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Damen U19: BC Arlesheim - CVJM Riehen 52:62 (29:26)

Wie erwartet, war ein Spitzenspiel in der Affiche, wenn das erste gegen das zweite Team der Tabelle aufeinander treffen. So konnten die zahlreichen Zuschauer wohl das erste spannende Spiel der Saison miterleben. Erfreulich, dass die Spielerinnen des CVJM Riehen Basketball auch dieses letzte Spiel der Vorrunde gewinnen konnten und damit ohne Punkteverlust unangefochten den ersten Platz verteidigen und gar festigen konnten. Mit 10 Punkten wurde der Kampf der Titan(inn)en gewonnen!

Zwei Teams, beide haben noch kein Spiel verloren und sind gewillt, auch dieses letzte Spiel zu gewinnen. Was braucht es mehr, um beste Voraussetzungen für ein spannendes Spiel zu bieten? BC Arlesheim wollte auf jeden Fall den Juniorinnen des CVJM Riehen Basketball nichts schenken – von Beginn an schlossen sie die Zone, versuchten auf jeden Preis ein Eindringen zu verhindern und schossen Ihrerseits bereits mit hoher Treffsicherheit aus grosser Distanz ihre Körbe. Insbesondere die Nummer 7 war kaum zu stoppen und hat ein Drittel aller Punkte gemacht und fast alle Punkte im ersten Viertel. Das verletzungsgeplagte Riehen war aber fast komplett angereist. Man musste allerdings ohne Nina Seibold auf eine zuverlässige Zenterspielerin und ohne Luisa Biester auf eine routinierte Flügelspielerin verzichten. Verletzt und dennoch aufgerappelt für das Spiel waren Belinda Mensah (Gehirnerschütterung) und Julia Biester (Rückenverletzung) mit dabei. Als Ersatz aus dem DU16 Team haben Nina Bilic und Meltem Karanfil das Team verstärkt. So konnte das erste Viertel mit 4 Punkten Rückstand abgeschlossen werden und alles war noch offen.

Die 1:3:1 Aufstellung der Riehenerinnen wurde vom Coach im zweiten Viertel umgestellt, da die Zenterspielerinnen keinen Raum zur Entfaltung bekommen haben. Die Erwartung war, mit einer ausgedehnten 2:2:1 Aufstellung ausreichend Raum zu schaffen, um Schnitte zum Korb zu ermöglichen. Doch die Halle war zu eng und die Spielerinnen gelangten bei jedem Angriff in kurzer Zeit auf Positionen in Zonennähe. Damit hatte die gegnerische Verteidigung einfaches Spiel und konnte mehrere Bälle abfangen. Auch das Mann-Mann Pressing war zweischneidig: Es gelang zwar mehrfach, ausreichend Druck für Ballverluste bei den Gegnerinnen aufzubauen, doch gleichzeitig wurden die Riehenerinnen mit weiten Pässen und schnellen Gegenangriffen überrannt. Daher hatte der Coach nach kurzer Zeit wieder auf das Pressing verzichtet, um die Kondition zu schonen. Die gegnerische Nummer 7 wurde durch ausgezeichnete Verteidigung von Gianna Gattlen und Amanda de Laat kaltgestellt. Die Riehenerinnen konnten aber auch beweisen, dass sie Winner-Typen sind, denn sie haben das zweite Viertel bereits für sich entscheiden können, wenn auch nur mit einem Punkt. Damit ging das Team noch immer mit drei Punkten Rückstand in die Pause.

