Buchtipp: Spiel- und Übungsformen im Basketball

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Buchtipp: 111 Gründe, Basketball zu lieben

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H2L: CVJM Riehen – BC Arlesheim 2 67:72 (37:39)

The Way It Is

Mit der vierten Niederlage im siebten Spiel der aktuellen Saison beenden die Herren 1 das Kalenderjahr 2017. Die Saison ist bisher von Enttäuschung geprägt.

Die grossgewachsenen Gäste aus Arlesheim kannte man schon fast in- und auswendig. Bereits über eine Dekade steht man sich in der 2. Liga Jahr für Jahr gegenüber. Und obwohl so einige Haare grauer und so einige Körper unförmiger geworden sind, sind der Spass am Sport und der Biss bei beiden Teams geblieben. Im Spiel schenkt man sich nichts, nach dem Spiel reicht man sich die Hand.

Es ist also wenig überraschend, dass die Partie nahezu von Anfang bis Ende ausgeglichen verlief. Der grösste Vorsprung (7 Punkte) war klein und beide Teams hatten passende Antworten auf gute gegnerische Aktionen. Auf beiden Seiten gab es keinen Akteur, der herausstach; man präsentierte sich geschlossen als Team. Dennoch kann es am Ende des Spiels nur einen Gewinner geben. Dieser kristallisierte sich in den letzten zwei Minuten heraus, denn in jenen lief beim Riehener Heimteam so ziemlich alles schief, was schief laufen konnte. Die Abgeklärtheit in der Offense und die Sicherheit in der Defense verschwanden. Damit musste man sich gegen einen Gegner geschlagen geben, der bis zur letzten Sekunde mit mehr Glaube und Kühnheit spielte als die Riehener.

Die ersten sieben Partien der Meisterschaft sind für die Riehener enttäuschend verlaufen. Nachdem man letzte Saison insgesamt nur ganze fünf Meisterschaftsspiele verloren hatte, sind es derer nun bereits vier. Vergleicht man die korrespondierenden Spiele von letzter Saison im Direktvergleich (die Partie gegen den Aufsteiger aus Moutier fällt somit weg) sind die Erkenntnisse eindeutig:

Offensiv zeigt sich trotz einer anderen Spielweise wenig Veränderung. Obwohl Riehen deutlich mehr Würfe nimmt (+11.80) und eine grosse Veränderung bei der Aufteilung der Punkte zu sehen ist (36% der Punkte kommen diese Saison von jenseits der Dreierlinie; letzte Saison: 22.9%), ist die Trefferquote gesunken (-8.76%, vor allem innerhalb der Dreipunktelinie wo sie um beängstigende 13.27% tiefer liegt). Dies hat zur Folge, dass man letztendlich doch fast gleich viele Punkte erzielt (-0.66) und Assists sammelt (+0.33) wie letzte Saison.

Auf der defensiven Seite sieht man zwar eine Veränderung, jedoch in die falsche Richtung. Letzte Saison erzielten die gleichen Gegner in den gleichen Hallen 55.67 Punkte. In denselben Partien dieses Jahr erzielten sie 64.17 Punkte; ein Zuwachs von 8.5 Punkten.

Selbstverständlich sind personelle Veränderungen mitverantwortlich für diesen Wandel, aber nichtsdestotrotz lassen sich einige Vermutungen anstellen, weshalb man letzte Saison in den gleichen Partien fünf dieser sechs gewann und diese Saison lediglich zwei.

Damit Riehen besser wird dürfte es vor allem zwei Sachen brauchen. Erstens eine deutliche Steigerung bei der Trefferquote innerhalb der Dreierlinie. Und zweitens ein Umdenken in der Defense. Die Trainings bis zum nächsten Spiel werden also weniger festlichen Charakter haben, möchte man nächsten Winter nicht im Schwarzwald Rüebli schälen.

Riehen mit
Aebi J (2), Von Rohr (10), Moser, Immoos (11), Gentsch (6), Frei (4), Pappacena (12), Al-Rubai (9), Aebi N (11), Zenklusen (2).

Viertelresultate: 15:18, 22:21, 14:13, 16:20
FG: 26/74 (35.14%)
3PTFG: 8/24 (33.33%)
FT: 13/17 (76.47%)

Damen 2.Liga: CVJM Riehen - BC Münchenstein (39:56)

Auch das zweite Spiel gegen den BC Münchenstein konnte Riehen nicht für sich entscheiden.

