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Buchtipp: 111 Gründe, Basketball zu lieben

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Herren 4. Liga: BC Münchenstein – CVJM Riehen 42:70 (28:30)

Brauchte es in der ersten Halbzeit den einen oder anderen vergeigten Korbleger, um sich dem inneren Dämon aka „3. Viertel“ zu stellen – und ihn auf eindrückliche Art und Weise zu besiegen?

Thomas Oppliger: Mit 8 Spielern hatte der CVJM Riehen noch immer 3 mehr auf dem Matchblatt als die Münchensteiner, womit die Losung für das Spiel klar war: den Ball ruhig und konzentriert laufen lassen, geduldig sein und den Gegner müde machen.

Das erste Viertel begannen die Stadtbasler mit einer Zonendefense, die an sich nicht schlecht stand und in der Zone wenig Raum liess. Allerdings wurden die Würfe von aussen zu wenig konsequent verteidigt, was die Münchensteiner in der eigenen Halle gnadenlos ausnutzten und so ihr punktereichstes Viertel hinlegen konnten. 16:15.

Das Score war zwar kein Grund, von der ursprünglichen Strategie abzukommen, aber der Spielverlauf veranlasste Mena, auf Mann-Mann umzustellen. Diese Veränderung führte dazu, dass Münchenstein nun härter um offene Würfe kämpfen musste und somit anfälliger auf Turnovers war. Und wären die Korbleger und einfachen Würfe vermehrt dort gelandet, wo sie hingehören („oobe ine“), so wäre Riehen wohl mit einem beruhigenden Vorsprung in die Halbzeitpause gegangen. Nun aber musste man mit 2 Pünktchen Vorsprung seinem schlimmsten Albtraum in die Augen sehen: dem dritten Viertel (brrrrrr). Halbzeitstand: 28:30.

Coach Mena hatte den Spielern in der Halbzeit den Kabinengang verwehrt und forderte ein konzentriertes Zwischenlaufen, um fokussiert ins dritte Viertel zu gehen. Und siehe da: wenn man den Dämon einfach selbstbewusst des Feldes verweist und gleich spielt, wie im Viertel davor – und zusätzlich noch den Korb trifft! –, dann wird aus dem Dämon ein Dämönchen und man zieht fast fliegend davon: 34:50.

Bei den Münchensteinern war nun verständlicherweise etwas die Luft draussen, doch sie spielten weiter beherzt, was den Zuschauern (gab es noch welche?) ein unterhaltsames Schlussviertel mit teilweise spektakulären Körben bot. Neben Marvins starken 16 Punkten, die er wie gewohnt lässig und wie nebenher einstreute, war Fabian mit seinem starken Spielaufbau und furchtlosem Drive „Man of the Match“. Doch eigentlich gab es nicht einen, sondern 8 „Men of the Match“ (plus Mena), die mit Wille, Entschlossenheit, Konzentration und Geduld einen Auswärtssieg mitnahmen – und ein Dämönchen ganz verschupft und zersaust im Kabinengang sitzen liessen.

CVJM Riehen: Luki K. (4), Ron (4), Dani (12), Fabian (12), Rapha (9), Beni (9), Marvin (16), Thomi (4). – Coach: Mena

Damen U19: CVJM Riehen – TV Muttenz Basket 85:46 (39:22)

Nach Schneefall in der letzten Woche herrschte am Samstagnachmittag wieder Sonnenschein. Das aber nicht nur draussen, sondern auch in der Sporthalle Niederholz. Dort haben am 29.04.17 die DU19 des CVJM Riehen Basketball das zweitletzte Spiel der Saison vor den Final-four ge-spielt. Erwartungsgemäss haben sie auch dieses Spiel klar gewonnen. Nachdem Nina Seibold verletzungsbedingt ausfiel und Jana Trüeb im Ausland weilte, war das Spiel allerdings für einmal Aufbau-Flügel geprägt. Der Verdienst für den klaren Vorsprung ging in diesem Spiel an Belinda Mensah, die mit einem 3-Punkte-Feuerwerk die Punktebilanz verbessert und mit 42 Punkten schon die Hälfte des Resultates erzielt hat.

