte erzielte, mit einem weiteren Dreier die Mannschaft zurück ins Spiel, und das Team konnte nochmals zeigen, dass es Liestal in Schach halten kann. Das Spiel endete 36 : 56 für Liestal.

Insgesamt zeigten die Riehener Damen eine gute Defense- und Reboundarbeit. Für die kommende Rückrunde gilt es das gute Zusammenspiel zu erfolgreichen Abschlüssen zu bringen. Dann wird das Team für seine engagierte Arbeit in den Trainings, die das Spielertrainerinnenteam sehr vielfältig und durchdacht gestaltet, auch belohnt werden.

Ein herzlicher Dank geht noch an unsere Fans, die uns bei diesem Match zahlreich angefeuert haben, und an unseren guten Teamgeist Jane, die uns mit ihren Plakaten unterstützt hat.

BVN-CUP Damen - 1/4 Finale
CVJM Riehen Basketball - Liestal Basket 44 | 36:56 (19:27)
Wasserstelzen 1, Riehen. - 40 Zuschauer. - SR: Vallat/Bolanz.

CVJM Riehen Basketball: Ariane Hofmann (4), Anke Wischgoll, Sabina Kilchherr (2), Sarah Wirz (18), Anne Gattlen, Marion Schneider, Daniela Hof, Barbara De Carli, Sonja Heidekrüger (5), Anja Waldmeier (6), Bljike
Kroezen (1). – Coach: Marion Schneider

Herren 2.Liga: BC Bären Basketball 2 - CVJM Riehen 1 79:95 (36:48)

Behold the Man

Basketball ist ein Teamsport. Man muss zusammen als Team punkten. Wenn man mehr Punkte erzielt als der Gegner, gewinnt man. Da müssen alle Spieler mithelfen, man darf sich nicht nur auf einen Einzelnen verlassen. Am vergangenen Donnerstag erzielte Saif Al-Rubai gegen die Bären 37 Punkte. Das ist soviel wie die nächsten drei Riehener Topscorer zusammen.

Basketball ist ein Teamsport. Um ein Spiel zu gewinnen, muss man die Bretter dominieren. Defensivrebounds sorgen dafür, dass der Gegner nicht nochmals punkten kann. Offensivrebounds sorgen dafür, dass man nochmals eine Möglichkeit erhält, zu punkten. Da müssen alle im Team zusammenarbeiten. Am vergangenen Donnerstag holte Saif Al-Rubai gegen die Bären 8 Defensivrebounds und 6 Offensivrebounds. Insgesamt holte er 14 Rebounds. Der nächstbeste Riehener Rebounder holte 7 Rebounds.

Basketball ist ein Teamsport. Da muss man sorgfältig mit dem Ball umgehen. Man darf den Ball nicht zu oft dem Gegner in die Hände spielen, sonst läuft man Gefahr, zu verlieren. Und wenn man den Ball verliert, muss man umso stärker arbeiten, um den Ball zurückzuerobern. Da müssen alle zusammen kämpfen. Am vergangenen Donnerstag beging Riehen gegen die Bären 21 Turnovers und holte 16 Steals. Saif Al-Rubai war der einzige Spieler, der mehr Steals holte (3) als er Turnovers beging (1).

Basketball ist ein Teamsport. Man muss als Team gute Würfe kreieren. Da müssen alle Spieler schauen, dass sie treffen, möchte man als Team gewinnen. Am vergangenen Donnerstag nahmen 9 Riehener gegen die Bären knapp unter zwei Drittel aller Würfe. Zusammen trafen sie 43.1% aus dem Feld. Eine tolle Leistung. Saif Al-Rubai nahm mehr als ein Drittel aller Würfe. Er hatte eine Trefferquote von 53.1%.

Basketball ist ein Teamsport. Um sich gut auf Spiele vorzubereiten und zu gewinnen, muss man als Team trainieren. Da müssen möglichst viele möglichst oft dabei sein. Am vergangenen Montag im Training nach dem Spiel gegen die Bären 2 (was auch gleich das Training vor dem Rückspiel gegen die Bären 2 war) waren 31.3% der lizenzierten Spieler der Herren 1 in der Halle. Saif Al-Rubai war von Anfang bis Schluss dabei. Zu 100%.