Sophie Wachsmuth: Am Dienstag 5.12.17 spielten die Riehenerinnen 2.Liga Damen das Rückspiel gegen den BC München-stein, in Riehen. Das Ziel der Riehenerinnen war, nach dem knappen Resultat beim Hinspiel, dieses Mal zu gewinnen. Anfangs, im 1.Viertel, spürte man diese Motivation was sich jedoch während dem Spiel änderte.

Im 2. Viertel kam es öfters zu Fehlpässen der Riehenerinnen und Steals von den Gegnern. Dadurch konnte das Viertel von Riehen nicht gewonnen werden und es ging 8:18 für Münchenstein aus. Neben dem foulte Riehen oft, was zu Freiwürfen und Körben auf der Gegnerseite führte. Diese Situation zog sich auch durch das 3. Viertel. Gefoult wurde jedoch nicht nur auf der Seite der Gastgeberinnen, son-dern auch Münchenstein foulten. Schlussendlich war es ungefähr ausgeglichen.

Im 4.Viertel versuchte Riehen eine andere Aufstellung, welche sehr ähnlich wie die des Gegners war. Durch diese Aufstellung konnte Riehen zum Schluss noch einige Punkte erzielen. Dies nicht nur durch die neue Aufstellung, sondern auch durch neue Motivation. Die Verteidigung war im letzten Viertel viel ag-gressiver und der Korb von Riehen wurde mit mehr Ehrgeiz verteidigt. Trotzdem gewann Münchenstein auch dieses Viertel.

Riehen wechselte das Spiel über zwischen Frau-Frau- und Zonenverteidigung. Durch die Frau-Frau Ver-teidigung wollte Riehen die treffsicheren Drei-Punkte-Würfe verschiedener Spielerinnen des BC München-steins verhindern. Dies klappte jedoch nicht immer, da die Verteidigung nicht bissig genug war, sondern eher durch Fouls zu Freiwürfen für den BC Münchenstein führte.

Das Spiel ging als Niederlage für Riehen zu ende, was möglicherweise die Routine des Gegners ausmach-te. Die Spielerinnen des BC Münchensteins kannten ihre Abläufe aus dem FF und hatten als Team eine Spielroutine. Dies war vielleicht der Grund wieso Riehen verlor: Die fehlende Spielerfahrung als Team. Das Endresultat war 39:56 für den BC Münchenstein. Vielleicht gewinnen die Riehenerinnen das nächste Mal, wenn sie auf Münchenstein treffen und mehr Spielerfahrung als Team mitbringen.

CVJM Riehen: Jil Wachsmuth, Daniela Spitteler, Sabina Kilchherr, Sarah Gerschwiler, Anne Gattlen, Miriam Rasenberger, Nicola Grether, Brigitte Jungblut, Barbara de Carli, Sophie Wachsmuth, Anja Waldmeier, Celine Pairan. - Coach: Marion Schneider

H2L: CVJM Riehen – BC Arlesheim 1 64:70 (30:28)

It's a Sin

Am vergangenen Mittwoch gaben die Herren 1 das Heimspiel gegen den starken Gegner aus Arlesheim ab. Nach der ermutigenden Leistung gegen Moutier im letzten Spiel agierte Riehen gegen Arlesheim ohne Sicherheit und als Team zu disparat. Das danteske Inferno war die Folge.

Das Einwärmen: Vorhölle

Man würde nicht denken, dass man bei lauter Übungen ohne Verteidigung mehr Turnovers als Würfe kreieren kann, doch das Einwärmen erwies sich im Nachhinein als Omen für das ganze Spiel.

Das erste Viertel: Wollust

Nach 150 Sekunden waren die Weichen für das Spiel bereits gestellt. Al-Rubai, Frei und del Moral mussten alle mit je zwei Fouls ausgewechselt werden. Es dauerte vier weitere Fouls – und satte 10 Arlesheimer Freiwürfe - bis die Gäste zum ersten Mal selbst ein Foul begingen. Dies trieb das Spiel der Riehener zur Weissglut. Zu sehr versuchte man mit Emotionen auf und neben dem Feld die eigenen Fehler lüstern zu kompensieren. Die Folge: 11 Turnovers und 12 Fouls im ersten Viertel. Somit lag man nach 10 Minuten mit 7 Punkten hinten.