Ist noch Winter oder ist doch schon Frühjahr? Nach dem Schneefall diese Woche könnte man natürlich auf erstes tippen – spätestens aber, wenn man dem Einlaufen zugesehen hat, dann erhielt man den Eindruck, es müsse schon Frühling sein. Wie von Frühjahrsmüdigkeit geplagt, ging man auf beiden Seiten eher lustlos ans Werk – auf Sparflamme erledigte man die Layups und anstatt dass je 2 Spielerinnen während den Freiwürfen parallel dazu noch im Defense-Gleitschritt zwischen Grund- und Mittellinie im Zick-zack glitten, trödelte man lieber um die Zone herum. Als wäre man noch in den Frühjahrsferien oder bereits ausgepowert kurz vor dem Saisonende. Symptomatisch war auch die Trefferausbeute bereits im Einlaufen sehr mässig. Auffällig war auch, dass TV Muttenz mit einem zu zwei Dritteln anderen Spielerkader angereist kam, als beim Auswärtsspiel von Riehen in Muttenz. Der Ausgang war daher ziemlich offen, auch wann man zuversichtlich bleiben durfte, dass Riehen dennoch klar als Sieger vom Spielfeld gehen würde.

Etwas dynamischer wurde dann allerdings auf beiden Seiten ins erste Viertel gestartet. Doch die Trefferausbeute war seitens von Riehen keine Spur besser. Bis zur Halbzeit wurde nicht einmal ein Viertel der Abschlüsse verwertet. Das gilt nicht nur für Weit- und Halbdistanzwürfe, sondern genauso für Korbleger wie für das Nachsetzen nach Offensive-Rebounds. Das Fehlen von grossen Spielerinnen, die sich geschickt unter dem Korb anboten oder Rebounds holten, machte sich auch im Spiel allgemein bemerkbar. Nur wenige haben sich getraut, bis zum Korb durchzubrechen und wenn, dann meist nur halbherzig den Abschluss gesucht.

Auch in der Verteidigung lief es nicht wirklich rund. In den ersten beiden Vierteln hätte mit Full-court-press verteidigt werden sollen – doch meist hat man erst nach der Intervention des Coaches daran gedacht und da war der erste Pass ins Spielfeld schon erfolgt.Durch das Pressing gelang es immer wieder einer Muttenzerin sich frei in der Zone aufzuhalten und dort angespielt zu werden. Leider auch zu oft ungeahndet weit mehr als 3 Sekunden. Dort war die Ausbeute dann allerdings über 50%. Auch konnte nicht eine anerkannte 5- oder 8 Sekunden-Regel herausgearbeitet werden. Dafür gelangen doch einige Steals oder Aus-Bälle der Gegnerinnen, doch konnten die meist nicht zum Vorteil der Riehenerinnen genutzt werden. Im Angriff blieb man zu lange und zu oft zu statisch; weil man meist auch zu eng stand, wurden auch die 1:1 Durchbrüche meist schon vorzeitig abgebrochen. Insgesamt wurde recht wenig gepfiffen und so wurden auch diverse Abschlüsse daneben, weil sie von ungeahndeten Fouls begleitet wurden. So gelang gerade in dem Bereich, wo das Team normalerweise punktete quasi nichts. Angriff um Angriff endete ohne Punkteerfolg und das zweite Viertel war lange Zeit in den Händen der Gegnerinnen. Erst nach einigen beherzten und zum Glück erfolgreichen Durchbrüchen von Julia Biester konnte auch das zweite Viertel für Riehen entschieden werden.

Nachdem das Team dennoch mit ausreichendem Vorsprung in die Pause gehen konnte, wurden danach sukzessive die DU16 Spielerinnen eingesetzt. Auch wenn ihnen keine Punkte gelang, so haben sie doch gute Arbeit geleistet: Sei dies durch Steals, gute Verteidigung, Assists und den Versuch, das im Training Erlernte umzusetzen. So durfte jede einzelne von ihnen dann das Spielfeld jeweils mit erhobenem Haupt verlassen. Die zweite Hälfte des Spiels wurde die Verteidigung ab Beginn umgestellt. Kein Pressing mehr – nur noch klassische Mann-Mann Verteidigung, um nicht mit weiten Pässen überrannt zu werden und um die Erfolgsquote auch bei den Defensiv-Rebounds zu erhöhen. Nun gelangen doch auch erste Erfolge unter dem Korb durch die Center. Aber auch die Aussenspielerinnen liessen sich nicht lumpen. Erst versenkte Amanda de Laat ihren zweiten 3-Punktewurf, dann hat Belinda Mensah entsprechend aufgedreht und weitere sechs ihrer total sieben erfolgreichen 3-Punktewürfe geworfen.