Bereits hier musste die routinierte Aufbauerin Belinda Mensah ein erstes Mal aus dem Spiel genommen werden, weil sie von einer Gegnerin einen Schlag auf den Schädel erhalten hatte und die Hirnerschütterung ihr wieder zu schaffen gemacht hat. Auch litten die Riehenerinnen sehr darunter, dass bei ihren Durchbrüchen zum Korb die Mehrheit der Fouls beim Abschluss nicht sanktioniert wurden. Nur dank hartem Kampf um den Offensiv-Rebound, konnten viele Spielzüge so letztlich noch mit Punkten für Riehen beendet werden. Bei Distanzwürfen liessen die Arlesheimerinnen dagegen den Riehenerinnen keine Chance in die Zone vorzudringen und an die Rebounds zu gelangen. Die Wende hat im dritten Viertel der erneute Aufstellungswechsel gebracht. Neu wurde eine 1:2:2 Aufstellung gespielt und so gelang es endlich, durch mehr Raum immer wieder mittels Doppelpässen, Blocks oder durch gewonnene 1:1 bis zum Korb vorzudringen und erfolgreich abzuschliessen. So wurde auch das dritte Drittel knapp zu Gunsten des CVJM Riehen entschieden und der Rückstand betrug lediglich nur noch ein Punkt.

Nachdem die grösste Centerspielerin nach vier Fouls vorsorglich auf die Bank genommen wurde, kam sie im letzten Viertel nochmals zum Einsatz. Zusammen mit mehreren erfolgreichen Würfen aus grosser Distanz von Amanda de Laat hat sie durch viele Rebounds und erfolgreiches Nachsetzen den nötigen Vorsprung herausgespielt, bevor sie mit dem fünften Foul das Spielfeld verlassen musste. Auch sonst hat sich die letzte Spielminute spannend gestaltet. Der Coach hat bei fünf Punkten Vorsprung ein Time-out genommen, um durch die Verlegung des Einwurfs ins Vorfeld einen taktischen Vorteil zu erhalten. Es ging ihm zudem darum, diese letzte Minute möglichst lange und sicher den Ball zu spielen, um die Zeit ablaufen zu lassen und nur gegen Ende der 24 Sekunden den Abschluss zu suchen. So war zumindest die Absicht, denn damit wäre das Spiel auf jeden Fall gewonnen worden, da die Arlesheimerinnen maximal einen Gegenangriff hätten versuchen können, also auch maximal 3 Punkte erzielen. Doch trotz mehrfacher Ermahnung vom Coach haben die Spielerinnen in ihrer Dynamik diese Anweisung nicht beachtet: So musste die grösste Centerspielerin mit dem fünften Foul (einem Stürmerfoul nach nur 6 Sekunden Spielzeit nach dem Time-out) vom Platz. Aber auch Amanda hat direkt einen 3-Punktewurf versucht, ohne den Ball vorab möglichst lange im Team-Play zu halten. Zum Glück hat sie diesen erneut getroffen. Wäre ein Abpraller in die Hände der Gegnerinnen gefallen, hätten diese ausreichend Zeit für 2 Konter gehabt und damit 4 bis 6 Punkte erzielen können. So wurden selbst die letzten Sekunden im Spiel noch zu einem Finale, welches nicht einmal Hitchcock hätte besser inszenieren können. Denn Belinda hat im vierten Viertel zudem einen zweiten und etwa 20 Sekunden vor Schluss bei ihrem letzten Durchbruch zum Korb noch einen dritten Schlag (bei einem wiederum nicht sanktionierten Foul) auf den Schädel bekommen, so dass sie nach einem Zusammenbruch verletzt aus dem Spiel genommen werden und zum Verarzten nach draussen gebracht werden musste. Ihr Abschiedsgeschenk waren allerdings die letzten beiden Punkte, welche das Resultat auf gute 62 Punkte gegenüber 52 der Gegnerinnen abrundeten.

Nun haben sich die erfolgreichen Juniorinnen aus Riehen eine Weihnachtspause verdient, bevor es im 2017 in die Rückrunde gehen wird. Diese wird hart werden, denn erneut führen die unterschiedlichen Ferientermine im grenznahen Ausland, sowie mehrere Wochen schulische „Praktika“ zu vielen Absenzen von tragenden Spielerinnen. Dennoch ist der verdiente erste Tabellenplatz ein wunderbares Weihnachtsgeschenk, welches hart erarbeitet wurde und nun alle ins neue Jahr mitnehmen dürfen. Herzliche Gratulation!