Riehen mit Aebi (2), Sonderegger (12), Von Rohr (3), Fretz (16), Ilic, Immoos (8), Zenklusen (2), Frei (6), Pappacena (9), Al Rubai (37)

Viertelsresultate: 15:24, 21:24, 22:24, 21:23

Freiwürfe: 14-25

Damen U19: Jura Basket – CVJM Riehen Basketball 38:64 (15:32)

Aus dem Spiel der Vorrunde war den Riehenerinnen klar, dass das Spiel in Porrentruy am 03.02.17 kein Spaziergang werden würde. Man war also auf das Schlimmste gefasst und hatte vor allem eine Hoffnung: Unverletzt nach Hause kehren zu können. Dass dem leider nicht so sein würde, war die logische Konsequenz der verschiedenen Spielphilosophien, die aufeinander prallten: Härte gegen Können.

Riehen konnte nur zu siebt anreisen: Das Kader ist zurzeit durch Praktika, Auslandaufenthalte, Verletzungen und anderes dezimiert. Aus konditionellen Gründen musste daher in der Verteidigung auf Pressing verzichtet werden. Auch in diesem Spiel war von Beginn an klar, dass beide Teams den Sieg wollten, man liess nichts anbrennen. Die Spielführung und –weise der Jurassierinnen war hart, phasenweise gar brutal. Bewusst wurde die Spielerin und nicht der Ball gesucht, als ginge es nicht darum, ein Spiel zu entwickeln, sondern nur darum, das andere zu stoppen – um jeden Preis. Diesen Preis musste dann auch auf der Seite der Riehenerinnen bezahlt werden, doch dazu später.

In einer ersten Phase gab Riehen bereits den Tarif durch: Schnell gelang es dem von weither angereisten Team den Vorsprung zu erarbeiten. Die Jurassierinnen verteidigten zwar mit Ganzfeldpressing, um keine Fastbreaks und kein gutes Spiel der Riehenerinnen zuzulassen. Sie hatten ihre Lehren aus dem ersten Spiel gezogen. So mussten die Riehenerinnen den Ball über mehrere Positionen und mit beträchtlichem Aufwand nach vorne bringen, um dort über ein angepasstes Stellungsspiel die erfolgreichen Abschlüsse zu suchen. Die ersten Angriffe konnten nur dank mehrfachem Nachfassen durch Rebounds der Centerspieler zum Korberfolg gebracht werden. Später gelang es aber Belinda Mensah mit geschickten Schnitten und erfolgreichen Layups und Würfen den Vorsprung auszubauen. Dies war durch das gute Zusammenspiel des Aufbaus möglich, das Platz für Durchbrüche zum Korb generiert hat. So hat Riehen schon im ersten Viertel gezeigt, dass es auch auswärts der Platzhirsch ist.

Dann kam der Moment, vor welchem sich jede Spielerin, jeder Coach und daher jedes Team fürchtet. Über diese Aktion im zweiten Viertel mag man geteilter Ansicht sein. Nachdem die Jurassierinnen kein Rezept gegen die talentierte Belinda fanden, wurde sie „aus dem Verkehr“ gezogen. Sie lief zu einem Korbleger an, sprang hoch und die Verteidigerin ebenso – allerdings war deren Bewegung nicht auf auf den Ball bzw. den Block gerichtet, sondern mit dem Knie auf die Seite der Angreiferin. Durch den Aufprall in der Luft aus der Balance gebracht, konnte Belinda nicht wie vorgesehen landen, sondern übertrat sich den Fuss derart, dass ein lauter Knall den Riss von Bändern oder gar der Sehnenkapsel angedeutet hat. Unter Schmerzen musste sie in die Dusche gebracht, der Fuss mit kaltem Wasser und mit Eis gekühlt werden.