Das zweite Viertel: Gier

Im zweiten Viertel folgte das nächste Kapitel. Egal wie sehr Arlesheim zum Korb durchbrach oder gute Würfe herausspielte: Die Schiedsrichter haben weder gepfiffen noch haben die Bälle den Weg in den Korb gefunden. Bei Riehen hingegen loderte endlich das Feuer und fünf Spieler konnten punkten. Darunter auch der Ur-Riehener David Fretz, der zwei Dreipunktewürfe am Ende des Viertels versenke und damit sorgte, dass er mit seinen 16 Punkten das Heimteam mit einer Zweipunkteführung in die Kabine trug.

Das dritte Viertel: Geiz und Verschwendung

Nach der Pause ein kurzes Anknüpfen ans Ende des zweiten Viertels, mit guten defensiven Aktionen und einem Dreipunktewurf. Danach klappte wieder wenig. Bälle wurden verschenkt und vorne wurden zu viele einfache Möglichkeiten vergeben. Insgesamt haben die Riehener diese Saison noch nie weniger Würfe innerhalb der Dreipunktelinie getroffen (12) oder überhaupt erst versucht (37) wie am vergangenen Mittwoch. Die Baselbieter, angefeuert von Glenn Asumadus 10 Punkten, übernahmen wieder die Führung.

Das vierte Viertel: Jähzorn

Das Spiel des Heimteams im letzten Spielabschnitt war chaotisch: am Anfang langsam herantastend und defensiv schwach, bevor dann die Wut ausbrach. In den letzten Minuten lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Doch schlussendlich zahlte sich die Gelassenheit des Gästeteams aus. Während Riehen wild mit dem Ball hantierte, war Arlesheim der Fels in der Brandung. Sie konnten das Spiel – vor allem dank ihrer exzellenten Leistung von der Linie (19/23) – souverän gewinnen. Und als ob dieser Verlust nicht schon herb genug gewesen wäre, forderte das Spiel einen weiteren Tribut: Spielercoach Jonathan Lee hat sich eine sehr unnötige Verletzung zugezogen und muss für längere Zeit aussetzen. Das Hirn des Teams wird also für absehbare Zeit leider nur ausserhalb des Spielfelds wirken. Wir wünschen ihm auf diesem Weg eine gute Genesung und eine schnelle Reise durch die fünf Phasen des Verlusts.

Die Reise durch Dantes Inferno hat zum Ziel, das eigene schlechte Verhalten zu erkennen und dieses abzulehnen. In den Riehener Reihen hofft man, dass dem bereits im nächsten Spiel gegen das andere Team aus Arlesheim Folge geleistet wird.

Riehen mit
Del Moral (2), Knecht, Fretz (26), Ilic (1), Aebi N (2), Gentsch (4), Zenklusen (4), Lee (8), Frei (2), Pappacena, Al-Rubai (15)

Viertelresultate: 15:22, 15:6, 14:19, 20:23
FG: 23/63 (36.51%)
3PTFG: 11/26 (42.31%)
FT: 7/11 (63.64%)

BVN-Cup Damen: CVJM Riehen – Liestal Basket 44 44:54 (22:32)

Spiel mit Derby-Charakter

Anke Wischgoll: Am Samstagnachmittag fand in der Niederholzhalle das Cup-Spiel zwischen den 2.-Liga-Damen aus Riehen und Liestal statt. Ein Spiel zwischen zwei Teams, die sich gut kennen: Die Trainerin der Liestalerinnen war lange Jahre Trainerin der Riehener Zweitliga-Damen. Als Spielerin der ersten Mannschaft war sie bis zu ihrem Vereinswechsel Teamkollegin einiger noch aktiver Spielerinnen beider Vereine. Seither haben in Riehen Marion Schneider und Sarah Gerschwiler interimistisch die Trainingsleitung und das Coaching übernommen. Beide Teams schlagen sich in ihren jeweiligen Zweitliga-Gruppen gut und die zahlreich erschienenen Zuschauer erwartete ein spannendes Spiel.