CVJM Riehen Basketball: Kristen Liebetanz, Sophie Wachsmuth (6), Belinda Mensah (14), Amanda de Laat (10), Julia Biester (4), Nina Bilic, Gianna Gattlen, Jil Wachsmuth (22), Elisabeth Bartelmus, Meltem Karanfil, Celine Pairan (6)
Coach: Urban Müller Freiburghaus

Herren 2.Liga: Liestal Basket 44 : CVJM Riehen 1 79:78 (32:37)

Implosion

Irgendwie gibt es sie immer wieder, diese Momente, die das Basketball-Herz schneller schlagen lassen: Der erste Korb im Spiel, ein ungepfiffenes Foul, eine theatralische Darbietung. Doch so universell diese Momente sind, so individuell sind sie auch. Für den einen ist ein Backdoor-Pass Kunst. Für den anderen ist ein Block ein roher Ausdruck von physischer Überlegenheit.

Und vielleicht kommt mit dem Alter (die Riehener waren gegen Liestal im Schnitt über 30) – nebst der Ernüchterung der körperlichen Einschränkungen – auch die Einsicht, dass andere Basketballer dies auch so sehen. Dass auch der Gegner diese Emotionen erlebt, ebenso individuell, und dieses Spiel genau wegen diesen Momenten spielt. Und dass auch er die Leere nach einer Niederlage spürt. Empathie nennt sich das im Fachjargon.

Ich könnte hier lange über das Spiel der Riehener schreiben: Wie sie souverän begannen, wie sie taktisch diszipliniert waren, wie man in der ersten Hälfte des dritten Viertels so überlegen war, dass man mit einem 23-8 Lauf eine komfortable 20-Punkte Führung aufbaute, wie der Rookie Matti Moser zunehmend besser wird, wie sich am Ende Konzentrationsfehler häuften und man in den letzten drei Minuten neun Defensivrebounds nicht holte, und dies für die Niederlage ausschlaggebend war. Doch dies würde dem Spiel und den Liestalern keine Rechenschaft geben.

Was das Heimteam nämlich in den letzten fünf Minuten des dritten Viertels auf dem Feld zeigte, war atemberaubend: 24 Punkte, davon 6 Dreier, während sie die Riehener auf mageren 2 Pünktchen hielt. Ein erdrückender 24-2 Lauf. In fünf Minuten. Und Marco Mangold, der alleine im ganzen Viertel 17 Punkte (15 davon jenseits der Dreierlinie) erzielte, war der Strippenzieher und das Herz der Liestaler. Er erzielte einen seiner Buzzerdreier am Ende des dritten Viertels. Das Heimteam jubelt, die Gäste geknickt aber schmunzelnd. So ist Basketball in seiner primitivsten Form. Emotionen pur.

Und es war auch derselbe Marco Mangold, der mit 2.8 Sekunden auf der Uhr den allerletzten Wurf traf - selbstverständlich einen Dreier - natürlich nach einem Offensivrebound. Sein Team gewann mit einem Punkt. Die Gebrüder Grimm hätten kein besseres Ende schreiben können. Poetische Gerechtigkeit nennt sich das im Fachjargon.

In diesem Matchbericht wollen wir – trotz der Niederlage – hauptsächlich eines tun: einem Gegner gratulieren, auf den wir eifersüchtig waren. Nicht unbedingt weil er gewann, sondern weil er diese Basketballglücksgefühle in vollendeter Intensität erleben durfte. Wir, hingegen, erlebten das Gegenteil.

Der englische Dichter Tennyson schrieb: “'Tis better to have loved and lost than never to have loved at all.” Wir wissen, dass Liestal diese Glücksgefühle nur spürt, weil es auch schon mal die unsrige Situation erlebt hatte. Und wenn Liestal im letzten 2. Liga Spiel der Saison im Mai des nächsten Jahres nach Riehen pilgert, ist eines jetzt schon klar: Riehen wird alles tun, um zu vermeiden, dass sie diese jetzigen Gefühle einen ganzen Sommer lang herumtragen müssen.

