Buchtipp: 111 Gründe, Basketball zu lieben

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Sommerpause

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Sommerferien 2018

Während den Sommerferien (30. Juni bis 12. Aug.), jeweils Dienstags, ab 18:30 Uhr, auf der Grendelmatte in Riehen.

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Herren 2.Liga: BC Pratteln - CVJM Riehen 57:72 (32:35)

Self Control

Am vergangenen Mittwoch reisten 11 Riehener an ihr Auswärtsspiel nach Pratteln - ausnahmweise kurzfristig mit dem öffentlichen Verkehr. Der Grund: Unfall auf der Autobahn und Verkehrsstau. Stau auf dem Spielfeld sollte es allerdings keinen geben, sondern viel Spielfluss, aber dazu gleich mehr. Es spielte die mit Abstand beste Offense der 2. Liga, Pratteln mit 72.3 Punkten pro Spiel gegen die zweitbeste Defense, Riehen mit 58.2 zugelassenen Punkten. Das Ziel der Riehener war klar: Man musste nach zwei enttäuschenden Spielen in der Vorwoche dafür sorgen, dass man die Offense der Baselbieter ausbremste.

Das funktionierte im ersten Viertel erst mal ganz und gar nicht. Die Pratteler zeigten gekonnt, weshalb sie das erfolgreichste Offenseteam der Liga sind. Unglaubliche Würfer fanden den Weg in den Korb gegen die Riehener Zone, darunter auch drei Dreipunktewürfe. Die Offense wurde vom starken Sebastian Schwarz angeführt, der die Riehner Defense durch seine Würfe und Übersicht wiederholt zum Verzweifeln brachte. Die Riehener gingen mit einem 11-Punkte Rückstand in den zweiten Spielabschnitt.

Basketball ist ein seltsames Spiel. Grosse Vorsprünge können schnell schwinden; Riehen hat dies in der Vorwoche gleich zweimal erlebt. Gegen Pratteln aber sollte sich das Blatt wenden und das beste Offensiviertel der bisherigen Saison resultieren. Die Anführer des Comebacks waren – wie so oft – Saif Al-Rubai und David Fretz. Die zwei Spieler sind trotz ihrer Gemeinsamkeit ganz verschiedenartige offensive Kräfte: Al-Rubai ist ein loderndes Feuer und dominiert meistens über längere Zeit konstant indem er sich seine Punkte durch das Spiel hinweg sammelt. Fretz hingegen ist ein explodierendes Feuerwerk. So manches Team ist schon den Druckwellen seiner Wurfkapriolen erlegen. So auch Pratteln. Fretz traf innert weniger Minuten vier Würfe hintereinander und sammelte dadurch 12 Punkte. Al-Rubai erzielte die ersten und die letzten drei Punkte des Viertels. Die Folge: 27-13. Das Blatt: gewendet.

In der zweiten Halbzeit fing die Mann-Mann Defense der Gäste endlich richtig an zu funktionieren. Pratteln hatte zudem Wurfpech. Hinzu kam, dass Riehen viel sorgfältiger mit dem Ball umging, so dass man eine season-low in Turnovers hatte (11). Am Ende schaukelten die Riehener das Spiel souverän nach Hause.

Pratteln hat in dieser Saison lediglich drei Mal weniger als 60 Punkte erzielt: beim Auswärtssieg in Arlesheim und zwei Mal gegen das Herren 1 Team. Eine tolle Leistung von Riehen also, welche hoffentlich am kommenden Mittwoch gegen Jura wiederholt werden kann.

CVJM Riehen: Aebi J (5), Fretz (14), Ilic (2), Moser (8), Immoos (2), Frei (8), Al-Rubai (16), Aebi N (6), Kölliker (5), Knecht, Sonderegger (6)

Viertelsresultate: 19:8, 13:27, 14:19, 11:18
FG: 30/73 (41.10%) | 3PTFG: 11/28 (39.29%) | FT: 1/2 (50.00%)

Herren 2.Liga: CVJM Riehen – BC Allschwil 46:60 (24:23)

Out of Touch

Im ersten Spiel nach dem enttäuschenden Cup-Aus gegen den Drittligisten aus Kleinbasel starteten die Herren 1 zu Hause gegen den letztjährigen Meister verheissungsvoll. Gegen eine offensiv versierte Mannschaft liess man in den ersten 10 Minuten gerade mal 5 Pünktchen zu; das tiefste Total seit Oktober 2015. Vorne spielte man souverän zusammen und es schien so, als ob man die Baselbieter im Griff hatte.

