Buchtipp: 111 Gründe, Basketball zu lieben

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Buchtipp: Spiel- und Übungsformen im Basketball

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Herren 4.Liga: Basilisks – CVJM Riehen 55:38 (23:21)

Nachdem bereits am Vorbereitungsturnier 2 Tage zuvor in Arlesheim einige sehr gute Ansätze erkennbar gewesen waren, wollte Riehens Herren 2 die Herausforderung gegen eine starke Mannschaft im ersten Saisonspiel mit Selbstvertrauen und Spielfreude annehmen.

Thomas Oppliger: Beim Einwärmen zeigte sich, dass die Basilisks mit einigen athletischen, wurfstarken Spielern im besten Alter, ergänzt durch physisch starke Routiniers ein sehr ernst zu nehmender Gegner sein dürfte. Coach Mena entschied sich für eine spielstarke Starting Five, die den Basilisken das Leben mit einer Zonendefense schwer machen sollte.

Der mit grosser Vorfreude erwartete Tipoff in die Saison 17/18 war bereits wieder Geschichte, als offensichtlich wurde, dass die Riehener nicht nur gewillt sondern auch fähig waren, den starken Basilisks die Stirn zu bieten. In der Offense lief der Ball flott und die daraus resultierenden offenen Würfe fielen „Obe ine“. Und die Zone griff nach einigen Minuten der Angewöhnung ansprechend zu. 13:11 nach 10 Minuten.

Und das zweite Viertel knüpfte auf erfreuliche Art und Weise am ersten an. Die Jungs vom CVJM bestachen durch konzentriertes Teamplay, schnelles Passspiel und organisierte Defense. Den einzigen Tolken im Reinheft leistete man sich in Form des ungenügend verteitigten Dreiers in der letzten Sekunde der ersten Hälfte, mit dem die Basilisken das Viertel ausgleichen und die 2-Punkteführung mit in die Kabine nehmen konnten. Ein psychologischer Vorteil? 23:21 nach Halbzeit 1.

Zum dritten Viertel einige bezeichnende Stats und eine Bitte: Mit 0:10 in die zweite Hälfte starten/ im dritten Viertel 17 Punkte zulassen/ selber 1 Field Goal – und das ein Dreier übers Brett/ gefühlte 15 unnötige Turnovers/ ... Wenn mir eine Bitte, ein Wunsch, ein Stossgebet zusteht, dann das: „Bitte, lass es das letzte Mal sein, dass ich diese Saison von einem dritten Viertel schreibe, dass uns um den verdienten Lohn eines sonst starken Spiels bringt.“ 40:24 nach drei Vierteln.

Resultattechnisch war da nichts mehr zu holen im Erlenmatt. Aber dass die Riehener bis zur letzten Minute mit erhobenem Haupt und starken Herzen weiterspielten, spricht für diese tolle Mannschaft! So endete das letzte Viertel mit 15:14 und es bleibt viel Positives, auf das man aufbauen kann. Neben den Abwesenheiten von 4 physisch starken Spielern (Beni, Bernie, Raphi S. und Dani 2) und Routinier Raphi, etwas Pech im Abschluss und ungleich verteilte Ausbeuten bei Punkten und Fouls lässt dieses Startspiel doch auf eine tolle Saison hoffen!

CVJM Riehen: Ron, Dani, Fabian (5), Rapha (12), Yannick, Marvin (13), Nick (6), Luki R., Thomi (2). – Coach: Mena

Herren 2.Liga: CVJM Riehen - BC Arlesheim 1 65:53 (25:25) | CVJM Riehen - Liestal Basket 44 65:56 (30:33)

Double, Double 

In der vergangenen Woche absolvierte das erste Herrenteam zwei Heimspiele. Beide konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Damit ist mit dem letzten Saisonspiel die beste Endplatzierung seit 2011 noch machbar.

Gegen Arlesheim 1 stand man letzten Montag einem formidablen Gegner gegenüber: athletisch, klug und ohne sichtbare Schwächen. Man wusste, dass die zweitplatzierten Arlesheimer nur schwer zu schlagen sein würden. Vor allem wenn drei der wichtigsten Spieler der Saison nicht spielen konnten (Al-Rubai, Sonderegger, Fretz). Nach der Klatsche zu Hause im Cup-Halbfinal wusste man zudem, dass man selbst spielerisch Mühe hat gegen schnell-spielende Teams.