Das Spiel war lange unterbrochen und für einmal waren auch die Jurassier hilfsbereit zu Stelle. Die verletzte Spielerin musste ins Spital gebracht werden, um zu sehen, ob nicht gar noch ein Knochen Schaden genommen hat. Davor wurden rasch die wichtigsten Sachen geklärt und das Team reorganisiert. Die übrigen Spielerinnen waren gewillt, sich den Sieg nicht auf diese plumpe Art und Weise nehmen zu lassen.

Getrost konnte also das Team seinem Spiel überlassen werden, Gianna Gattlen wurde zur neuen Captain nominiert und die Schiedsrichter informiert. Das grösste Handicap war nun, dass nur noch zwei Spielerinnen anwesend waren, welche regelmässig Flügel und ab und zu Aufbau spielten; die übrigen waren Spielerinnen, welche auf Grund der Körpergrösse mehrheitlich als Centerspielerinnen eingesetzt werden.

Was nun folgte, war eine Glanzleistung des Teams. Alle Spielerinnen haben professionell, konzentriert und beherzt gespielt. Der Vorsprung wurde Viertel für Viertel ausgebaut und der Kampfwille war auch unter dem unsportlich kommentierenden und buhenden Publikum ungebrochen. Daher gehören allen verbleibenden sechs Spielerinnen, Jana Trüeb, Nina Seibold, Julia Biester, Gianna Gattlen, Elisabeth Bartelmus und Celine Pairan Riesenkränze gewunden. Sie liessen sich kaum provozieren, haben als Team hervorragend harmoniert, unter beiden Körben die Rebounds nach Strich und Faden dominiert und so das Spiel mit einem respektablen Vorsprung für Riehen gewinnen können. Bravo Girls – es ist dem Coach eine Freude und Ehre mit diesem Team zusammenarbeiten zu können!

Belinda wünschen das ganze Team, die Schiedsichter und auch der gegnerische Coach von Herzen gute und rasche Genesung. Wie schlimm die Verletzung tatsächlich ist, wird sich erst zeigen, wenn eine „gehaltene“ Aufnahme des Fussgelenks gemacht werden kann. Dies wird erst in einigen Tagen möglich sein.

CVJM Riehen Basketball: Trüeb Jana (18), Mensah Belinda (7), Seibold Nina (11), Biester Julia (16), Gattlen Gianna (6), Bartelmus Elisabeth, Pairan Celine (6)
Coach: Müller Freiburghaus Urban

Herren U19: STV Rheinfelden - CVJM Riehen 33:63 (8:28)

Mit starkem Teamplay zum Sieg

fp: Für dieses Spiel hatten wir uns schon vor dem Dienstag viel vor genommen. Einerseits waren mit unserer Leistung im letzten Spiel gegen diese Mannschaft nicht sehr zufrieden. Andererseits wollten wir für unseren Coach Pascale Walther gut spielen, die leider nicht Anwesend sein konnte.
Doch als wir bei der Halle angekommen waren fanden wir unsere gegnerische Mannschaft in einer Diskussion mit dem Hallenwart vor. Dieser wusste nichts vom Spiel und wollte es somit absagen. Nach einem ausführlichen Gespräch, konnten wir dann doch eine Halle für den Match belegen und das Spiel konnte wie geplant stattfinden.

Wie wir es uns vorgenommen hatten, starteten wir fulminant in das Spiel, welches wir unbedingt gewinnen wollten. Dieser starke Wille war in den Anfangsminuten zu spüren und jeder gab alles um diesen Sieg einzufahren. So konnten wir unser System mehrmals durchspielen und damit auch punkten. Auch die Einzelaktionen waren im ersten Viertel lobenswert. Doch was den klaren Stand von 14:2 am besten erklärt ist die konsequente Mann-Mann Defensive, die wir spielten.

Das zweite Viertel verlief ähnlich. Leider konnte man aber auch vermehrt kleine Fehler feststellen, die sich bei uns in der Defensive einschlichen. In der Offensive wurden wir dann auch des Öfteren nervös. Trotzdem konnten wir auch dieses Viertel kontrollieren, was man auch am Resultat von 14:6 erkennen kann Bis zur Pause hatten wir uns bereits einen komfortablen 28:8 Vorsprung erarbeitet.