Das Spiel wurde diesmal nicht im Verhältnis 3:1 zu Ende gespielt, doch immer noch fast im Verhältnis 2:1. Wenn die Aussenspielerinnen im Spiel gegen BC Arlesheim kommenden Dienstag an die zweite Hälfte anknüpfen können, die Müdigkeit aus den Frühjahrsferien überwunden ist und die beiden Centerspielerinnen den Reigen wieder verstärken, darf man auch dann mit einem erfolgreichen, hoffentlich ungeschlagenen Abschluss der Meisterschaftsspiele rechnen. So oder so – der Punktevorteil des Teams des CVJM Riehen gegenüber den Gegnerinnen ist derart gross, dass es selbst bei einer Niederlage noch an der Tabellenspitze der ganzen Saison bleiben würde. So freuen wir uns alle auf das Spitzenspiel vom 02.05.17 um 20:30 Uhr in der Wasserstelzenhalle 3 in Riehen.

Nicht vergessen:
Am Wochenende vom 13. / 14. Mai wird das DU19 Team an den Final four seinen letzten Auftritt in der aktuellen Zusammensetzung haben und den Titel verteidigen! Wir zählen auf die Unterstützung aller!
Details werden hier unter „NEWS“ angekündigt werden.

CVJM Riehen Basketball: Wachsmuth Sophie (2), Mensah Belinda (42), De Laat Amanda (17), Biester Luisa, Karanfil Meltem, Biester Julia (10), Gattlen Gianna (3), Bilic Nina, Bartelmus Elisabeth (1), Yüksel Bahar, Pairan Celine (10)
Coach: Müller Freiburghaus Urban

Damen 2.Liga: CVJM Riehen Basket - BBC Laufen 34:33 (17:12)

Spannung bis zum Schluss

Lorine Wachsmuth: Diesen Dienstag fand für das Damen Team aus Riehen das vierte Spiel gegen Laufen statt. Und wie schon beim letzten Match gegen Laufen war es ein Kopf an Kopf Rennen bis zum Endpfiff.

Nachdem der CVJM Riehen mittlerweile schon drei Spiele gegen Laufen bestritten hat, konnte er natürlich von den gemachten Erfahrungen profitieren. So starteten sie das erste Viertel mit einer Zonen Defense mit der Ausnahme, dass eine Spielerin sich jeweils nur auf die Nummer 11 konzentrierte. Aber auch das Gegnerteam leistete gute Arbeit in der Verteidigung und so kam es zu nur 10 Punkten in dem ganzen ersten Viertel, wobei Riehen mit einem Korb in Führung ging.

Im zweiten Viertel liess Riehen zuerst ziemlich nach, konnte dann aber gerade noch das Ruder herumreissen und schaffte es mit immerhin 5 Punkten Vorsprung in die Halbzeit.

Nach einer kurzen Besprechung ging das Team aus Riehen wieder zuversichtlich in das dritte Viertel. Doch trotz den guten Anweisungen von Coach Sarah Wirz, hoher Konzentration und weiterhin guter Defense, rückte Laufen Riehen immer näher. So begann Riehen das vierte und letzte Viertel mit einem Zwischenstand von 21:19.

Im letzten Viertel wurde dann um alles gekämpft. Fast schon abwechslungsweise erzielten Laufen und Riehen Körbe und dementsprechend stieg die Spannung ins Unermessliche. In den letzten Sekunden lag Riehen mit nur einem Punkt in Führung. Der Ball ging an Laufen, ein schneller Pass an die Nummer 8 und in letzter Sekunde ein Wurf von der Mittellinie. Die Luft schien anzuhalten und einen kurzen Moment dachten wohl alle, dass dieser Wurf der alles entscheidende Treffer sein wird. Zum Glück traf dies nicht ein, der Ball verfehlte knapp den Korb und Riehen gewann das Spiel mit einem Punkt.

CVJM Riehen: Ariane Hofmann, Daniela Spitteler, Sabina Kilchherr, Anne Gatteln, Manuela Stalder, Marion Schneider, Barbara Decarli, Sonja Heidekrüger, Anja Waldmeier, Blijke Kroezen, Lorine Wachsmuth - Coach: Sarah Wirz

Damen 2.Liga: BBC Laufen – CVJM Riehen 32:35 (17:24)

Mit guter Defense zum knappen Sieg

Barbara De Carli: Alle konnten sich noch gut an die Niederlage gegen BBC Laufen in der Vorrunde erinnern. Was kein sonderlich tolles Gefühl hinterliess und es waren sich alle riehener Damen einig, diesmal muss es anders laufen.

