Probetraining

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beim CVJM Riehen

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Buchtipp: 111 Gründe, Basketball zu lieben

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Damen U19 Final four: CVJM Riehen – BC Arlesheim 69:55 (29:31)

MEISTER!
Es war klar, dass das letzte Spiel der Final four kein Spaziergang sein würde. Fast schon als Gewohnheit standen sich im Final der CVJM Riehen und der BC Arlesheim gegenüber. Auf der einen Seite die Juniorinnen aus Riehen, die das Klassement der Meisterschaft anführten und auf der anderen Seite die Gegnerinnen, die ihnen die einzige Niederlage der Saison zugefügt hatten. Das damit spannendste Spiel der Saison, bei dem es für beide Teams um viel ging, konnten die Girls des CVJM Riehen Basketball für sich entscheiden und holten damit zum fünften Mal in Folge den Meistertitel der Region Nordwestschweiz!


Der Coach wollte diesmal nichts anbrennen lassen und hat entgegen den Gepflogenheiten des Teams, das Einlaufen diesmal selbst in die Hand genommen. Es sollte kein Einlullen mehr sein, sondern ein Wecken der Geiste, ein Repetieren der Basics, der Layups, der Würfe, damit im Spiel der Kopf frei sein würde für Taktik und Team-Play. Dennoch hatten die Riehenerinnen nach Spielbeginn innert kurzer Zeit einen Rückstand von über 10 Punkten eingefahren. Auch wenn das Spiel eigentlich schön war, die Spielzüge in Ordnung und wie man sich das nach dem Lehrbuch vorstellt, so lag es an den Details. Zu knapp bemessene Pässe, verpatzte Abschlüsse unter dem Korb und eine gegnerische Mannschaft, die den Titel definitiv streitig machen wollte.

Eigentlich hatte man im Training spzielle Vorbereitungen auf das harte Doppelpressing der Arlesheimerinnen getroffen, doch im Spiel überwogen dann wieder die Reflexe. Anstatt die Nähe der Verteidigerin zu suchen und so auf einer Seite anspielbar zu werden, rannte man erst wieder vor ihr weg und gab ihr damit die Möglichkeit in den Ball zu laufen. Eine weitere Schwäche, die sich erneut gezeigt hat und einfach nicht wegzukriegen war, sind die Rebounds. Nur selten gelang es im Angriff den Ball nochmals zu erobern; meist hatte eine Arlesheimerin diesen bereits fest im Griff. In der Verteidigung dagegen, da war der Reflex vorhanden zum Korb anstatt zur Frau zu gehen, um diese in den Rücken zu nehmen und so hatten die Gegnerinnen mehrmals leichtes Spiel an den Ball zu gelangen und so erfolgreich zum Abschluss zu kommen. Das eigene Pressing in der Verteidigung wurde zudem immer wieder überspielt und musste daher abgebrochen werden, zu gefährlich Konter, um Konter einstecken zu müssen.

Das einzige Erfolgsrezept, das Wirkung zeigte waren die schnellen Gegenstösse. Dort gelang es den Spielerinnen immer wieder, den Abschluss herbeizuführen oder mindestens nach einem Foul zu Freiwürfen zu kommen. So hat man dann auch die Spielweise angepasst und bereits im zweiten Viertel auf diese Stärke setzen können. Erst wurden die Riehenerinnen immer wieder an die Aussenlinie dirigiert und mehrmals so in Stürmerfouls verwickelt, doch dann gelang es ihnen, über die Mitte zu spielen und den Ball nach vorne zu freien Mitspielerinnen zu passen. Innert weniger Minuten war man dem Ausgleich nahe und konnte so wieder etwas beruhigt in die Halbzeitpause gehen.

Nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit brach Arlesheim schliesslich ganz zusammen und konnte immer und immer wieder überspielt werden. Nachdem eine Arlesheimerin sogar noch einen Eigenkorb geworfen hat, brach das Team psychisch endgültig zusammen. So gewann dann Riehen das dritte Viertel auch klar mit 25 zu 8 Punkten. Das gab ihm die nötige Sicherheit, das letzte Viertel mit Zuversicht anzugehen, obschon sich Arlesheim wieder etwas erholt und Selbstsicherheit zurückgewonnen hatte. Nun ging es lediglich noch darum, möglichst unverletzt und ohne unnötige Fouls den Vorsprung zu halten. Das gelang den Riehenerinnen mehrheitlich und so konnte dieser über ein vorsichtiges Stellungsspiel bis zum Schlusspfiff zum sichereren Sieg weiter getragen werden.

Was die Riehenerinnen im ganzen Spiel zudem ausgezeichnet beherrscht haben, ist eine konsequente Frau-Frau Verteidigung. Auch wenn diese Leistung nicht auf dem Matchblatt erscheint, so war sie durch die ganze Saison hindurch immer wieder entscheidend und wurde insbesondere von Spielerinnen vollbracht, die nicht zu den grossen Scorerinnen gehörten. Sie haben den Gegnerinnen oft mit perfekter und schneller Beinarbeit das Spiel verdorben, die Angriffe abgebremst oder diese gar zu einem eigenen Konter verwandeln können.

Dem Team ist damit einmal mehr ein grossartiger Sieg gelungen. Nicht nur ein Sieg in einem wichtigen Finalspiel, über einen respektablen Gegner – sondern auch ein Sieg über sich selbst, über Selbstzweifel, über das eigene Ego zu Gunsten des Teams! Hoffen wir, dass die Juniorinnen bei CVJM Riehen Basketball noch lange und immer wieder für Erfolge sorgen werden. Für den Coach war es der letzte Einsatz in Riehen – bedingt durch seinen Wohnort in Olten und Arbeitsort in Bern legt er sein Amt nieder und übernimmt neue Aufgaben als Coach bei „femina Bern“. Leider wird es auch den einen oder anderen Spielerinnen nicht mehr möglich sein, im Team zu bleiben – nach dem Abitur bzw. der Matur ruft die Arbeits- oder Studienwelt – hoffentlich können sie dort mit dem gleichen Erfolg Fuss fassen.

Girls – ihr habt Grossartiges geleistet! Herzliche Gratulation!

Viertelsresultate: 6:18 / 23:13 / 25:8 / 16:16

CVJM Riehen Basketball: Sophie Wachsmuth (6), Belinda Mensah (20), Amanda de Laat (9), Luisa Biester (6), Nina Seibold (1), Julia Ashley Biester (2), Gianna Gattlen, Elisabeth Bartelmus, Jana Trüeb (17), Céline Pairan (8)
Coach: Urban Müller Freiburghaus