CVJM Riehen: J, Von Rohr (13), Fretz (3), Arheit (6), Sonderegger (12), Immoos (9), Zenklusen, Frei (4), Moser (20), Al-Rubai (11)

Viertelsresultate: 12:14, 20:23, 32:25, 15:16 | Freiwürfe: 12-18

Herren 2.Liga: BC Allschwil - CVJM Riehen 52:58 (23:25)

Damnation Alley

Es dürfte niemanden in der Liga überraschen, dass BC Allschwil die Rangliste mit makelloser Bilanz anführt. Überhaupt spielt die Mannschaft jede Saison aufs Neue ganz oben mit. Ein talentiertes, grosses und ausgewogenes Team, das spielerisch selten einbricht. Wenn es überhaupt eine Schwäche zeigt, dann die selbstzerfleischende Tendenz, wenn es mal nicht nach seiner Nase läuft. Man ist versucht zu sagen, dass in solchen Situationen die gelegentlichen Schuldzuweisungen nach innen und aussen zunehmend in eine generell von Larmoyanz geschwängerte Atmosphäre umschlagen. Diese Achillesferse wusste der leider abwesende Riehener Provokateur vom Dienst, Julian del Moral, stets gekonnt zu piesacken. Es sollte sich aber zeigen, dass man an jenem Abend nicht als David gegen den Schwellenheimischen Goliat spielen würde. Man würde sich, vor allem dank den Grossen in den eigenen Reihen, auf Augenhöhe treffen; in einer vermaledeiten Halle, die den Riehenern selten wohl gesonnen war.

Die Stärken Riehens in dieser Saison, nach Jahren unermüdlichen Hinarbeitens, sind eine gewisse Abgeklärtheit auch in schwierigen Phasen des Spiels, eine erfreulich disziplinierte Besinnung auf die Offensiv- und mittlerweile auch Defensivsysteme, und ein zunehmend rollenspielerisches (Selbst-)Verständnis im Team. Diese Mischung fängt dann richtig Feuer, wenn der Siegeswille funken schlägt. Eine leichte Orientierungslosigkeit war vor dem Spiel zwar zu spüren, weil der Spielercoach Jonathan Lee berufsbedingt Ausmilfe leisten musste und fernblieb. Doch wo ein Kopf wegfiel, wuchsen zwei nach; Marc Sonderegger und Saif Al-Rubai übernahmen den Dirigentenpart.

Das erste Viertel begann auf beiden Seiten harzig und abtastend. Körbe mussten erarbeitet, Rebounds erkämpft werden. Die eigene Defensive überzeugte mit einer straffen Zone, die eigene Offensive war ausgeglichen, abwartend und im richtigen Moment zuschlagend. Beiderseits fanden viele Würfe nicht ihren Weg in den Korb, die Führung wechselte oft. Knapp konnten beide Teams zweistellig ins zweite Viertel starten, welches spielerisch eine Fortsetzung des ersten war. Disziplin, nicht Biss, ermöglichte eine Zweipunkteführung zur Halbzeit. Dass Allschwil auch schlecht traf, tat sein Übriges.

Die zweite Halbzeit begann für die Gäste überraschend schlecht. Allschwil startete mit frischer Motivation. Den Ernst der Lage erkannt, scheinten sie das Spiel des Gegners nun zu respektieren. Eine 12:2-Welle schwappte über die Riehener, entmutigt nahm man ein Timeout. Man fasste sich, und wurde angepeitscht von Matthias Mosers Schlachtrufen, deren brachiale Sonorität früher wohl ganze Wikingerschiffe in den Krieg hätten ziehen lassen. Es blieb nicht bei Worten. Der junge, wilde Schrank kämpfte das ganze Spiel hindurch mit beeindruckendem Drive unter dem Korb, furchtlos vor den immer stärker verzweifelnden Hünen des Gegners. 11 Punkte waren es am Ende. Auch Michael Frei drückte seine dreistellige Masse unermüdlich Richtung Ring und versenkte 6 wichtige Punkte in der zweiten Halbzeit. Über allem jedoch stand Saif Al-Rubai, der mit seiner Entschlossenheit und seinem Hustle das Team trug und inspirierte. Das letzte Viertel war seines; ob Dreier, And-Ones, oder einfache Freiwürfe, 10 der letzten 22 Punkte schenkte er ein. Dem hatte Allschwil am Ende nichts mehr entgegenzusetzen.