Gut, was sicher noch in Erinnerung war, die Eine sehr starke Spielerin der Laufenerinnen, die Nr11 Joanna Smith. Sie kontrolliert fast im Alleingang das komplette Spiel der Laufenerinnen. Nebst ihrer unglaublichen Treffsicherheit und enorm guten Ballführung, schafft sie es immer wieder ihre Mitspielerinnen so zu dirigieren und anzuspielen, dass auch diese zu Wurfmöglichkeiten und Treffern kommen.

Gestartet wurde mit einer Frau-Frau Verteidigung, konsequent und aggressiv soll diese sein, jeder soll an sein Limit gehen, es gibt genug Möglichkeiten ausgewechselt zu werden. Mann wollte von Anfang an das Zepter in die Hand nehmen. Dies gelang eigentlich nicht schlecht, die Laufenerinnen konnten gut in Schach gehalten werden. Auch als auf eine Zone umgestellt wurde, bis auf die Nr11, sie wurde weiter Frau-Frau verteidigt. Es war eine etwas unausgeglichene Fouls Verteilung. Wir hatten bald unsere 4 Mannschaftsfouls, und bei Laufen wurde kein einziges gepfiffen. Was wohl bedeutete, dass wir den Zug zum Korb nicht nutzten, sondern mehrheitlich von Aussen geworfen wurde, was uns dann auch nur gerade 8 Punkte im ersten Viertel bescherte.

Da ja offensichtlich die Schiris Fouls pfiffen, mussten wir zusehen, dass sie das auch an unseren Gegnern taten. Im 2. Viertel gelang uns das dann etwas besser, der Zug zum Korb war noch nicht grandios, doch immerhin konnte das eine oder andere Mal ein Vorteil heraus gespielt werden. Entweder mit Treffern oder Fouls und Freiwürfen. In der Defense wurde sehr gut gearbeitet. Das Konzept, die Nr11 Frau-Frau in Schach zu halten, und die Übrigen in einer Box-Zonen-Defense den Rest ab zu decken ging auf. Auch das Aushelfen wenn Smith wieder einmal entwischte funktioniert sehr gut. Doch da wir unsere Trefferquote noch immer nicht zu steigern vermochten, konnte wir uns trotz guter Defensearbeit resultatmässig nicht absetzten. Halbzeitstand 17:24.

Nun hiess es das verhexte 3. Viertel zu überstehen. Aber eben es ist wirklich wie verhext, kaum zurück im Spiel, gelingt einfach gar nichts mehr, weder einmal ein ernstzunehmender Spielzug Richtung Korb, noch konnte aus der Distanz getroffen werden. Das ganze dann noch gespickt mit zu vielen Fehlpässen, und unglaublichen Treffern der Gegner. So ging das haarige 3. Viertel an die Laufenerinnen mit 13:2.

3. Viertel vergessen und nochmals alles bringen was möglich ist. Verloren ist noch gar nichts, doch gewonnen eben auch nicht. Weiter wurde der Nr11 nichts geschenkt, sie musste sich jeden Zug hart erarbeiten. Manu und Sabina, welche abwechselnd die Aufgabe dieser Frau-Frau Deckung hatten, haben einen super Job gemacht! Auch in dieser spannenden Endphase konnten wir zu selten die Zone der Laufenerinnen erfolgreich durchbrechen, oder uns treffsichere Wurfpositionen erarbeiten. Nichts desto trotz kämpften wir um jeden Ball und jeden Punkt, und konnten am Ende unseren Rückstand aus dem 3.Viertel bis auf 2 Punkte ins Plus aufholen.

Jetzt wollten wir nichts mehr riskieren, und liessen mit sicheren Pässen die Zeit runterlaufen. Am Ende noch einen verwerteten Freiwurf bescherte uns den knappen aber sicheren und verdienten Sieg.