Die Riehener Damen begannen das Spiel mit gesteigerter Nervosität. So war das erste Viertel von zahlreichen leichten Ballverlusten, einer niedrigen Trefferquote und zahlreichen Fouls geprägt. Den Liestaler Damen hingegen gelang es gerade in dieser Phase, durch schnelle und kurze Anspiele vor allem ihre Centerspielerinnen geschickt in Szene zu setzen. Am Ende des ersten Viertels führte das Gastteam mit 14:6. Das Heimteam musste also im zweiten Viertel reagieren, wollte sie nicht jetzt schon das Spiel aus den Händen geben. Mit sinkender Foulquote und steigender Trefferquote fanden die Riehenerinnen wieder Vertrauen zu ihrem Spiel und konnten das zweite Viertel ausgeglichen gestalten. Mit 22:32 gingen die Teams in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wollte das Heimteam das erste Viertel vergessen machen. Doch auch dieses Viertel gestaltete sich zu Beginn harzig. Durch Kampfgeist gelang es den Riehenerinnen jedoch, das dritte Viertel ausgeglichen zu gestalten (36:45). Für das vierte Viertel war es nun spielentscheidend, die im ersten Viertel verlorene Punkte wieder aufzuholen. Dementsprechend motiviert gingen die Riehenerinnen ins Schlussviertel und zeigten dann über einige Minuten ein mitreissendes Spiel. Auch wenn dabei die Zuversicht auf einen Sieg deutlich erkennbar war, wies wieder die niedrige Trefferquote die Heimdamen in ihre Schranken. Das Spiel endete 44:54 für die Gäste aus Liestal und der Damen-Cup geht nun ohne Riehener Beteiligung weiter.

Noch reichen den Riehener Damen ihre Erfahrung und ihre Fertigkeiten, die sie in den letzten Jahren erworben haben, um bestehen zu können. Doch Umstände wie die Trainingshäufigkeit, Kadergrösse und -diversität, die permanente Trainerfrage sowie die undefinierte Ausrichtung der Damenbewegung schaffen der Frage Berechtigung, wie lange dies genügen wird. Für die kommenden Spiele gilt nun jedenfalls, eigene Fertigkeiten besser einzusetzen und mit einer konstant guten Reboundarbeit, einer höheren Treffer- und niedrigeren Ballverlustquote souverän aufzutreten.

Ein herzlicher Dank geht noch an die zahlreichen Basketball-Fans, die das Spiel aufmerksam verfolgt haben.

BVN Cup - Damen
CVJM Riehen Basket - Liestal Basket 44. 44:54 (22:32)
2.12.2017 | Sporthalle Niederholz, Riehen

CVJM Riehen: Ariane Moore, Daniela Spitteler, Sabina Kilchherr, Sarah Gerschwiler, Nicola Grether, Brigitte Jungblut, Anne Gattlen, Barbara De Carli, Sophie Wachsmuth, Anja Waldmeier, Céline Pairan, – Coach: Marion Schneider, Assistenzcoach: Diego Sidler

Viertelresultate: 6:14, 16:18, 14:13, 8:9

Herren 4.Liga: CVJM Riehen – BC Allschwil 41:37 (19:14)

Endlich! Das Herren 2 Team aus Riehen bringt den ersten Saisonsieg nach Hause und lässt viel Positives erkennen. Dass trotzdem nicht alles Gold war, was glänzte, trug einerseits zur Spannung bei und zeigt andererseits auf: die Trainings bis zum nächsten Saisonspiel (mit Weihnachtslachs auf den Rippen im neuen Jahr) wollen genutzt sein.

Thomas Oppliger: Die lausige Stimmung in der Kabine nach dem Match gegen EFES war noch präsent, doch man wusste auch, dass eine gute Trainingseinheit zwischen dem Desaster und dem heutigen Spiel lag. Die Ansprache von Coach Mena war klar: jetzt ist Leistung gefragt und Moral. Top Priorität hat der erste Saisonsieg. «Two - One - Team!»

Riehen begann mit einer Zonendefense und einer wurfstarken Starting Five. Man war sich bewusst, dass man allschwils Werfern keinen Raum lassen durfte, denn sie wissen auch im Wassi, wo der Korb hängt. Ausserdem galt es, die Rotation im System des Gegners zu erkennen und mit guter Kommunikation untereinander zu stören. Und dass die Nummer 16 aus Allschwil Riehen vor körperliche Probleme stellen könnte, war auch klar. Eine konzentrierte Leistung an beiden Enden des Courts wurde mit einer Führung belohnt. 13:7

Vor zwei Wochen brach Riehen nach gutem Start im zweiten Viertel ein; das wollte heute unbedingt verhindert sein. Es lief offensiv nicht mehr so rund und die Bälle fielen nicht mehr ganz so zielsicher in den Korb. Ein Déja-Vu? Nein, denn die riehener waren gewillt zu kämpfen! Dank engagierter Leistung in der Defense und solidarischer Unterstützung von der Bank behielt man weiter die Oberhand. 19:14