Völlig ausgelassen ging man nach Spielende aber nicht in die Kabine zurück. Noah Aebis Verletzung, in der zweiten Halbzeit den Knöchel stark verknackst, liess nichts Gutes vermuten. Wie sich am nächsten Tag heraussstellte, zog er sich dabei einen Bänderriss zu. In den nächsten Wochen und Monaten gilt es, seinen athletischen Schwung zum Korb und seine zielsicheren Würfe zu kompensieren. Wir wünschen ihm auf diesem Wege gute Besserung.

CVJM Riehen: Aebi J (2), Aebi N (5), Al-Rubai (18), Zenklusen (5), Frei (6), Moser (11), Ilic (2), Immoos (2), von Rohr (5), Sonderegger (2)

Viertelsresultate: 13:12, 10:13, 14:11, 15:22 | Freiwürfe: 15-26

Damen U19: CVJM Riehen - BC Moutier 131:18 (70:10)

Zum "Santichlaus" spielten sich die Girls aus Riehen verdient einen Sieg in den "Santichlause-Sack". Erneut nur zu siebt angetreten, war eigentlich auf Grund der Tabellenklassierungen klar, wie das Spiel ausgehen sollte. Doch jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden. Auch hier hagelte es viele Fouls und die Spielerinnen mussten viel ertragen und einstecken können. Diesmal war es nicht "aggressionsbedingt" sondern wohl eher noch aus Unbeholfenheit. So wurde mit diesem Sieg mit mehr als über hundert Punkten Differenz eine weitere gute Grundlage für das finale Spiel der Vorrunde vom Freitagabend in Münchenstein gelegt.

Natürlich hätte es auch Bestechung sein können, als der Coach der Riehenerinnen den Teams, den Schiedsrichtern und Offiziellen vor dem Spiel "Grättibänze" verteilt hat. Zweifellos war die Aktion aber eher aus Herzlichkeit gewachsen und wenn man den Abend schon in der Halle anstatt bei der Familie zu Hause verbringen musste, dann konnte eine kleine Wertschätzung nicht schaden. So gingen die Teams das Spiel auch mit viel Herz und Charme an - hatten auch noch die Musse und Kraft, sich gegenseitig aufzuhelfen, wenn man wegen eines Fouls gestürzt war. Dennoch hat man sich wenig geschenkt: Die Riehenerinnen wollten zeigen, was sie konnten und mit möglichst hoher Punktedifferenz klar machen, wer in der Region das Sagen hat. Denn die Statistiken haben sie immer wieder vom Podest verdrängt, da sie noch zu wenig Spiele absolviert hatten und damit andere Teams auf einmal besser dastanden. Die Jurassierinnen aus Moutier wollten sich aber nicht einfach geschlagen geben und haben ihr Bestes gezeigt: Beherzt gingen sie ins Spiel und haben bis zu dessen Ende bravourös gekämpft.

Dennoch liessen die Riehenerinnen gleich zu Beginn klar werden, wer hier Platzhirsch ist. Gleich mit 38 zu 4 Punkten haben sie das erste Viertel dominiert. Mit einer kurzen Phase von Pressing haben sie das Spiel der Gegnerinnen schon ab der Grundlinie zunichtemachen und das Vordringen über die Mittellinie durch geschicktes Abfangen der Pässe und kontern in eigene Punkte umwandeln können. Hier hat sich gezeigt, dass den Gegnerinnen nur mit Würfen aus weiter Distanz Erfolgserlebnisse beschert sein würden. Das war dann auch das einzige Rezept für die Mannschaft aus Moutier, um überhaupt zu Punkten zu kommen.