Viertelsresultate: 3:8, 14:16, 13:2, 2:9

CVJM Riehen: Spitteler Daniela (2), Kilchherr Sabina (3), Wirz Sarah (4), Gattlen Anne (2), Stalder Manuela, Wachsmut Lorine (2), Hof Daniela (2), de Carli Barbara (7), Heidekrüger Sonja (8), Waldmeier Anja (2), Kroezen Blijke (3). - Coach: Schneider Marion

Damen U19: CVJM Riehen - BC Münchenstein-Reinach a.K. 78:21 (37:13)

Pflicht erfüllt - damit könnte eigentlich alles schon gesagt sein. Dennoch; man würde dem Spiel und der Leistung vieler Spielerinnen nicht gerecht werden. Das gilt nicht nur für die siegreichen Riehenerinnen, sondern auch für die Gegnerinnen aus dem Laufental, welche seit dem ersten Spiel zur Saisoneröffnung enorme Fortschritte gemacht haben. Hatten sie damals mit über hun-dert Punkten Differenz eine Niederlage einstecken müssen (20:135), so haben sie am Montag-abend in der Wasserstelzenhalle 3 in Riehen dank konzentrierter Verteidigung ein gleiches Debakel verhindert.

Dass die jungen Damen aus Riehen als Gewinnerinnen aus der Halle gehen würden, das war wohl allen schon vor dem Spiel seit der ersten Begegnung klar. Zu gross war der Klassenunterschied, die Differenz in den spielerischen Fähigkeiten der Teams. Dennoch hatten die Gäste aus Münchenstein und Reinach im Laufental auch Argumente auf ihrer Seite: Grösse macht sich in dieser Sportart bezahlt und die Spielerinnen waren im Schnitt einen halben Kopf grösser als diejenigen aus Riehen. Wurden die Gäste beim Hinspiel von den schnellen Gegenstössen der Riehenerinnen noch überrumpelt und hatten nichts entgegenzusetzen, so hatten sie nun Zeit, sich zu organisieren und sich auf das Spiel vorzubereiten. Anders als beim ersten Spiel waren sie nun nicht mehr Anfängerinnen ohne Spielerfahrung, sondern hatten schon das Gros einer Saison hinter sich und diese offenbar bislang gut genutzt.

Alles in allem war es ein schönes und auch recht faires Spiel. Dennoch darf man den Riehenerinnen für die Sportlichkeit und Fairness ein Kränzchen winden. Als Tabellenleader und auf dem Spielfeld stets dominant, müssen sie jeweils viele Fouls einstecken können und oft werden ihnen Sachen geahndet, welche bei den Gegnerinnen locker durchgelassen werden. Die Schiedsrichter scheinen die spielenden Parteien jeweils mit verschiedenen Ellenlängen zu messen. Es fällt auf, dass trotz diesem Umstand und trotzdem, dass Riehen das Gros des Spieles mit Ganzfeld-Pressing gearbeitet hat, die Spielerinnen als Team im ganzen Spiel nur gerade 5 Fouls kassiert haben. Das ist eine Glanzleistung und zeugt davon, dass sie meist schnell und präzise genug in der Verteidigung arbeiten. Wie in allen bisherigen Spielen ist die Foulbilanz bei den Gegnerinnen dagegen ein Vielfaches.

Bei Riehen konnte in diesem Spiel eine weitere Rückkehrerin integriert werden, die ein halbes Jahr im Ausland weilte; Jil Wachsmuth. Neben Sophie Wachsmuth (ihre Schwester), Amanda de Laat, welche beide zwei Monate im Ausland waren und der verletzten Belinda Mensah konnte das Team somit wieder komplettiert werden. Des einen Freud ist allerdings des anderen Leid: Viele Spielerinnen waren sich nun gewohnt, das Gros der Spielzeit spielen zu können. Mit einem Bestand von über 10, spielt jedoch jede Spielerin im Schnitt weniger als die Hälfte der Spielzeit. Das nagt dann schon einmal am Ego der einen oder anderen, wenn sie vom Spielfeld muss, um einer anderen den Platz auf dem Spielfeld zu überlassen. Dennoch blieb die Stimmung stets gut und positiv.

Das erste Viertel hat harzig gestartet, konnte aber dennoch mit grosser Differenz abgeschlossen werden. Insbesondere in der Verteidigung hatte Riehen sehr gut gearbeitet und konnte das Spiel der Gegnerinnen schon im Vorfeld unterbinden. Schon nach wenigen Minuten hatten sie dadurch mehrfach die 8-Sekunden Regel gewinnen können und kamen dadurch im Vorfeld zum Ballbesitz. Auch gelang es immer wieder, die Pässe abzufangen und zu kontern. Im Angriff dagegen lief es auch bei Riehen nicht nur rosig. Die Verwertung der Abschlüsse lag lediglich bei etwa 30 %. Die Spielerinnen blieben zu statisch und haben die Vorteile der 2:2:1 Aufstellung über lange Phasen nicht zu nutzen verstanden.