Doch dann folgten die wohl schlechtesten 30 Minuten, die Riehen seit Jahren gespielt hat: Jeder dritte Ballbesitz führte zu einem Turnover, und gegen die erfahrenen Allschwiler Zone konnte man kaum gut ausgespielte Würfe kreieren. Hinten stellte man immer wieder um, sowohl personell als auch taktisch. Doch die Gäste kamen immer wieder zu einfachen Wurfmöglichkeiten, vor allem dank ihren Offensivrebounds. Nicht einmal die lang ersehnte Rückkehr von Marc Sonderegger konnte die Niederlage verhindern.

Ein Blick in die Statistik verrät viel: Während dieser Saison hat Riehen noch nie so wenig Dreier geworfen (18) oder getroffen (3). Zudem war es mit Abstand die schlechteste Dreierquote der Saison (16.7%). Noch nie hat das Team so wenig Assists (8) gegeben; und noch nie gab es so viele Turnovers (25). Allschwil schnappte sich groteske 24 Offensivrebounds, während Riehen 31 Defensivrebounds verbuchen konnte. Fast ausgeglichen also. Und noch nie hat Riehen so oft gefoult (27) und den Gegner so oft an die Linie geschickt (32).

Dies führt alles zur ernüchternden Statistik: Zählt man zwei Freiwürfe als einen, so kam Allschwil insgesamt zu 83 Wurfversuchen und Riehen zu 65 Wurfversuchen. Und dies alles nachdem Riehen das erste Viertel dominierte. Aber wer 20% weniger Würfe nimmt, muss damit rechnen, dass er verliert.

In den nächsten Spielen wird man sich um die Turnover- und Defensivrebound-Statistik kümmern müssen, möchte man diese Saison noch erfolgreich abschliessen.

CVJM Riehen: Del Moral, Von Rohr (8), Fretz (10), Moser (2), Immoos (2), Gentsch (4), Frei (4), Pappacena, Al-Rubai (4), Aebi N (2), Zenklusen, Sonderegger (10)

Viertelsresultate: 12:5, 12:18, 14:19, 8:18
FG: 18/59 (30.51%) | 3PTFG: 3/18 (16.67%) | FT: 7/12 (58.33%)

BVN Cup Viertelfinal: BC Bären 3 – CVJM Riehen 81:70 (37:45)

Jump

„Offense sells tickets, defense wins games, rebounding wins champinships“ – Pat Summit

Offense sells tickets...

Zugegeben, im Cup-Viertelfinale auswärts in der brandneuen Erlenmatthalle kostete der Eintritt nichts, aber Zuschauer waren anwesend. Ja sicher! Und die sollten im ersten Viertel Riehener Basketball vom Feinsten zu geniessen bekommen. Tatsächlich zählten die ersten zehn Minuten zu den besten der Saison. Man hätte dem Drittligisten (verstärkt durch drei ihrer Erstliga-Spieler) nicht besser aufzeigen können, wie man den Ball laufen lässt und freie Würfe kreiert. 24 Punkte waren es nach dem ersten Spielabschnitt. Allen voran war es Saif Al-Rubai, der 14 der ersten 16 Riehener Punkte machte, darunter 4 von 5 Dreipunkteversuchen. Insgesamt warfen die Riehener gut aus dem Feld. Es sollte mit einer Trefferquote von knapp 45% die zweitbeste Leistung der Saison werden. Jusqu'ici tout va bien.

...defense wins games...

Im zweiten Viertel dann der schmerzende Aufprall: Die Bären erzielten 13 Punkte am Stück und konnten mit einem 18-zu-1-Lauf innert 5 Minuten den Rückstand von 20 auf 3 Punkte verkürzen. Riehen schaffte es nicht, sich defensiv zu organisieren. Es sollte der Anfang von langen 25 Minuten werden, die schlussendlich zum enttäuschenden Cup-Aus für den letztjährigen Halbfinalisten führte. Das Heimteam hatte vorne einen sensationellen Tag und die Riehener Defense unterstützte sie auch noch dabei. Fazit: Die höchste Punktzahl, die man seit 2015 respektive 45 Spielen hinten zuliess.

...rebounding wins championship.

Sicher, das Heimteam stellte mit seinen starken Innenspielern von Anfang an eine Gefahr dar. Aber der freie Fall der Riehener war in erster Linie dem fehlenden Biss geschuldet, welcher sich insbesondere in der lausigen Reboundarbeit widerspiegelte. Nicht nur holte man die tiefste Anzahl Defensivrebounds der Saison (18), auch vorne hatte man eine neue „season low“ mit 3 mickrigen Offensivrebounds. Wer so wenig reboundet, gewinnt keine Trophäe. No cigar, not even close.