Papperlapapp! Die Riehener spielten nahezu ihr bestes Spiel der Saison und konnten Arlesheim hinten wie auch vorne frustrieren. Es ist die Geschichte der letzten Saisons für Riehen: Man schafft es immer irgendwie, sich an das Niveau des Gegners anzupassen. Gegen die Baselbieter hiess dies hinten solide Defense und vorne eine hohe Trefferquote.

Die erste Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen, beide Teams schenkten sich nichts. Das Teamspiel der Riehener funktionierte gut: Sieben der 12 Riehener punkteten in den ersten zwanzig Minuten. Das dritte Viertel hatte mehr Hochs und Tiefs doch die Riehener spielten stark genug, um mit fünf Punkten in Führung zu gehen.

Ab dann war es Philippe von Rohrs Spiel. Der Prophet aus der Breite machte 13 seiner 18 Punkte im letzten Spielabschnitt. Arlesheim hatte zwar viel Wurfpech, doch sie kamen dank der soliden Defense des Heimteams auch kaum zu einfachen Wurfmöglichkeiten. Nebenbei spielte Nico Immoos sein stärktes Spiel der Saison und steuerte im letzten Viertel fünf zentrale Punkte bei.

Was ferner den Sieg ausmachte, war die ungewöhnlich gute Trefferquote von der Linie. 16 von 20 Freiwürfen fanden den Weg in den Korb. Das sind 80% und somit fast 30 Prozentpunkte mehr als der Saisonschnitt. Zudem könnte der letzte Treffer des Spiels für die Tabellenplatzierung ausschlaggebend werden. Mit dem 12-Punkte Sieg sicherte man sich um Haaresbreite die Direktbegegnung gegen den derzeitig noch Zweitplatzierten.

Zwei Tage später empfang man Liestal. Die aufmüpfigen Baselbieter hatten sich mit Spielern aus ihrem gefährlichen Drittligateam verstärkt und standen ob ihres drohenden Abstiegs in Zugzwang. Dies merkte man auch, weil sie die erste Halbzeit für sich entschieden.

Neues Spiel, neuer Leistungsträger. Saif Al-Rubai, direkt vom Rückflug aus den USA von Jetlag geprägt in die Niederholzhalle schlurfend, brauchte gerade eine Halbzeit, bis er in seine altbekannten Gänge kam. Und dann...ja, dann hagelte es satte 15 Punkte in 10 Minuten. Die Gallionsfigur des Teams drehte das Ruder, so dass man wieder Richtung Sieg segelte. Im letzten Viertel behielt man dann mit einer erneut beachtenswerten Trefferquote von der Linie die Nerven (72.2%). Von Rohr steuerte 18 Punkte bei, so dass er nun in den letzten sechs Spiele seiner Saison zweistellig punktete.

Im allerletzten Spiel der Saison am kommenden Mittwoch empfängt man den frisch gebackenen Cupsieger aus dem Jura. Mit einem Sieg wäre man punktgleich mit dem zweitplatzierten Arlesheim 1, hätte jedoch bei der Direktbegegnung die Nase vorn. Jura ist dasselbe Team, gegen das man vorletzte Woche mit fast 40 Punkten unterging. Sie dürften dies wiederholen wollen. Das sind ihre Pläne. Es sind nicht unsere Pläne.

Gegen Arlesheim 1
CVJM Riehen: Aebi J (5), Von Rohr (18), Ilic (4), Immoos (10), Gentsch (3), Lee (10), Frei (9), Aebi N (4), Zenklusen (2) | Viertelsresultate: 16:17, 9:8, 15:10, 25:18 | Freiwürfe: 16-20

Gegen Liestal Basket 44
CVJM Riehen: Aebi J (4), Von Rohr (18), Ilic, Moser (7), Immoos (6), Gentsch (2), Lee, Frei (1), Pappacena (5), Al-Rubai (20), Aebi N (2), Zenklusen | Viertelsresultate: 18:15, 12:18, 19:12, 16:11 | Freiwürfe: 13-18

Herren 4. Liga: CVJM Riehen – BBC Laufen 65:32 (31:14)

Mit gemischten Gefühlen dachte man in Riehen an den letztjährigen Saisonabschluss gegen denselben Gegner. Mägges Croque-Monsieurs waren damals exquisit, das double-overtime Geknorze auf dem Feld weniger. Mit einer von A-Z konzentrierten Leistung wollte man es heuer besser machen. 