Normalerweise ist das dritte Viertel eines unserer besten Viertel, wenn nicht sogar das Viertel in dem wir am besten spielen. Doch dieses Mal warn wir nach dem Seitenwechsel sehr unkonzentriert und vor allem unsere Defensive verschlechterte sich um einiges. Auch wenn wir die Zonen-Defense oft genug im Training üben, funktionierte diese im Match nicht. So konnten unsere Gegner vermehrt Körbe mit Einzelaktionen erzielen und wir verloren das dritte Viertel mit 13:17.

Da wir mit dem dritten Viertel nicht zufrieden waren, wollten wir im vierten Viertel ganz anders auftreten und uns noch einmal steigern. Dies gelang uns und wir spielten sowohl wieder befreit auf in der Offensive als auch disziplinierter in der Defensive. Somit konnten wir unseren Vorsprung ausbauen. Das letzte Viertel endete mit 22:8 und so besiegten wir Rheinfelden mit 63:33. Wir konnten somit zufrieden zurück nach Hause gehen, auch wenn wir nicht immer unsere beste Leistung gezeigt haben.
Leider konnte Coach Pascale diesen guten Match nicht sehen. Wir hoffen aber, dass wir noch genug tolle Spiele mit Pascale und Daniela bestreiten können.
Gute Besserung Pascale!

CVJM Riehen: Castagnaro Filippo, Castagnaro Francesco, Sidler Diego, Stirnimann Matthias, Saez Daniel,  Bartha Josua, Pijpers Fabian, Weissenberger Joel, Lessing Paul. -Coach: Spitteler Daniela, Ass-Coach: Schoene Raphael
Es fehlten: Scharf Noah, Guntrum Felix, Friedlin Joel, Zanetti Gierom, Nett Corsin, Achermann Valentin, Walther Pascale

Junioren HU14L: CVJM Riehen - BC Pratteln 28:34 (13:18)

Zur Krönung fehlte nur der Sieg –eine starke Leistung der Junioren HU14
Durch einen beherzten Auftritt hielten die Jungs aus Riehen den Ausgang des Spiels bis zuletzt offen. Eine Partie, die Lust auf mehr macht.

Claudio Larghi: Im ersten Spiel des Jahres 2017 zeigten sich Spieler des CVJM Riehen von Anfang an konzentriert und zogen ein geduldiges und gut strukturiertes Angriffsspiel auf. Kombiniert mit einer aggressiven Defense gegen das Aufbauspiel des BC Pratteln war dies das Erfolgsrezept dieses Spiels, dessen einziger Wermutstropfen die knappe Niederlage ist.

Der mit mehreren Ü-14 Spielern und somit ausser Konkurrenz spielende Gegner punktete fast nur durch Einzelaktionen oder dann, wenn die Defense der Riehener in Korbnähe nicht funktionierte oder die Defensivrebounds ein ums andere Mal an die Gegner gingen. Dies waren die grössten Defizite auf Seiten des CVJM.Ihrerseits unterstützt von Alexandar Dimitrov, einem Spieler der über 14 Jahre alt ist, konnten die Spieler des Cevi allerdings dank den oben genannten Tugenden gut dagegen halten.

Am Ende des Spiels ging die Organisation etwas verloren und die Angriffe der Riehener wurden zunehmend chaotisch. Da gleichzeitig die Zuordung in der Verteidigung nicht mehr stimmte und nicht konzentriert umgeschaltet wurde, ging die Partie schlussendlich verloren. Allerdings bleibt die Gewissheit zurück, gegen einen auf dem Papier stärkeren Gegner bestehen zu können, und das stimmt für die Zukunft durchaus positiv.