Das zweite Viertel verlief sinngemäss. Um alle Spielerinnen in jedem Viertel zum Einsatz zu bringen, wurde auch häufig gewechselt. Es stand nicht ein diskriminierender Sieg, sondern das "sich Finden" als Team, das Sammeln von Erfahrung im Zusammenspiel im Vordergrund. Dies war dem Coach besonders wichtig, da die kommenden Spiele kein Zuckerschlecken sein werden und gerade die "final four" den Spielerinnen alles abverlangen werden. Da muss jede Spielerin mit jeder Spielerin ungeachtet von Sympathien und Antipathien zusammenarbeiten können. Auch unter der Berücksichtigung, dass mehrere Rückkehrerinnen rasch zu integrieren sind und die Hälfte des Teams nur etwa einmal pro Woche regelmässig trainieren kann. Die Aufstellung wurde den Spielerinnen entsprechend auf eine 1:2:2 angepasst, in der Hoffnung, dass gerade im Aufbau mehr Raum geschaffen werden konnte. Meist gelangen jedoch nur rasche ein-gegen-eins Durchbrüche, da das Zusammenspiel zu langsam war und die Verteidigung entsprechend mit gutem Aushelfen abriegelte.

Im dritten Viertel wurde erst eine 1:3:1 Aufstellung angewendet. Die Verteidgung hat sich aber gleich anders organisiert und dem High-Post ungewohnt viel Platz gelassen. Durch diesen Umstand verunsichert, konnte die erste High-Post spielende Spielerin Jana Trüeb die Stärke dieser Scharnierposition nur bedingt nutzen. Sie wurde immer wieder abgefangen und konnte nur aus ungeeigneter Position einen Abschluss wagen oder musste wieder nach aussen abgeben. Erst der eingewechselten, entsprechend gebrieften und damit schneller und frecher auftretenden Nina Seibold gelangen dann die gewünschten Durchbrüche zum Korb. Letztlich wurde die Aufstellung wieder den Spielerinnen entsprechend angepasst und auf eine 1:2:2 zurückgewechselt. In der Verteidigung lief es dafür im ganzen Viertel ausgezeichnet. Den Gegnerinnen gelang nur ein einziger Korbversuch, alle anderen scheiterten oder wurden unterbunden. Herausragend und konstant haben insbesondere Julia Biester, Gianna Gattlen und Amanda de Laat verteidigt.

Im letzten Viertel hat Riehen dann nochmals alle Register gezogen. Inzwischen waren die Zuschauerbänke auch mit Freunden und Familienangehörigen gefüllt und der Applaus sicher. Mittels aggressivem Pressing, vielen Ballgewinnen und raschen Pässen wurden die Laufentalerinnen punktemässig nochmals klar distanziert. Ein wahres Feuerwerk an Gegenstössen machte auch die Frage nach einer geeigneten Aufstellung überflüssig. Der Preis für die so erzielten Punkte waren 3 erfolgreiche Abschlüsse der Laufentalerinnen nach 1:1 Gewinnen oder weiten Pässen. Weiter haben aber auch 4 erfolgreiche 3-Punktewürfe (1 x Belinda Mensah, 3 x Amanda de Laat) zur Verschönerung des Resultats beigebracht.

Alles in allem ein ansprechendes Spiel, das niemals langweilig wurde. Beide Teams haben versucht, ein Maximum zu geben, am Spiel zu lernen und zu reifen. Man hat sich nach Stürzen gegenseitig wieder geholfen aufzustehen und konnte sich nach dem Spiel daher auch mit einem ernst gemeinten Lächeln verabschieden. Wir sind gespannt auf die nächsten beiden Spiele am Samstag, 29.04.17 um 13:00 im Niederholz gegen die Bären und am Dienstag 02.05.17 um 20:00 erneut in der Wasserstelzen 3 Turnhalle gegen Arlesheim. Gerade Arlesheim ist ein Team, das mit den Riehenerinnen auf Augenhöhe spielen kann.

Wir zählen daher auf die Unterstützung durch die Zuschauer und auf eine gute Schiedsrichterleistung! Die Final four stehen dann am Wochenende vom 13. und 14. Mai an: Dort spielen nochmals die Besten gegeneinander - klar ist der CVJM Riehen Basketball als Titelverteidiger und Tabellenleader dabei!