Thomas Oppliger: Um die Spannung gleich raus zu nehmen: dies gelang! Jedes Viertel wurde klar gewonnen und schlussendlich hatten die Riehener mehr als doppelt so viele Punkte auf dem Konto wie der Gegner aus Laufen. Und der Blick aufs Matchblatt bestätigte das Gefühl in der Halle: Man of the Match – das Team!

Auch wenn der erste Korb des Spiels den Jungs aus Laufen gelang, gehörte die Startphase doch klar den Stadtbaslern. Mit einer konzentrierten Teamleistung in der Zonenverteidigung hielt man den Gegner in Schach und schaffte es in der Offense immer wieder, Löcher in die giftige gegnerische Defense zu reissen (v.a. Fabian zeigte sich mit seinen 6 Punkten in den Startminuten topmotiviert und Luki R. erzielte herrliche Geburtstagskörbe). 20:8.

Mena stellte trotz des erfolgreichen Viertels auf Mann-Mann um, was sich defensiv auszahlen sollte: Man griff die Laufener noch bissiger an und schaffte es, ihnen gar 2 Punkte weniger als im Startviertel zu zu gestehen. Dies war auch nötig, denn offensiv lief es nicht mehr ganz so rund wie im ersten Durchgang. Trotzdem bleibt zu sagen, dass in den ersten Spielen dieser Saison regelmässig weniger Punkte in 40 Minuten erzielt wurden als hier in der ersten Hälfte. 31:14.

Da der Fluch des dritten Viertels definitiv überwunden scheint (es wurde mit 15:8 gewonnen) und die Laufener zwar bis zum Schluss engagiert mitspielten und so zum schönen Match beitrugen, aber eben auch nicht mehr herankamen, sei hier über die zweite Hälfte als gesamtes berichtet: Es lief wie am Schnürchen und machte den Beteiligten und den Zuschauern (big shout outs: GP the Glue und Zöllner!) sichtlich Spass. Und der Einsatz stimmte. Bei allen. Immer. Und so passt es ins Bild, dass jeder Spieler auf dem Scoreboard erscheint und seine Momente hatte. Eine grossartige Teamleistung! Endstand 65:32.

Was bleibt zu sagen über diese Saison?
Man kämpfte zu Beginn sichtlich mit den gewichtigen Abgängen (Raphi «the president», Oli  «bam!» L., später Oli  «el capitán») und es brauchte seine Zeit, die talentierten Jungen (und älteren) ans Team heranzuführen. Doch es gelang Coach Mena zusammen mit dem Team eine Einheit zu formen und es macht Freude zu sehen, wie sich die Jungen integrieren und einbringen und jeder Spieler sagen kann, am Ende der Saison ein besserer Spieler zu sein als zu Beginn. Jungs und Mena: es war ein tolles Jahr und macht Lust auf mehr!

CVJM Riehen: Berni (10), Ron (2), Dani (6), Luki R. (5), Fabian (8), Rapha (8), Beni (12), Marvin (4), Thomi (2), Luki K. (8). – Coach: Mena

Damen 2. Liga: TV Muttenz - CVJM Riehen 47:43 (21:19)

Ganz knapp nicht gereicht

Ariane Hofmann: Am Dienstag fand das letzte Saisonspiel für die Riehener Damen statt. Es wurde auswärts gegen Muttenz gespielt. Man wusste schon, dass es ein harter Kampf werden würde, da das letzte Spiel gegen Muttenz so ein atemberaubend knapper Sieg war. Dieses Mal jedoch hatten die Riehener Damen nicht den Heimvorteil.

Das erste Viertel gestaltete sich schwierig für Riehen. Zwar konnte Riehen mit einem Fast Break einen schnellen ersten Korb erzielen, allerdings folgten einige Ballverluste und erfolgreiche Abschlüsse von Muttenz, auch weil die Riehener Verteidigung nicht aggressiv genug war. Im zweiten Viertel konnten die Riehener Damen jedoch mit einigen Steals und guten Treffern wieder aufholen, und waren zur Halbzeitpause also nur zwei Punkte hinter Muttenz.