CVJM Riehen: Bastian Strahm, Lucien Grand-Guillaume, Lilian Gorgerat, Nolan Tierney, Balakrishnan Mani, Tassilo Fakler, Artur Wüthrich, Alexandar Dimitrov. - Coaches: Claudio Larghi und Fabian Pijpers

Herren 2.Liga: CVJM Riehen - BC Allschwil 41:63 (23:35) | CVJM Riehen 1 - Dudes Basketball 58:52 (33:20)

Those Who Watch

Die Herren 1 hatten diese Woche zwei Heimspiele, gegen den Tabellenersten und den Tabellenletzten der 2. Liga. Obwohl es nicht überrascht, dass man gegen den Ersteren (BC Allschwil) verlor und gegen den Letzeren (Dudes) gewinnen konnte, waren beide Spiele gar nicht so unähnlich, wie die Resultate dies suggerieren. Doch worin lag der Unterschied? Vielleicht hilft ein Blick in die Statistik:

  • Gegen beide Teams holte man 21 Defensiv- und 14 Offensivrebounds.
  • Gegen beide Teams nahm man überdurchschnittlich viele Würfe. Gegen Allschwil waren es 62, gegen die Dudes 69. (Schnitt vor dieser Woche: 60).
  • Gegen beide Teams hatte man dieselbe Freiwurfquote: 4 von 9 fanden den Weg in den Korb. (dies entspricht übrigens knapp dem mageren Saisondurchschnittswert von 47.7%).
  • Gegen beide Teams wurden gut zwei Drittel der erzielten Körbe «assistiert», was ebenfalls überdurchschnittlich hoch ist.
  • Sowohl von Rohr wie auch Sonderegger waren gegen beide Teams die beiden Topscorer. Insgesamt erzielten sie diese Woche ganze 62% der Riehener Punkte.

Was also gab den Ausschlag? Eventuell die Tatsache, dass man gegen die Dudes deutlich mehr Steals holte (18 vs 6) und gegen Allschwil mehr Turnovers beging (20 vs 16)? Vielleicht liegt die wirkliche Aussagekraft in den Trefferquoten: Während man in den neun Partien vor dieser Woche insgesamt solide 46.2% aus dem Feld geworfen hatte, war diese Zahl sowohl gegen Allschwil (25.8%) wie auch gegen die Dudes (31.9%) deutlich tiefer. Man könnte meinen, dass die Defense der Allschwiler so stark war, dass man schlechte Würfe nehmen musste. Doch dies war nicht der Fall. Insgesamt versuchte man sich gleich 27 Mal von der Dreierlinie, die meisten davon in relativ freier Position. Aber lediglich fünf davon waren erfolgreich.

Vielleicht ist die Lösung viel simpler. Mark Twain sagte einst: «There are lies, there are outrageous lies and there are statistics.» Versuchen wir mal, nichts schönzureden und nichts falsch zu interpretieren:

Gegen Allschwil gewannen die Riehener kein einziges Viertel. Gegen die Dudes gewannen die Riehener ein Viertel. Der einfachste Grund für den Unterschied war wohl, dass man in den ersten zehn Minuten gegen die Dudes eines der besten Viertel (26:9) der Saison spielte, in welchem man 10 der 22 erzielten Würfe aus dem Feld traf und eine unglaublich solide Defense spielte. Manchmal ist Basketball wirklich so simpel.

Um am Ende der Saison in den obigen Rängen der 2. Liga mitzuspielen, muss Riehen häufiger diese Form finden, die sie in 10 der 80 gespielten Minuten diese Woche zeigte. Bekanntlich passiert dies im Training.

Gegen Allschwil
CVJM Riehen: Sonderegger (13), Von Rohr (16), Fretz (2), Ilic (2), Immoos, Zenklusen, Frei, Pappacena (2), Al-Rubai (6) | Viertelsresultate: 11:15, 12:20, 10:19, 8:9 | Freiwürfe: 4-9

Gegen Dudes
CVJM Riehen: Aebi, Soneregger (18), Von Rohr (14), Ilic (6), Immoos (6), Zenklusen (9), Frei (3), Pappacena, Al-Rubai (2), Arheit | Viertelsresultate: 13:18, 13:19, 17:12, 13:11 | Freiwürfe: 4-9