CVJM Riehen Basketball: Wachsmuth Sophie (4), Mensah Belinda (7), De Laat Amanda (21), Biester Luisa (3), Seibold Nina (17), Biester Julia (2), Gattlen Gianna (2), Wachsmuth Jil, Bartelmus Elisabeth, Trüeb Jana (16), Pairan Celine (6). - Coach: Müller Freiburghaus Urban

H2L: CVJM Riehen 1 - BC Bären Basketball 3 56:51 (23:34); BVN Cup: BC Pratteln 2 - CVJM Riehen 1 45:62 (18:31)

A Wrinkle in the Skin

In den letzten zwei Wochen ergatterten sich die Herren aus Riehen zwei wichtige Siege und zogen zum ersten Mal in ihrer Geschichte ins Halbfinal des BVN Cups.

Im Ligaspiel gegen die hungrigen Bären erlebte das Heimteam eine ihrer schlimmsten ersten Halbzeiten der Saison. Erst zweimal ging man diese Saison mit einem Rückstand in die Kabine, aber gegen die Kleinbasler funktionierte fast nichts. Vor allem im zweiten Viertel verloren die Riehener ihr Vertrauen und ihre Ruhe. Die Bären hingegen liessen den Ball gut herumspielen und bauten langsam aber sicher ihre Führung aus. Lediglich Phil von Rohr (der 7 der 9 Viertelspunkte erzielte) konnte seitens Riehen Paroli bieten.

Doch wenn Riehen diese Saison etwas anders macht als früher, dann verlorene Ruhe und Vertrauen wieder finden. Das dritte Viertel signalisierte den Beginn des Comebacks. Härtere Defense führte dazu, dass die Bären frustriert zunehmend frustriert wurden. Vorne konnte man sich jedoch praktisch vergessen.

Und dann die letzten 10 Minuten, Riehens Spiel wie Tag und Nacht: Die Würfe, die vorher nicht reinfielen, fanden nun den Weg in den Korb. Die Defensive hielt dem Sturm und Drang der Bären entgegen. In der Offense gückselte man ab und zu auf Höhe High Post. Und dann dieser Phil von Rohr. 9 Punkte im letzten Viertel (davon die letzten fünf, allesamt durch Freiwürfe) sorgten dafür, dass Riehen – welches erst drei Minuten vor Schluss die Führung übernehmen konnte – den Sieg stibitzen konnte. Aber eben: Man bewahrte die Ruhe und das Vertrauen.

Im Viertelfinale des Cups auswärts gegen den Drittligisten aus Pratteln spielte man sodann gegen ein junges, dynamisches Team. Die taktische Vorherrschaft der Riehener entschied das Spiel fast von Beginn weg. Die jungen Pratteller fanden keinen Weg vorbei an der Zone der Riehener. Vorne liess man, vor allem in der ersten Hälfte, den Ball gut laufen und traf in der ersten Halbzeit sechsmal jenseits der Dreipunktelinie.

Im dritten Viertel musste man zwar wie so oft (die Riehener haben 8 der letzten 11 dritten Viertel verloren) ein wenig zittern, doch Pratteln konnte sich nie näher als 10 Punkte heranschleichen. Am Ende wurden auch sie endlich müde und Riehen konnte das Spiel, angeführt von einem starken Saif Al-Rubai, nach Hause schaukeln.

Nun wartet das Halbfinale des Cups und die letzten Saisonspiele auf die Riehener. Wenn es so weiterläuft, darf man durchaus zuversichtlich sein.

Gegen Bären 3
Riehen mit Del Moral, Aebi J, Von Rohr (16), Ilic, Immoos, Gentsch (5), Frei (7), Pappacena, Al-Rubai (14), Zenklusen (2), Arheit (2), Sonderegger (10)
Viertelsresultate: 14:20, 9:14, 13:9, 20:8 | Freiwürfe: 12-24

Gegen Pratteln 2 (Cup)
Riehen mit Del Moral (2), Aebi J (6), Von Rohr (13), Ilic, Immoos, Lee, Frei (3), Pappacena, Al-Rubai (25), Zenklusen (3), Arheit, Sonderegger (10)
Viertelsresultate: 20:9, 11:9, 13:16, 18:11 | Freiwürfe: 5-9