Allen war klar, das kann man auf jeden Fall noch gewinnen! Und daher war die Devise, dass wir in der Verteidigung noch härter sind, und im Angriff noch mehr zum Korb ziehen. Dies funktionierte auch relativ gut, allerdings waren die Muttenzer Damen auch nicht weniger motiviert das Spiel für sich zu entscheiden. Es ging oft hin- und her zwischen Gleichstand und minus zwei für Riehen. Gegen Ende war klar: Wir brauchen nun noch einen Dreier. Leider kam es nicht mehr dazu, und die Gegnerinnen machten in den letzten Sekunden noch einen Korb, sodass sie mit kappen vier Punkten mehr das Spiel gewonnen haben.

Auf Riehener Seite war man zwar enttäuscht, jedoch können die Riehener Damen auf eine sehr erfolgreiche Rückrunde zurückblicken. Dies war tatsächlich die einzige Niederlage in der Rückrunde! Die Damen des CVJM Riehen können stolz sein, dass sie die Saison gut gemeistert haben, trotz der schwierigeren Situation, dass sie zur Zeit keine/n Trainer/in haben. Das ist natürlich auch den engagierten Spielertrainerinnen zu verdanken, ohne die eine Saison wie diese nicht möglich gewesen wäre.

CVJM Riehen: Anke Wischgoll, Sabina Kilchherr, Anne Gattlen, Manuela Stalder, Sarah Wirz, Daniela Hof, Sonja Heidekrüger, Anja Waldmeier, Blijke Kroezen, Ariane Hofmann, Lorine Wachsmuth, Barbara De Carli. - Coach: Marion Schneider

Herren U19: BC Arlesheim 2 - CVJM Riehen Basket 76:40 (37:22)

pl: Am 05.05. hatten wir unser letztes Spiel der Rückrunde und damit auch das letzte der Saison. Wir fuhren nach Arlesheim und begannen das Spiel um 18:30 Uhr.

In den ersten Minuten des ersten Viertels gelangen uns einige Treffer und die Gegner kamen nicht an unserer Verteidigung vorbei, sodass wir uns einen leichten Vorsprung erspielen konnten. Doch leider war dieser nur von kurzer Dauer. Arlesheim verteidigte bald effektiver und wir kamen weniger an den Korb heran, was zu einer sinkenden Trefferquote führte. In der Defensive wurde zwar nicht prinzipiell schlecht verteidigt, doch die Mann-Mann Defense hatte einige Lücken und so mussten wir das erste Viertel mit 14:12 beenden.

Auch wenn zwischen den Vierteln konstruktiv besprochen wurde, was wir an unserem Spiel verbessern müssten um wieder in Führung gehen zu können, fiel uns die Umsetzung im zweiten Viertel schwer. Durch fehlende Initiative und einige unnötige Ballverluste z.B. durch Fehlpässe, kamen wir in diesem Viertel nicht zum erhofften Ausgleich. Auch in der Verteidigung waren wir nicht konsequent genug und als wir gegen Ende des Viertels noch mehrere Dreier bekamen, die wir nicht zu verhindern wussten, liessen uns die Arlesheimer mit 23:10 Punkten weit zurück. Zur Pause führte Arlesheim deshalb bereits mit 37:22.

Trotz der Zeit für Erholung in der Pause, waren wir im dritten Viertel zu langsam um den entstandenen Punkteunterschied wieder aufzuholen. Wir spielten phasenweise sehr unkonzentriert, woraus sich viele Balleroberungen und Gegenstösse der gegnerischen Mannschaft ergaben. Ausserdem waren wir recht unentschlossen, kamen nach wie vor nur selten an der gegnerischen Verteidigung vorbei und konnten auch nicht mit offensiven Rebounds verschossene Bälle zurückerobern. An Rebounds fehlte es auch in der eigenen Platzhälfte. Zu oft hatten die Gegner zwei oder sogar dreimal die Möglichkeit auf unseren Korb zu werfen. So beendeten wir das Viertel mit 16:8 ebenfalls recht unbefriedigend (Zwischenstand: 53:30).

