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beim CVJM Riehen

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H2L: CVJM Riehen – BC Bären Kleinbasel 95:76 (51:40) / BC Moutier 1 – CVJM Riehen 74:62 (39:30) / BC Allschwil 1 – CVJM Riehen 64:66 (41:37)

The Good, the Bad and the Clutch

Die letzten drei Spiele der ersten Herrenmannschaft vor Weihnachten könnten unterschiedlicher nicht sein. Das erste der drei Spiele wurde gegen den Allschwiler Gengner ausgetragen, der in dieser Saison bisher ungeschlagen war. Sie wussten, dass sie in der gegnerischen Halle gewinnen konnten und das meist, wenn unerfahrene Coauches auf der Trainerbank Platz nahmen. Diese Prophezeiung sollte sich auch in diesem Jahr wieder erfüllen.

Obwohl die Riehener einige Scharfschützen aus der Distanz dabei hatten und diese auch reichlich warfen, wollte wenig im Korb landen. Dragan Ilic, als einziger “Big Man” bei Riehen dabei (alle anderen waren wegen Krankheit oder fatalen Tanzschritten ausgeschieden), kämpfte unermüdlich unter dem Korb und hielt Riehen im Spiel. Als auch er mit einem Muskelfaserriss ausfiel, war guter Rat teuer. Der unerfahrene Trainerstab von Riehen wusste, dass die Aufbauspieler von Allschwil "clever" genug waren, um die Zonenabwehr der Riehener zu zerlegen. Doch sie gingen dieses Risiko ein, was sich bezahlt machte, denn in der zweiten Spielhälfte konnten die Gegner bei nur 13 oder 10 Punkten pro Viertel gehalten werden. Zudem konnte man in den letzten 5 Minuten einen Dreier von Al-Rubai und zwei weitere von Fretz verbuchen. Man lag also nur einen Punkt zurück. Mit Eis in den Adern und auf dem Maximum des Yerkes-Dodson-Gesetzes verwandelte Saif Al-Rubai den letzten Drei-Punkte-Wurf des Spiels und brachte den Sieg nach Hause. Es war erfreulich, dass der Sieg unter den kritischen Augen von Juli "El Toro" del Moral realisiert wurde. Leider steht er nicht mehr so oft in der Halle, da er nun einen weniger anstrengenden Sport betreibt, aber gegen Allschwil ist er jedes Jahr eine verbale Unterstützung für das Team.

Vier Tage später reiste ein dezimierter Trupp nach Münster. Müde vom Spiel am Montag wurden sie von der aggressiven Abwehr der gegnerischen Mannschaft im ersten Viertel überrumpelt. Die Riehener Spieler hatten es schwer, einen guten Wurf zu erwischen und jeder Spieler musste sich seine eigenen Chancen erarbeiten. Die Gastgeber spielten eine solide Offensive und Riehen zeigte eine dramatische Unfähigkeit, gegen eine harte Abwehr zu punkten. Der Kraftverlust der Riehener war daher nicht überraschend. Sie konzentrierten sich nicht auf ihr eigenes Spiel, sondern berichteten den Schiedsrichtern von ihrer Unfähigkeit. -Das isch nid mi Spiel! - würde ein alter Riehen Veteran jetzt sagen. Riehen hat nicht als Mannschaft gespielt, hat nicht Ihr Spiel gespielt und war des Spiels auch gar nicht würdig. Wie geprügelte Hunde machte man einen französischen Abgang aus Münster und jeder Riehener wusste, dass Sie es besser können. -Oui-

Und das tat man auch. Fünf tage später musste die sympathische Mannschaft von der richtigen Seite des Rheins, mit einem noch dezimierteren Kader empfangen werden. Nicht weniger als 5 Riehener Spieler reihten sich im Lazarett ein. Aber auch der Gegner war mit nur 7 Spielern erschienen. Trotzdem legten beide Teams einen furiosen Start hin. Es war ein Schützenfest. Im ersten Viertel hatte man das Gefühl, dass jeder Wurf sein Ziel gefunden hatte. Riehen konnte diesen Pace halten, Ihre Gegner aber nicht, so dass Sie mit 11 Punkten Vorsprung in die Pause gehen konnten. Dank einer guten Defensivleistung und einer noch besseren Offensivleistung gewann man auch das dritte Viertel mit vollen 12 Punkten. Die komfortable Führung führte jedoch zu Konzentrationsmangel und Razzle-Dazzle, was weder dem Gegner noch der guten Leistung der ganzen Mannschaft (Alle Riehener Spieler punkteten) würdig war. Nach einer Rüge eines der Trainer fanden sie jedoch ihre Klasse wieder und gewannen das letzte Spiel 2019 mit bärenstarken 19 Punkten.

Dank diesem fulminanten letzten Sieg darf Riehen an der Spitze der Tabelle überwintern. Die erste Hälfte der Saison ging nicht spurlos an Riehen vorbei. Verletzungen prägen den Triumphzug von Riehen in der Deutschschweiz. Hoffentlich können Sie diese während den Ferien auskurieren, so dass Sie wieder mit voller Kraft in die zweite Saisonhälfte starten können. Diese scheint vielversprechend zu sein, denn nun muss man nicht mehr über den Röstigraben fahren (wo man alle Niederlagen erlitt).

Damit wünscht das Herren 1 Team allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Gegen Allschwil Riehen mit:
Aebi J (13), von Rohr (12), Weiss (2), Brigger, Fretz (14), Ilic (6), Birsan (2), Al-Rubai (15), Immoos (2)
Viertelresultate: 23:18 / 18:19 / 13:11 / 10:18

Gegen Moutier Riehen mit:
Aebi J, von Rohr (25), Weiss (2), Brigger, Fretz (14), Beck (7), Birsan (2), Al-Rubai (5), Moser (7), Pappacena
Viertelresultate: 21:13 / 18:17 / 20:23 / 15:9

Gegen Bären Kleinbasel Riehen mit:
Aebi N (5), von Rohr (6), Weiss (11), Brigger (4), Fretz (22), Birsan (7), Al-Rubai (21), Beck (19)
Viertelresultate: 26:28 / 25:12 / 29:17 / 15:19