CVJM Riehen: Aebi J (5), Aebi N (8), Von Rohr (12), Fretz (11), Ilic (1), Moser (4), Frei (2), Zenklusen (8), Immoos, Pappacena (5), Al-Rubai (14).

Viertelresultate: 12:24, 25:21, 25:15, 19:10
FG: 26/58 (44.83%) | 3PTFG: 8/31 (25.81%) | FT: 10/15 (66.67%)

Mix U11: CVJM Riehen - BC Allschwil-Algon 2: 30:19 / CVJM Riehen - BC Münchenstein: 4:1 (35:16)

Erfolgreicher Tag für die U11

Am Sonntag, 4.3. hatten die Riehener Kinder beim Turnier in Arlesheim zwei Spiele. Der erste Match gegen den BC Allschwil-Algon 2 verlief recht ausgeglichen: Sowohl Riehen als auch Allschwil konnten jeweils drei der Sechstel für sich entscheiden. Im direkten Korbvergleich jedoch war Riehen klar vorne und konnte als Sieger vom Feld gehen. Deutlicher war das Spiel den BC Münchenstein. Hier entschied Riehen vier der Sechstel für sich, eins ging unentschieden aus, ein Sechstel konnte Münchenstein gewinnen.
In beiden Spielen zeigten die Riehener Kinder vollen Einsatz. Doch noch ist das Angriffsspiel zu sehr von individuellen Stärken einzelner Spieler geprägt. Alle Kinder müssen v. a. an technischen Fertigkeiten arbeiten, um ein Zusammenspiel möglich zu machen.

Es spielten: Sai und Kabir Narasimhan, Mara Bauer, Willow Greenleaf, Adrianna Furio, Johanna Renz, Cristina Gonzalez, Dimitris Karanatsios
Coach: Helena Mastel

Herren 4.Liga: EFES Basket 96 – CVJM Riehen 74:50 (30:20)

Nach einem guten Training schienen die Riehener gut vorbereitet ins Spiel gegen EFES zu gehen. Ein Gegner, den man nicht schlagen muss, aber schlagen kann – es wären wichtige Punkte gegen den Abstieg.

Thomas Oppliger: Raphi S. übernahm die Rolle des Routiniers und Spielmachers bereits mit einem konzentrierten Einlaufen und der Weg in den Korb sollte eigentlich leichter zu finden sein als der in die Halle im verwinkelten St. Jakob. Entscheidend für ein positives Resultat würde das Verteidigen der starken Dreierschützen und des physisch präsenten Centers von EFES sein.

Die genannte Aufgabe sollte zuerst mit einer Zonendefense bewältigt werden, was im ersten Viertel definitiv misslang. So konnte EFES bereits im ersten Durchgang 4 Dreier einstreuen (12 im gesamten Spiel!) und für ihren Big Man standen ebenfalls bereits 9 Punkte auf dem Matchblatt. Das ist schade, wenn man offensiv eigentlich gut beginnt, den Korb attackiert und v.a. mit Abschlüssen der 2 Grossen (Beni und Marvin) zum Erfolg kommt. 23:12

Im zweiten Viertel stellte Mena auf Mann-Mann um und siehe da: nach anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten liess man deutlich weniger zu. Und trotzdem zeichnete sich aus riehener Sicht bereits ein weiteres grosses Problem ab: EFES zog die Fouls und kam von der Linie zu easy buckets, während sich Riehen im ganzen Spiel 2 (sic!) Freiwürfe erarbeitete. Daran lässt sich leider auch ablesen, welches Team den Sieg etwas mehr wollte. Halbzeitstand 30:20

Eigentlich war resultatmässig noch alles drin. Aber abgesehen von Beni, Marvin und Raphi S. schienen die Jungs irgendwie gehemmt und kamen nicht richtig ins Spiel. Und dann kam auch noch Pech dazu: im Abschluss (so wurden z.B. Yannicks schöne Drives mit zu wenig Punkten belohnt) und mit Schiedsrichterentscheiden (3 Sekunden beim Fastbreak?!). Nach 3 Vierteln schien das Spiel auf jeden Fall verloren und an ein Comeback des CVJM glaubte scheinbar niemand mehr so richtig. 52:28