Im letzten Viertel änderte sich nicht viel. Wir spielten zu nervös und zu unsicher um unser System wirklich gut umsetzen zu können. Wieder gingen einige Pässe in die Hände der Gegner und die Verteidigung kam nicht gegen die Mischung aus Dreierwürfen und schnellen Angriffen der Arlesheimer an. Ausserdem war die Motivation und Kondition teilweise schon etwas ausgeschöpft. Leider konnte man deshalb nicht von einer Steigerung im letzten Viertel sprechen. Am Ende des Viertels stand es erneut 23:10. Leider verloren wir unser letztes Saisonspiel deshalb mit dem Gesamtergebnis von 76:40 für Arlesheim klar und deutlich.

CVJM Riehen: Castagnaro Filippo, Castagnaro Francesco, Bartha Josua, Pijpers Fabian, Weissenberger Joel, Achermann Valentin, Lessing Paul, Scharf Noah, Friedlin Joel, Stirnimann Matthias. - Coach: Walther Pascale

Es fehlten: Saez Daniel, Sidler Diego, Guntrum Felix, Zanetti Gierom, Nett Corsin.

Herren 4.Liga: TV Muttenz – CVJM Riehen 44:57 (25:25)

Nachdem die Angst vor dem dritten Viertel letzte Woche in Münchenstein überwunden werden konnte, folgte nun die Bestätigung. Dafür war erneut eine Konfrontation mit der Furcht notwendig, was Coach Mena einiges an Nerven kostete.

Thomas Oppliger: Freitasgsspiele im Margelacker in Muttenz sind für die riehener Herren 2 erfahrungsgemäss eine enge Angelegenheit. Obwohl das Endresultat ganz und gar nicht darauf schliessen lässt, sollte es auch in der Affiche vom Mai 17 nicht anders sein.

Wenn es in einem Fussballspiel nach 5 Minuten 2:0 steht, spricht man von einem fulminanten Auftakt – im Basketball eher weniger. Dass dies im Spiel Muttenz-Riehen der Fall war, war weniger der bissigen Defense zu zuschreiben als vergeigten Wurfchancen. Das Positive am ersten Viertel aus riehener Sicht: Man kam von Beginn weg zu Chancen und konnte einen zwischenzeitlichen 8:2 Rückstand bis zum Ende des Viertels auf 11:8 verkürzen.

Mena hatte mittlerweile von Zone auf Mann-Mann umgestellt und das bewährte sich über weite Strecken. Offensiv fielen die Bälle öfters dorthin, wo sie sollten und v.a. Beni erarbeitete sich und dem Team über starke Rebounds zweite Wurfchancen. Dass es zur Halbzeit trotzdem 25-25 stand, lag an einigen defensiven Unachtsamkeiten gegen Ende und Danis Wurf, der sich nach gefühlten 7 Runden auf dem Ring dazu entschloss, nach aussen zu kullern. Halbzeitstand 25:25

Drittes Viertel.. Trotz der Erfahrung aus dem letzten Spiel wollten die Jungs aus Riehen offensichtlich nochmals spüren, wie sich ein wackliger Start in den zweiten Spielabschnitt anfühlt. Um dies zu erreichen, liess man den mit Abstand kleinsten Spieler auf dem Feld werfen und rebounden (!!), wie es ihm gefiel. Gerade noch rechtzeitig besannen sich die Riehener eines Besseren und legten offensiv wie defensiv den Schalter wieder um. So konnte man mit einem freundlichen 6 Punkte Vorsprung ins Schlussviertel starten. 31:37

Das letzte Viertel wurde in einem Teameffort (Unterstützung von der Bank: stark!) souverän gespielt und man lag 2 Minuten vor Schluss mit 11 Punkten vorne; Mena dachte schon an die Bestellung in der Pizzeria Muschti. 30 Sekunden später sah das Ganze anders aus: Muttenz war wieder bis auf 3 Punkte herangekommen! Wie? Keine Ahnung. Die Antwort: ein 13:2 Run in den letzten 90 Sekunden, bei dem Dani mit Zug zum Korb und weichem Händchen und sein Bruderherz mit klugen Pässen herausstachen. Man of the Match war aber eindeutig Berni mit 18 Punkten (davon 8 von der Freiwurflinie). Endstand 43:57

CVJM Riehen: Berni (18), Sammy, Dani (11), Luki R., Fabian (8), Rapha (4), Beni (6), Marvin (7), Thomi (1), Luki K. (2). – Coach: Mena