Im zweiten Viertel ging man gleich nochmals zur Sache und hat mit wunderschönem Zusammenspiel und schnellen Angriffen den Vorsprung ausgebaut. Den Gegnerinnen blieb nichts übrig, ausser entweder bei den Durchbrüchen zum Korb zuzusehen oder zu versuchen, diese mit Fouls zu stoppen. Beides hielt sich wohl die Waage, dennoch mündete gerade das zweite Viertel in ein Wurftraining für die Spielerinnen aus Riehen. Denn innert kurzer Zeit wurden viele Fouls sanktioniert und sie konnten Freiwurf an Freiwurf werfen.

Auch das dritte Viertel war grundsätzlich nicht anders als die beiden vorangehenden. Nur haben die Schiedsrichter in diesem Teil damit begonnen, die eher unbeholfenen (aber dennoch störenden) Fouls der Gegnerinnen nicht mehr zu sanktionieren und dafür den Riehenerinnen mehr auf die Finger zu sehen. So waren in diesem Viertel die ersten Fouls auf ihrer Seite zu verzeichnen. Mit einer mehrminütigen Phase von Zonenpressing gleich zu Beginn, konnten die Riehenerinnen dennoch resultatemässig ein Optimum erreichen. Dennoch hat man einigen Spielerinnen angesehen, dass sie konditionell oder gesundheitlich ihren Grenzen langsam näher gekommen sind.

Im letzten Viertel hat der Coach zu Beginn daher auf Pressing verzichtet, um die Kondition der Spielerinnen zu schonen. Trotzdem war es das Viertel mit der schlechtesten Ausbeute. Bei vielen Aktionen musste drei-, viermal zum Rebound angesetzt werden, um den Ball endlich in den Korb zu bringen oder die Gegnerinnen hatten ihn erbeutet. Dies lag natürlich auch daran, dass Fouls bei Moutier inzwischen fast gar nicht mehr sanktioniert wurden und damit das Treffen durch die Behinderungen auch nur noch bedingt möglich war. Dadurch war das letzte Viertel resultatemässig das schwächste im Spiel und der Rekord aus dem ersten Spiel mit 135 Punkten wurde knapp verfehlt. Im verbleibenden Training vom Donnerstag wird es nun darum gehen, die Spielerinnen einerseits zu schonen, damit sie im entscheidenden Spiel vom Freitag dem Spiel und Takt der Arlesheimerinnen folgen oder diese gar dominieren können. Auch wird es darum gehen, an der Aufstellung und den Spielzügen beim Stellungsspiel zu arbeiten. Hier steht das Team noch zu eng und lässt daher noch zu wenig Raum für Entfaltung. Auch bei Defensiv-Rebounds ist der gewünschte Reflex, des "in-den-Rücken-Nehmens" der Gegnerinnen noch nicht vorhanden; das ist aber ein Verhaltensmuster, welches sich nicht "auf die Schnelle" angewöhnen lässt.

Wir sind gespannt auf das bevorstehende Spiel: Denn beide Teams haben noch kein Spiel verloren - Riehen dominiert die Liga jedoch klar nach Punkten. Dies ist auf der Rangliste nur noch nicht ersichtlich, weil die Resultate der letzten Spiele noch nicht nachgeführt sind. Am Spiel im Gymnasium Münchenstein vom Freitagabend um 18:30h ist jede Unterstützung willkommen! Der "Kampf der unbesiegten Giganten" lässt auf ein spannendes und schnelles Spiel hoffen.