Die Intensität liess im letzten Durchgang folgerichtig etwas nach und auch EFES liess mehr zu. Nichtsdestotrotz bleibt positiv hervorzustreichen, dass im vierten Viertel 22 z.T. schön herausgespielte Punkte zu Buche standen. Und auch wenn die Stimmung in der Kabine merklich gedämpft war: es bleiben noch 3 Partien, um den Klassenerhalt zu schaffen. Dieses Spiel allerdings ging verloren. Endstand 74:50

CVJM Riehen: Raphi N. (2), Yannick (2), Luki R. (4), Ron, Rapha (4), Beni (10), Marvin (14), Thomi (4), Tobi, Raphi S. (10). – Coach: Mena

Damen 2.Liga: CVJM Riehen - BC Arlesheim 2 47:52 (20:30)

Auf Augenhöhe

Anke Wischgoll. Am Dienstagabend fand in der Wasserstelzenhalle das Zweitliga-Spiel der Finalrunde zwischen den Damen aus Riehen und Arlesheim statt. Auf den ersten Blick ein vermeintlich klares Hierarchieverhältnis. Hier die Spielerinnen aus Riehen, die als Kader mit sehr unterschiedlichen Fertigkeiten und Erfahrungen einmal die Woche trainieren, dort die Spielerinnen aus Arlesheim, die als Team mit nationalem Niveau ihre Ambitionen auf den Aufstieg in wöchentlich mehrfachen Trainings untermauern.

Zum wiederholten Mal in dieser Rückrunde begannen die Riehener Damen das Spiel mit gesteigerter Nervosität. So war auch dieses erste Viertel von zahlreichen leichten Ballverlusten und einer niedrigen Trefferquote geprägt. Auch wenn es das punktschwächste Viertel (6:13) werden sollte, zeichnete sich hier schon ab, dass die Riehener Damen geduldig ihre Chancen herauszuspielen vermochten. Da die Zonenverteidigung der Riehenerinnen den Gästen in die Hände spielte, stellten die Heimdamen ab dem zweiten Viertel mit Erfolg auf eine Frau-Frau-Verteidigung um. Gepuscht durch eine dichtere Verteidigung und einem Dreier von Sarah Gerschwiler konnten die Riehenerinnen das zweite Viertel ausgeglichener gestalten. Mit 20:30 gingen die Teams in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit trumpfte das Heimteam mit starken Gegenangriffen auf. Céline Pairan gelang es, sich in Szene und gegen ihre LNBA-erfahrene Gegenspielerin durchzusetzen. Den Gästen aus Arlesheim verhinderten die Riehenerinnen durch konsequente Defense und Reboundarbeit im dritten Viertel nennenswert in Erscheinung zu treten. Der Vorsprung der Gäste schmolz weiter dahin (31:37). Was sollte die Zuschauer im letzten Viertel erwarten? Ein Einbruch des Aussenseiters? Ein Aufbäumen des Favoriten? Selbstverständlich wollten die Damen aus Arlesheim das dritte Viertel nicht auf sich sitzen lassen und warfen all ihr Können in die Waagschale. Aber keinesfalls waren die Riehener Damen bereit, das Spiel abzugeben. Auch wenn Arlesheim immer wieder in der Lage war, sich klar abzusetzen, degradierten die Heimdamen durch ausgefuchstes Kombinationsspiel die Gäste zeitweise zu Statisten. Riehen spielte in den letzten Minuten nicht nur auf Augenhöhe, sondern eye-to-eye. Durch eine Auszeit in der letzten Spielminute gelang es Arlesheim den Lauf der Riehenerinnen auszubremsen und das Spiel endete 47:52 für die Gäste.

Auch wenn es letztlich nicht für einen Sieg des Aussenseiters reichte, machen die Riehener Damen unmissverständlich deutlich, dass sie mit den „Grossen“ der Liga mithalten können. Man darf gespannt bleiben, wie die Entwicklung der Riehener Damen weitergeht und ob es noch diese Saison gelingen wird, knappe Spiele für sich zu entscheiden. Ein herzlicher Dank geht an die Fans. Es spricht sich herum, dass die Spiele der Riehener Damen sich zu wahren Krimis entwickeln können.

CVJM Riehen: Ariane Moore, Daniela Spitteler, Sabina Kilchherr, Sarah Gerschwiler, Nicola Grether, Anke Wischgoll, Brigitte Jungblut, Barbara De Carli, Lorine Wachsmuth, Céline Pairan – Coach: Marion Schneider

Viertelsresultate: 6:13, 14:17, 11:7, 16:15