Jetzt bloss nicht den Kopf in der Kabine lassen, das Spiel geht nochmals 2x10 Minuten! Man suchte nun weniger den Erfolg von aussen wie noch im ersten Viertel, sondern zog zum Korb oder lief Fastbreaks – mit Erfolg. Und die Mäuse im Geräteraum, die jedes Training bestaunen dürfen, erkannten: die Jungs setzten um, was sie im Training vor einer Woche geübt hatten. Overplay, Spielverlagerung, Korridore, Ball nach unten…, Yeah! 31:22

9 Punkte Führung zum Schlussviertel – eine beruhigendes Polster. Doch da eben auch für die nächsten Trainings noch was zum Üben bleiben muss, liess man den Gegner nochmals ins Spiel kommen. Plötzlich gab es Abstimmungsprobleme in der seit dem zweiten Viertel sattelfesten Mann-Mann Defense und unnötige Turnovers (z.B. über schlechte Würfe) wurden produziert. Aber vielleicht war es für die Mannschaft auch wichtig, ein knappes Spiel, wo am Schluss etwas die Nerven flattern, gewinnen zu können. Schlussendlich stimmten Einstellung, Konzentration und Einsatz der ganzen Mannschaft und man hat den Sieg übers ganze Spiel gesehen verdient. Weiter so! Schlussresultat: 41:37

CVJM Riehen: Ron (2), Raphi S. (6), Fabian, Raphi N., Yannick, Marvin (10), Beni (2), Luki R., Thomi (16), Tobi, Rapha (2), Dani K. (3). – Coach: Mena

Damen 2.Liga: TV Muttenz – CVJM Riehen 41:51 (20:33)

Über 50 Punkte und gesteigerte Reboundleistung = Sieg

Anja Waldmeier: Am Dienstag 21.11.17 stellten sich die Riehenerinnen den Frauen von Muttenz in der Halle Sternenfeld in Birsfelden. Die aufgrund der besetzten Halle stark verkürzte Aufwärmzeit sorgte für einen leicht desorganisierten Start der Gäste. Die Muttenzerinnen nutzten dies routiniert aus und legten mal schnell einen Dreierwurf und zwei einfache Fast-Break-Korbleger hin. Doch mit einem motivierenden Timeout von Coach Marion Schneider gelang der Fokus aufs Spiel leicht verzögert doch noch, die Verteidigung stand und mindestens eine der Riehenerinnen begann auch vorne fleissig zu punkten. Wachgerüttelt konnte das erste Viertel doch noch gewonnen werden und es stand bereits 13:19.

Riehen wechselte in der Verteidigung zwischen Zonen- und Frau-Frau und konnte so immer wieder Druck erzeugen, was auch zum einen oder anderen Steal führte. Gegen die teilweise sehr statisch aufgestellte Zonenverteidigung der Gegnerinnen wurden einige lockere Punkte verbucht. So wurde im zweiten Viertel die Führung konsequent ausgebaut und zur Halbzeit stand es 20:33 für die Gäste aus Riehen.

In der zweiten Halbzeit wollte Riehen gewisse Spielzüge üben und auch mal was ausprobieren. Dies gelang leider nur selten und das dritte Viertel wurde- man möchte die Gewohnheit nicht verschreien- einmal mehr zur schwächsten Spielsequenz des Riehener Teams. Die Muttenzerinnen holten auf 8 Punkte Abstand auf, nach dem dritten Viertel stand es noch 31:39.

Dabei waren die Ziele von Coach Marion Schneider klar: 50Punkte und mehr Ballgewinne in der Verteidigung, insbesondere Rebounds waren gefragt! Und im vierten Viertel wurde diesbezüglich noch einmal Gas gegeben.
Die letzten Minuten wurden trotzdem wieder aufregend. Die plötzlich sehr präsente Verteidigung von Muttenz verunsicherte die Riehenerinnen kurzfristig, einige Ballverluste waren die Folge. Dies reichte aber bei weitem nicht dafür, dass man noch einmal um den Sieg hätte bangen müssen. Die Ziele wurden mit 51 Punkten und mit 16 von 20 Ballgewinne in der Verteidigung erfüllt. Schlechte Erinnerungen an frühere Spiele in dieser Halle konnten erfolgreich abgelegt werden.

CVJM Riehen: Ariane Moore, Daniela Spitteler, Sarah Gerschwiler, Nicola Grether, Miriam Rasenberger, Brigitte Jungblut, Barbara de Carli, Sophie Wachsmuth, Anja Waldmeier, Celine Pairan. - Coach: Marion Schneider