Viertelsresultate: 38:4 / 32:6 / 38:6 / 23:2

CVJM Riehen Basketball: Belinda Mensah (30), Amanda de Laat (16), Nina Seibold (13), Gianna Gattlen (2), Jil Wachsmuth (38), Elisabeth Bartelmus (2), Celine Pairan (30)
Coach: Urban Müller Freiburghaus

Herren U19: CVJM Riehen – BC Bären 49:119 (16:60)

Niederlage im letzten Spiel der Vorrunde

ds: Am Samstag dem 3. Dezember fand das Spiel, CVJM Riehen : BC Bären, statt. Das Herren U19 Team startete sehr schlecht und hat die erste Halbzeit mit 16:60 verschlafen. Das erste Viertel ging mit 8:28 verloren. Obwohl das bereits deutlich genug war, ging das zweite Viertel noch deutlicher, mit 8:32 an die Gäste aus dem Kleinbasel.

In der zweiten Halbzeit wurden die Riehener stärker und probierten mit mehr Motivation das Spiel anzugehen. In der Offense lief es nun besser und Riehen konnte öfters punkten. Trotzdem ging das dritte Viertel verloren (19:29). Zum Vergnügen der Fans, zeigten die Riehener eine deutlich bessere Leistung als in der ersten Halbzeit.  Im vierten Viertel war die Leistung des CVJM Riehen vergleichbar mit der im dritten Viertel. Die grosse Schwäche an diesem Tag lag aber eindeutig in der Defense des CVJM’s. Das gegnerische Team, das mit dem Minimum an Spielern spielte, kam viel zu einfach zum Korb und traf auch sehr gut die Würfe von aussen. Mit einem Viertelsresultat von 14:30 stand deshalb das ernüchternd hohe Endresultat von 49:119.

CVJM Riehen: Castagnaro Filippo, Castagnaro Francesco, Sidler Diego, Nett Corsin, Matthias Stirnimann, Josua Bartha, Fabian Pijpers, Joel Weissenberger, Joel Friedlin, Valentin Achermann, Zanetti Gierom. - Coach: Walther Pascale; Ass.Coach: Spitteler Daniela

Es fehlten: Saez Daniel, Paul Lessing, Scharf Noah, Guntrum Felix

Herren U19: SC Uni Basel- CVJM Riehen 81:37 (37:15)

Trotz grossem Willen und Einsatz verloren wir das Spiel deutlich

jb: Im ersten Viertel konnten wir uns zwar einige Chancen erarbeiten. Leider verwandelten wir davon zu wenige, womit wir uns bereits einen Rückstand von 14 Punkten einhandelten (20:6).

Das zweite Viertel lief besser für unser Team. Wir waren bereit in der Defense und konnten auch mehr Körbe erzielen. Allerdings gelangen unseren Gegnern auch in diesem Viertel mehr Punkte als uns (17:9), wodurch unser Rückstand bereits bei 26 Punkten lag. Nach der Pause erlebten wir einen harten Rückschlag. Wir waren zu langsam in der Defense und wurden dauernd überlaufen. Auch im Angriff hatten wir kein besonderes Glück, wodurch wir das dritte Viertel klar und deutlich, mit 25:7 verloren.

Das vierte Viertel lief, wie fast immer, am besten für unser Team. Wir konnten 15 Punkte erzielen und konnten die Angriffe unserer Gegner häufiger stoppen. Da auch das vierte Viertel mit 19:15 knapp an unsere Gegner ging, verloren wir das Spiel schliesslich mit 81:37 deutlich. Wir verloren das Spiel mit einer Differenz von 44 Punkten klar. Vor allem das letzte Viertel macht aber Mut. Alle Spieler konnten eingesetzt werden und Spielpraxis sammeln.

CVJM Riehen: Castagnaro Filippo, Castagnaro Francesco, Nett Corsin, Matthias Stirnimann, Josua Bartha, Fabian Pijpers, Joel Weissenberger, Joel Friedlin, Valentin Achermann, Zanetti Gierom, Paul Lessing. - Coach: Walther Pascale

Es fehlten: Saez Daniel, Sidler Diego, Scharf Noah, Guntrum Felix